SN4 Intra - Rifugio Fantoli Ompio CAI


Publiziert von Baeremanni Pro , 6. August 2012 um 12:22.

Region: Welt » Italien » Piemont
Tour Datum:28 Juli 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1194 m
Abstieg: 329 m
Strecke:Intra - Verbania - Bieno - Rovegro - Cappela di Erfo - Rifugio Fantoni Ompio CAI
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Via Simplon nach Domodossola, dann Regiozug nach Verbania-Pallanza. Schlussendlich Autobus nach Intra (Hafen)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Zufahrt mit PW ist bis ca. 15 Minuten vor dem Rifugio möglich
Unterkunftmöglichkeiten:Rifugio Fantoni Ompio CAI http://www.in-valgrande.it/bivacchi/Ompio-Fantoli.html
Kartennummer:1: 50'000 285 T Domodossola (Ausgabe 2012)

Gleich vorweg, diese Tour ist die logische Fortsetzung meine Wanderung von Chiasso nach Hause. Die letzte Etappe (SN3) brachte mich nach Laveno, von wo ich die Heimreise mit der Bahn via Luino antrat.
Zur heutigen Etappe bin ich nun durch den Simplon nach Domodossola und weiter über Verbania-Pallanza Stazione nach Intra gereist. Ich starte also dort, wo mich die Autofähre über den Lago Maggiore auch hingebracht hätte.

Leiten lasse ich mich durch den sehr zu empfehlenden Wanderführer von Bernhard Herold Thelesklaf  "Nationalpark Val Grande" im Verlag Naturpunkt (ISBN 978-3-85869-369-3). Ohne diesen Führer geht nach meiner Meinung nicht gerade viel. (Zumindest für Deutschsprachige). Dies gilt auch für die nächsten 3 Etappen meines Weges "SN".

Nun endlich zur Wanderung. Für die nächsten Tage möchte ich mich "auf den Spuren der Partisanen", die Wanderung Nr.3 im genannten Führer, bewegen. Doch statt in Fondotoce starte ich in Intra. Samstag ist es und damit Markt im Zentrum der Stadt. Ich versuche so rasch als möglich aus dieser von Schweizern und Deutschen überlaufenen Gegend zu verschwinden.
Kurz durch die Stadt, dann der Hauptstrasse und dem Fluss "Toce San Bernardino" entlang bis zu P.213. Auf der alten Stahlbrücke hinüber zum Waldrand. Dort sollte nach der Karte ein Weg in den Bosco del Littorio abzweigen. Doch "PRIVATO" und kläffende Hunde, nichts ist.
Ein Einheimischer erklärt mir , dass ich mich bis zum nächsten Kreisel südwärts bewegen muss und dann hinauf Richtung Monte Rosso. Es ist bald Mittag und es wird immer wärmer. Was auf der Karte als kleiner Weg ersichtlich ist, erweist sich als wohl noch nicht allzu lange veritabel ausgebaute Strasse mit frischem Asphaltbelag (Kein Wunder bei den schönen Villen am Wege). Nach unzähligen Kehren zweigt dann doch ein schmaler Weg in den Wald ab. Erstaunlicherweise gelb markiert. Ich riskiere es, diesem zu folgen und kaum zu glauben, nach etwas mehr als einem Kilometer treffe ich auf den Weg, welcher auf der Karte eingezeichnet. Bis kurz vor Bieno immer mehr oder weniger im Wald und Schatten kann ich nun zügig losziehen. Noch einmal über die Strada dello Stato und nun in der Mittagshitze steil hinauf durch Bieno. Beim Schulhaus gibt es einen kleinen Park, welcher zur Rast einlädt, zumal da ein funktionierender Brunnen steht.
Nach der ausgiebigen Rast weiter zur Strassengabelungund dort nach West.. Nach ca. 150 m kurz nach Norden und dann durch das Wäldchen. Wieder auf der Nebenstrasse, vorbei an der Kapelle  bei P.441. In der Linkskurve der Strasse zweigt nun ein Bergweg und führt hinunter nach Rovergro. Nach ein paar Irrwegen im fast verlassenen Dorf finde ich doch wieder auf den richtigen und steilen Weg nach Alpe Monte P627. Die Hitze wird immer schlimmer und es ist extrem schwül. Der Weg bis zur Capella di Erfo "hängt" fürchterlich an. Nun meldet sich mit Donnern auch noch ein Gewitter an. Ich komme gerade noch bis zur Kapelle, da fängt es an in Strömen zu giessen. Trotz "Knirps" ist an ein weiterwandern im Moment nicht zu denken.
Ein jüngerer Mann, der aus der Kapelle kommt, will wissen wohin ich möchte. Spontan bietet er mir an, mich mit seinem Auto bis zum Ende der Strasse kurz nach Ruspesso zu fahren. Dankbar nehme ich an und lasse mich den Berg hinauf kutschieren.  Noch eine Viertelstunde bei mässigem Regen mit Schirm, dann darf ich im Rifugio Fantoni die vielgerühmte italienische Gastfreundschaft geniessen.

Tourengänger: Baeremanni

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