Schafjoch(2226m) + Westgrat zum Rauchberg(2480m)


Published by ADI Pro , 3 August 2012, 11h46. Text and phots by the participants

Region: World » Austria » Nördliche Ostalpen » Lechtaler Alpen
Date of the hike: 1 August 2012
Hiking grading: T5 - Challenging High-level Alpine hike
Climbing grading: II (UIAA Grading System)
Mountain-bike grading: F - Easy
Waypoints:
Geo-Tags: A 
Time: 8:00
Height gain: 1600 m 5248 ft.
Height loss: 1600 m 5248 ft.
Route:Obtarrenz-Forststrasse 615 zum Kalfesinerwald-Schafjochsteing zum Schafjoch-Schafkopf-Westgrat zum Rauchberg
Access to start point:mit dem PKW via Tarrenz nach Obtarrenz(1020m). P links hinten in der Nähe vom Sportplatz
Access to end point:natürlich Bike-Hike
Accommodation:Tarrenz-Obtarrenz
Maps:Kompass Nr. 24 Lechtaler Alpen 1:50000; auch AV-Karte LA Heiterwand/Muttekopf 3/4 1:25000

Im Hochsommer, der idealen 3000er Zeit auf einen 2200 Meter hohen Lechtaler zu steigen, dazu auch noch von Süden und durch dichte Latschen grenzt schon sehr an bergsteigerischen Schwachsinn.

Da machte die Tour letztes Jahr am 2. November schon mehr Sinn.

Der Wetterbericht hatte aber für den westlichen Hauptkamm Gewitter gemeldet und tatsächlich wurde auch abends im Kaunertal ein 47-jähriger Tiroler tragischerweise vom Blitz erschlagen.
Das hatte mich von einer schönen 3000er Tour abgehalten......obwohl das Wetter locker bis zum frühen Abend gehalten hätte.

Von Obtarrenz geht's los mit dem Bike hoch in den Kalfesinerwald.
Bikedepot bald nach Überschreiten des Abflusses vom "vorderen Bachl".
Rechts der Forststrasse steht in grüner Schrift SJ(Schafjoch) geschrieben.

Ein äußerst steiler Steig zieht in den lichten Wald, leider immer wieder unterbrochen von umgestürzten Bäumen, welche nicht beseitigt werden.
Man hält sich immer an die grünen Markierungen an Felsen/Bäumen/abgeschnittenen Ästen und gelangt so zuerst in ein dichtes Latschenfeld, oben über lichtes Gelände und einige Felskuppen hoch zum wunderschön gelegenen Schafjoch.

Von da nach Osten über den Westgrat zum Rauchberg(2480m).
Steigspuren/Steinmänner weisen den Weg.
Ein paar Mal ausweichen nordseitig, meist direkt am teils recht brüchigen Grat, ein paar nette Stellen II, kurzweiliges Gelände, allerdings auch recht schuttig.

Eine Tour, die man besser im Herbst unternimmt.

Mit auf Tour: Bergspezi "mabon"

Hike partners: ADI, mabon

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