2 Tage im Alpstein: Wasserauen - Rotsteinpass - Altmannsattel - Wildhaus (Gamplüt)
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1. Tag
Die Wetterpropheten sagten für diese Woche übereinstimmend Super-Bergwander-Wetter voraus (Sonnenschein, warm, aber nicht heiss, trocken). Nach kurzer Überlegung war klar, dass es wieder einmal in den Alpstein ging - nach über dreissig(!) Jahren wieder einmal vom appenzellischen ins Toggenburg über den Rotsteinpass und den Altmaasattel (damals noch mit Zittern in den Knien!). Nach abwechslungsreicher zweistündiger ÖV-Fahrt erreichten wir etwas nach neun Uhr mit der Appenzeller Bahn die Endstation Wasserauen. Viele junge (Familien) und ältere Bergwanderer hatten dieselbe Idee - oder doch nicht? Hundert Meter dem Schwendibach entlang, dann verliessen wir die Wanderkolonne, welche Richtung Seealpsee pilgerte. Der gelbe Wegweiser wies uns links weg, wo es auch bald zu steigen begann. Der angenehm schattige Weg führte durchs Hüttentobel hoch; nach 45 Minuten erreichten wir die Alp Hütten auf ca. 1200 m - welch erster Postkartenblick Richtung Säntis-Gipfel! Und etwas gegen Nordosten der Blick hinüber zum Schäfler und zur Ebenalp, unterhalb der Wand das spektakulär gelegene Wildkirchli und der Äscher. Notabene: Doris und ich haben beschlossen, die Sache heute gemütlich und folglich besonders genussvoll anzugehen (was wohl auch der Grund dafür ist, dass dieser Bericht etwas länger ausfiel…). Ab Alp Hütten mässiger Anstieg auf dem schmalen und deshalb mit Vorsicht zu begehenden Schrennenweg, der uns auf ca. 1400 m unterhalb der massiven Marwees-Wand durchführte. Bald erreichten wir die kleine Schirmhütte (1464 m). Etwa 320 m tiefer der Seealpsee mit den beiden Restaurants (Berggasthaus Seealpsee und Berggasthaus Forelle), welche die zahlreich wandernden Gäste mit aufgespannten Sonnenschirmen lockten. Fast von blossen Augen waren die im See (noch) schwimmenden Forellen zu erkennen… Unbeirrt zogen wir weiter, um bald die Stockegg zu erreichen. Von hier präsentierte sich uns das Tagesziel, der Rotsteinpass, links davon der König des Alpsteins, der mächtige und schöne Altmann (2436), rechts der Lisengrat, dann der von hier aus eher etwas „schmächtige“ Kaiser des Alpsteins, der Säntis (2501.90 m) mit seiner Antennennadel. Und am Fuss dieses Spektakels breitet sich die Meglisalp aus, welche wir nach leichtem Abstieg gutgelaunt erreichten. Auf der sonnigen Terrasse des Gasthauses Meglisalp waren wir nicht die ersten, wir fanden trotzdem ein schönes Plätzchen - und weil es schon mal kurz vor zwölf war, liessen wir es uns gut gehen. Nach einer stündigen(!) Pause machten wir uns auf zum weiteren Aufstieg, über saftige Alpen, vorbei an schönen Kühen und Appenzellergeissen. Nach hundert Höhenmetern bei P. 1617 Spitzigstein zweigt ein Weg ab Richtung Bollenwees (über den Widderalpsattel). Wir fixieren uns auf den immer näher kommenden Rotsteinpass. Auf wunderschönen Alpwegen und erstaunlich angenehm, weil regelmässig steigend, erreichten wir auf der Schafmad den ersten Schnee, den wir aber (im Gegensatz zum Alpvieh) nicht begehen mussten. Noch 300 Aufstiegsmeter über eine Strecke von ca. 1.5 km, also wurde es jetzt etwas strenger. Machte uns nichts aus, schliesslich waren wir heute besonders gut drauf, und das Berggasthaus Rotsteinpass grüsste schon von weither gastfreundlich. Kurz vor drei Uhr angekommen, wurden wir