Signalhorn - Egghorn - Silvrettahorn


Publiziert von MunggaLoch , 30. August 2012 um 15:56.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Prättigau
Tour Datum:12 August 2012
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   A 
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 1900 m
Strecke:Silvrettahütte - Silvrettagletscher - Südwestgrat - Signalhorn - Egghorn - Silvrettahorn - Silvrettagletscher - Silvrettahütte - Alp Sardasca
Unterkunftmöglichkeiten:Silvrettahütte

Früh hiess es aufstehen! Wobei mir das ganz recht war. Ich schlief nicht viel die letzte Nacht! Und es war auch am Morgen draussen so warm, dass man (ich) gut mit 3/4-Hosen und im T-Shirt loslaufen konnte.

Der Hüttenzustieg und das Einlauftürchen von gestern (*Hüttenzustieg und Tällispitz) hatten keine physischen Schäden hinterlassen und so waren wir fit für eine längere Tour. Beim Aufstieg zum Gletscher und über den langen Gletscher blieb auch genügend Zeit, dem Sonnenuntergang und so von gestern nachzutrauern ;-)
Viel Sonne hatten wir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesehen. Um die Gipfel rum zogen Nebelschwaden. Aber wir wussten, es musste wieder besser werden!

Der Aufstieg über den Südwestgrat auf das Signalhorn stellte ich mir im Vorfeld schwieriger, resp. klettriger vor. Es ging recht gut im aber recht gerölligem Gelände ;-)
Und die Sonne zeigte sich auch auf dem Singalhorn noch nicht richtig!

Weiter gehts Richtung Egghorn. Hier ist im Abstieg eine knifflige Stelle zu überwinden. Es geht gut, man muss aber die Hände aus dem Hosensack nehmen! Ebenso der Aufstieg zum Egghorn. Etwas ausgesetzt ist die Route und Trittsicherheit ist gefragt!

Die weitere Route bis zum Silvrettahorn führt zuerst wieder ein kleines Stück zurück und dann nordseitig auf den Ochsentaler Gletscher runter. Ich frage mich, wie lange dieser Streckenabschnitt so noch zu machen ist. Der Gletscher rutscht unten immer mehr ab und wird immer steiler. Zitat Duracell: "Je steiler desto geiler!" Aber hier könnte es dann mal fertig sein ;-) Wir benutzten eine Eisschraube (und später eine Eissanduhr oder wie das Ding auch heisst) und "seilten" uns über dieses steile Gletscherstück ab. Aber Kompliment an unser Tourenleiter (und Duracell), das habt ihr gut gemacht!

Von hier war das Stück bis auf das Silvrettahorn geradezu ein Kinderspiel. Mittlerweilen war auch die Sonne ganz hervorgekommen und sorgte für den Rest der Tour, dass wir keinen Erfrierungstod erleiden mussten ;-)

Auch das Stück über den Schutthang runter von der Lücke bis zum Silvrettagletscher ging wieder viel besser als ich es erwartet hatte. Danach über den Gletscher zurück bis zur Hütte und später runter bis zur Alp Sardasca war nur noch das "Auslaufen".
Das Alpentaxi war dann auch so pünklich bestellt (und auch in Sardasca abfahrbereit), dass wir uns noch fast etwas beeilen mussten. Aber dieses Mal hat auch das super geklappt!

Fazit: Eine super Tour!
 

Tourengänger: madu, MunggaLoch, Elju, Duracell

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