2-tägige Rundwanderung am Lac de Mauvoisin


Publiziert von Baeremanni Pro , 16. August 2012 um 17:02.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Unterwallis
Tour Datum:11 August 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 1166 m
Abstieg: 549 m
Strecke:Mauvoisin PTT - Stausee linksufrig - Cabanne de Chanrion CAS
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Postauto ab Le Châble
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Postauto nach Le Châble
Unterkunftmöglichkeiten:Cabane de Chanrion CAS
Kartennummer:5027 T Grand St-Bernhard Combins-Arolla

1. Tag
Eigentlich wollten wir ja gerade an die andere Ecke der Schweiz und die wegen Schlechtwetter ausgefallene Wanderung ins Safiental nachholen. Aber eben, da war die Unterkunft schon besetzt.
Robi hatte die glorreiche Idee und den Wunsch, die Cabanne de Chanrion einmal (im Sommer) zu besuchen. Per Mail und Telefon mobilisierten wir den harten Kern der „Alpinwanderer“ unserer SAC Sektion Kirchberg.
So kam es, dass wir zu siebt die recht lange Fahrt, wie gewohnt mit dem öV, nach Mauvoisin antraten. Klar, dass bei Ankunft der AK samt Walliserteller gebodigt wurde.
Kurz vor Mittag ging es dann aber doch los. Schon bald führte der Weg in einen recht steilen bergauf führenden Stollen aus der Zeit des Kraftwerkbaues (ca 1950). Die Beleuchtung war nicht gerade super und die im Stollen aufgestellten Informationstafeln zum Kraftwerkbau nur mehr schlecht als recht lesbar. Schlussendlich kamen wir dann  schon etwas über der Krone der Staumauer wieder ans Tageslicht. Nun etwa 6,5 km südwärts auf gutem (Fahr-)Weg dem See entlang, erst noch recht weit oben, dennoch immer weiter hinunter bis ans Ende des Stausees. Bei P. 2042 über die Brücke auf den Bergweg. Immer steiler  in ungezählten Kehren bergauf.  Nach den ersten 250 Höhenmeter war nicht nur der Schreibende froh um eine Rast und eine kleine Zwischenverpflegung. Noch einmal rund 200 Höhenmeter.  Nach einem leicht flacheren Stück noch ein letzter giftiger Aufschwung zur Hütte. Wir stellten aber auch fest, dass die Angaben auf der Website der Hütte, wie auch den Wanderwegweisern etwas zu sehr optimistisch waren. Wir haben ja auch nicht gerade getrödelt, trotzdem brauchten wir länger. Interessant dabei ist, dass das Profil nach SwissMap25 eher den Tatsachen entspricht.
Wir waren dann gar nicht alleine auf der Hütte und beim Nachtessen bleiben nicht viele Plätze frei. Ein wirklich feines Nachtessen, abgerundet mit Walliser Rebensaft und abschliessende Digestiv brachte die nötige Bettschwere.

2.Tag
Der zweite Tag brachte recht früh Tagwache, da nur von 06:00 bis 07:00 Frühstück ausgegeben wurde. Was soll das? Ob wir wollen oder nicht, raus aus den Federn.
Immer nach Wegweiser soll der Weg über den Col de  Tsofeiret ca 3 h dauern. Das Postauto in Mauvoisin fährt entweder um 10:45 oder dann erst um  15:10. Wir wollen versuchen, den ersten Kurs noch zu erreichen und starten den auch beizeiten. Wir wählen die Route über den genannten Pass. Das Tal des  Dyure du Brenay  queren wir durch viel Moränen und Gletscherschutt. Doch der Weg ist wanderfreundlich angelegt. Im Aufstieg zum Col hat es stellenweise Handketten und zu guter Letzt noch eine hölzerne  Treppe. Damit erreichen wir den auch den höchsten Punkt der Wanderung mit 2628 MüM. Nun geht es stetig bergab, immer wieder unterbrochen von kurzen Gegenanstiegen. Doch es wird immer weniger steinig, öfters über angenehme Alpweiden. Vor den Ecuries du Giétro ca 150 Meter kurzer Steilabstieg hinunter an den Fahrweg entlang des Sees. Unter recht hohen Felswänden und durch diverse Tunnels kommen wir auf die Krone der Staumauer.
Von hier sehen wir das Postauto beim Dörfchen  Bonatchiesse wegfahren. Also heisst es nochmals sich etwas zu sputen. Von der Mauer hinunter zur Bushaltestelle sind es noch 135 Höhenmeter und knapp 1 Kilometer. Gut lässt sich der Chauffeur nicht stressen und verkauft in aller Ruhe die Billetts und Alpinzuschläge. So reicht es für uns alle auch noch.
Ein Bier gab es dann halt erst am Bahnhof in Le Châble. So stiessen wir halt im „Relais-Bistro“ auf die gelungene Wanderung an.

Tourengänger: Baeremanni

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