von den sehr freundlichen Gastgeberinnen auf wohltuend nette Art willkommen geheissen. Ein Platz an der Sonne, reichlich Flüssigkeitszufuhr, und schon fühlten wir uns hier zuhause. Wir versuchten uns zu erinnern - vor dreissig Jahren - sorry, das ging nicht, die Erinnerung war weg, aber die Gegenwart kompensierte reichlich. Was für ein Plätzchen hier, auf der einen Seite der Blick bis zum Bodensee, auf der anderen „unser“ Toggenburg. Und vor uns der Koloss Altmann - den ganzen Rest des Nachmittags starrten wir alle unentwegt in dessen Wand. Nicht etwa wegen der Berggänger, welche sich in der klettersteigartig befestigten Fliswand tummelten; Steinböcke zeigten ihre akrobatische Nonstopshow - fast wie Kino auf einer Grossleinwand, nur echt! Sattsehen konnten wir uns, nur machte sich (nach mehr als zwei Stunden) langsam Nackenstarre bemerkbar - und ausserdem wurde es Zeit sich nach drinnen zu bewegen. Nach kurzem einchecken wählten wir einen aussichtsreichen Platz in der gemütlichen Gaststube, wo uns das Team von Cäcilia und Albert Wyss-Räss vorzügliche Kost bot. Wir genossen leckeren Steinbockpfeffer mit Späzli und Rotkraut, dazu einen halben Veltliner als Belohnung; die Steinbock-Lifeshow ging also auf dem Teller weiter. Obschon das hier ein erstklassig geführtes Berggasthaus ist, hatten wir den ganzen Abend über das Gefühl, in einer grösseren Berghütte zu sitzen - so gemütlich wars. Kurz vor zehn hatten wir die nötige Bettschwere, im nicht voll belegten Lager eine erholsame Nacht zu verbringen.
2. Tag
Das ab sieben Uhr erhältliche Frühstück stärkte uns vorzüglich - auch wenn der wetterbedingte Ausblick nun getrübt war. Jedenfalls schickte man uns aus Richtung Bodensee ziemlich schwarze Wolken rüber, die von den vielen Wetterprofis wieder einmal nicht vorhergesagt wurden. Trotzdem machten wir uns an die Arbeit: die 250 Hm hoch zum Altmaasattel standen bevor. Im Vergleich zu unserem „Jugenderlebnis“ vor dreissig Jahren ist jetzt alles anders - eine richtige Via ferrata glitzerte aus der Wand. Im Vergleich zu damals meinen wir heute die Schwierigkeit bei T4 zu sehen, jedenfalls bei diesen trockenen Verhältnissen. Der Aufstieg durch den sehr steilen Fels bereitete uns grosses Vergnügen - aber Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier Voraussetzung! Nach vierzig Minuten erreichten wir den Altmaasattel. Von hier gibt es die Möglichkeit Richtung Fählensee/Bollenwees abzusteigen, Richtung SW den (für uns kaum machbaren) Nädligergrat zu gehen, und den (für uns heute auch nicht machbaren) Altmanngipfel zu besteigen. Wir hatten den Abstieg zur Zwinglipasshütte vor uns. Schon von weitem erkannten wir, dass sich unter der Altmannwand im Grünen eine grosse Steinbockherde versammelte - quasi eine Steinbock-Landsgmend abhaltend (siehe Bilder). Einige demonstrierten ihr grosses Können im Zweikampf, so dass der „Lärm“ der zusammenschmetternden Geweihe an der mächtigen Altmannwand widerhallte - tolle Musik in unseren Ohren. Einige der ganz grossen Tiere hatten sich gemütlich ins Grün gelegt, um uns (scheinbar) unbeeindruckt zu beobachten. Ein Glück, dass sie uns das Wegrecht gewährten - in respektvollen Abstand von höchstens 2 m(!) liess man uns vorbei. Und wir hatten einige unvergessliche Bilder im Kasten… Noch nicht ganz „erholt“ von dieser Show, lagen einige mässig steile Schneefelder vor uns, die aber gut zu queren waren. Immer wieder hoch blickend, überall auf den Gräten diese massiven Steinbockgeweihe! Eine Schneehuhnfamilie soll hier wohnen, sagten uns aufsteigende Einheimische - wir haben sie leider nicht sehen können. Nach anderthalb Stunden Abstieg erreichten wir die von fast herbstlichen Wolken umgebende Zwinglipasshütte SAC auf 1999 m ü. M. Vom heissen Kafi gestärkt ([u bidi35]: die Tassen sind so gross, Du hättest bestimmt nicht zwei davon bestellt) zogen wir weiter, hinunter zur Chreialp, vorbei an schönem Vieh (mit Hörnern, versteht sich). Hier meinte der Chreialp-Senn, dass es mit der wetterbedingten Störung nichts ernstes sei - unterwegs im etwas steileren Abstieg zur Teselalp dann doch noch ein paar Tropfen, die uns nicht beeindruckten. Schon mehr imponierte uns die wunderbare Flora im Abstieg (siehe Bilder). Ab Teselalp fast schnurgerade und eben weiter bis zum Bänkli unterhalb der Schofbergwand, wo der weissblaue Bergweg vom Wildhuser Schofberg mündet. Links ginge es direkt runter nach Wildhaus hinunter durchs steile Flürentobel. Wir entscheiden uns für die leicht an- und absteigende Strecke über die Alpstrasse vorbei an Alp Fros hinunter zur Bergstation auf Gamplüt (begleitet von ein paar weiteren Regentropfen). Weil es hier wegen einer grossen Baustelle nicht wirklich gemütlich war, schwebten wir gleich mit der erstbesten Gondel nach Wildhaus hinunter. Um die Mittagszeit am Ziel unserer zweitägigen Tour angelangt, gönnten wir uns eine kurze Rast unter den Bäumen des „Hirschen“. Das waren zwei ganz tolle Tage zu zweit!
Parameter 1. Tag Wasserauen - Rotsteinpass:
Strecke: 9.378 km
Aufstieg: 1308 m
Abstieg: 99 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 5 Std. 26 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 4 Std.
Parameter 2. Tag Rotsteinpass - Altmannsattel - Wildhaus (Gamplüt):
Strecke: 7.627 km
Aufstieg: 274 m
Abstieg: 1021 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std. 32 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 20 Min.
Ausgewertet mit GPS-Track-Analyse
Die Wetterpropheten sagten für diese Woche übereinstimmend Super-Bergwander-Wetter voraus (Sonnenschein, warm, aber nicht heiss, trocken). Nach kurzer Überlegung war klar, dass es wieder einmal in den Alpstein ging - nach über dreissig(!) Jahren wieder einmal vom appenzellischen ins Toggenburg über den Rotsteinpass und den Altmaasattel (damals noch mit Zittern in den Knien!). Nach abwechslungsreicher zweistündiger ÖV-Fahrt erreichten wir etwas nach neun Uhr mit der Appenzeller Bahn die Endstation Wasserauen. Viele junge (Familien) und ältere Bergwanderer hatten dieselbe Idee - oder doch nicht? Hundert Meter dem Schwendibach entlang, dann verliessen wir die Wanderkolonne, welche Richtung Seealpsee pilgerte. Der gelbe Wegweiser wies uns links weg, wo es auch bald zu steigen begann. Der angenehm schattige Weg führte durchs Hüttentobel hoch; nach 45 Minuten erreichten wir die Alp Hütten auf ca. 1200 m - welch erster Postkartenblick Richtung Säntis-Gipfel! Und etwas gegen Nordosten der Blick hinüber zum Schäfler und zur Ebenalp, unterhalb der Wand das spektakulär gelegene Wildkirchli und der Äscher. Notabene: Doris und ich haben beschlossen, die Sache heute gemütlich und folglich besonders genussvoll anzugehen (was wohl auch der Grund dafür ist, dass dieser Bericht etwas länger ausfiel…). Ab Alp Hütten mässiger Anstieg auf dem schmalen und deshalb mit Vorsicht zu begehenden Schrennenweg, der uns auf ca. 1400 m unterhalb der massiven Marwees-Wand durchführte. Bald erreichten wir die kleine Schirmhütte (1464 m). Etwa 320 m tiefer der Seealpsee mit den beiden Restaurants (Berggasthaus Seealpsee und Berggasthaus Forelle), welche die zahlreich wandernden Gäste mit aufgespannten Sonnenschirmen lockten. Fast von blossen Augen waren die im See (noch) schwimmenden Forellen zu erkennen… Unbeirrt zogen wir weiter, um bald die Stockegg zu erreichen. Von hier präsentierte sich uns das Tagesziel, der Rotsteinpass, links davon der König des Alpsteins, der mächtige und schöne Altmann (2436), rechts der Lisengrat, dann der von hier aus eher etwas „schmächtige“ Kaiser des Alpsteins, der Säntis (2501.90 m) mit seiner Antennennadel. Und am Fuss dieses Spektakels breitet sich die Meglisalp aus, welche wir nach leichtem Abstieg gutgelaunt erreichten. Auf der sonnigen Terrasse des Gasthauses Meglisalp waren wir nicht die ersten, wir fanden trotzdem ein schönes Plätzchen - und weil es schon mal kurz vor zwölf war, liessen wir es uns gut gehen. Nach einer stündigen(!) Pause machten wir uns auf zum weiteren Aufstieg, über saftige Alpen, vorbei an schönen Kühen und Appenzellergeissen. Nach hundert Höhenmetern bei P. 1617 Spitzigstein zweigt ein Weg ab Richtung Bollenwees (über den Widderalpsattel). Wir fixieren uns auf den immer näher kommenden Rotsteinpass. Auf wunderschönen Alpwegen und erstaunlich angenehm, weil regelmässig steigend, erreichten wir auf der Schafmad den ersten Schnee, den wir aber (im Gegensatz zum Alpvieh) nicht begehen mussten. Noch 300 Aufstiegsmeter über eine Strecke von ca. 1.5 km, also wurde es jetzt etwas strenger. Machte uns nichts aus, schliesslich waren wir heute besonders gut drauf, und das Berggasthaus Rotsteinpass grüsste schon von weither gastfreundlich. Kurz vor drei Uhr angekommen, wurden wir von den sehr freundlichen Gastgeberinnen auf wohltuend nette Art willkommen geheissen. Ein Platz an der Sonne, reichlich Flüssigkeitszufuhr, und schon fühlten wir uns hier zuhause. Wir versuchten uns zu erinnern - vor dreissig Jahren - sorry, das ging nicht, die Erinnerung war weg, aber die Gegenwart kompensierte reichlich. Was für ein Plätzchen hier, auf der einen Seite der Blick bis zum Bodensee, auf der anderen „unser“ Toggenburg. Und vor uns der Koloss Altmann - den ganzen Rest des Nachmittags starrten wir alle unentwegt in dessen Wand. Nicht etwa wegen der Berggänger, welche sich in der klettersteigartig befestigten Fliswand tummelten; Steinböcke zeigten ihre akrobatische Nonstopshow - fast wie Kino auf einer Grossleinwand, nur echt! Sattsehen konnten wir uns, nur machte sich (nach mehr als zwei Stunden) langsam Nackenstarre bemerkbar - und ausserdem wurde es Zeit sich nach drinnen zu bewegen. Nach kurzem einchecken wählten wir einen aussichtsreichen Platz in der gemütlichen Gaststube, wo uns das Team von Cäcilia und Albert Wyss-Räss vorzügliche Kost bot. Wir genossen leckeren Steinbockpfeffer mit Späzli und Rotkraut, dazu einen halben Veltliner als Belohnung; die Steinbock-Lifeshow ging also auf dem Teller weiter. Obschon das hier ein erstklassig geführtes Berggasthaus ist, hatten wir den ganzen Abend über das Gefühl, in einer grösseren Berghütte zu sitzen - so gemütlich wars. Kurz vor zehn hatten wir die nötige Bettschwere, im nicht voll belegten Lager eine erholsame Nacht zu verbringen.
2. Tag
Das ab sieben Uhr erhältliche Frühstück stärkte uns vorzüglich - auch wenn der wetterbedingte Ausblick nun getrübt war. Jedenfalls schickte man uns aus Richtung Bodensee ziemlich schwarze Wolken rüber, die von den vielen Wetterprofis wieder einmal nicht vorhergesagt wurden. Trotzdem machten wir uns an die Arbeit: die 250 Hm hoch zum Altmaasattel standen bevor. Im Vergleich zu unserem „Jugenderlebnis“ vor dreissig Jahren ist jetzt alles anders - eine richtige Via ferrata glitzerte aus der Wand. Im Vergleich zu damals meinen wir heute die Schwierigkeit bei T4 zu sehen, jedenfalls bei diesen trockenen Verhältnissen. Der Aufstieg durch den sehr steilen Fels bereitete uns grosses Vergnügen - aber Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier Voraussetzung! Nach vierzig Minuten erreichten wir den Altmaasattel. Von hier gibt es die Möglichkeit Richtung Fählensee/Bollenwees abzusteigen, Richtung SW den (für uns kaum machbaren) Nädligergrat zu gehen, und den (für uns heute auch nicht machbaren) Altmanngipfel zu besteigen. Wir hatten den Abstieg zur Zwinglipasshütte vor uns. Schon von weitem erkannten wir, dass sich unter der Altmannwand im Grünen eine grosse Steinbockherde versammelte - quasi eine Steinbock-Landsgmend abhaltend (siehe Bilder). Einige demonstrierten ihr grosses Können im Zweikampf, so dass der „Lärm“ der zusammenschmetternden Geweihe an der mächtigen Altmannwand widerhallte - tolle Musik in unseren Ohren. Einige der ganz grossen Tiere hatten sich gemütlich ins Grün gelegt, um uns (scheinbar) unbeeindruckt zu beobachten. Ein Glück, dass sie uns das Wegrecht gewährten - in respektvollen Abstand von höchstens 2 m(!) liess man uns vorbei. Und wir hatten einige unvergessliche Bilder im Kasten… Noch nicht ganz „erholt“ von dieser Show, lagen einige mässig steile Schneefelder vor uns, die aber gut zu queren waren. Immer wieder hoch blickend, überall auf den Gräten diese massiven Steinbockgeweihe! Eine Schneehuhnfamilie soll hier wohnen, sagten uns aufsteigende Einheimische - wir haben sie leider nicht sehen können. Nach anderthalb Stunden Abstieg erreichten wir die von fast herbstlichen Wolken umgebende Zwinglipasshütte SAC auf 1999 m ü. M. Vom heissen Kafi gestärkt ([u bidi35]: die Tassen sind so gross, Du hättest bestimmt nicht zwei davon bestellt) zogen wir weiter, hinunter zur Chreialp, vorbei an schönem Vieh (mit Hörnern, versteht sich). Hier meinte der Chreialp-Senn, dass es mit der wetterbedingten Störung nichts ernstes sei - unterwegs im etwas steileren Abstieg zur Teselalp dann doch noch ein paar Tropfen, die uns nicht beeindruckten. Schon mehr imponierte uns die wunderbare Flora im Abstieg (siehe Bilder). Ab Teselalp fast schnurgerade und eben weiter bis zum Bänkli unterhalb der Schofbergwand, wo der weissblaue Bergweg vom Wildhuser Schofberg mündet. Links ginge es direkt runter nach Wildhaus hinunter durchs steile Flürentobel. Wir entscheiden uns für die leicht an- und absteigende Strecke über die Alpstrasse vorbei an Alp Fros hinunter zur Bergstation auf Gamplüt (begleitet von ein paar weiteren Regentropfen). Weil es hier wegen einer grossen Baustelle nicht wirklich gemütlich war, schwebten wir gleich mit der erstbesten Gondel nach Wildhaus hinunter. Um die Mittagszeit am Ziel unserer zweitägigen Tour angelangt, gönnten wir uns eine kurze Rast unter den Bäumen des „Hirschen“. Das waren zwei ganz tolle Tage zu zweit!
Parameter 1. Tag Wasserauen - Rotsteinpass:
Strecke: 9.378 km
Aufstieg: 1308 m
Abstieg: 99 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 5 Std. 26 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 4 Std.
Parameter 2. Tag Rotsteinpass - Altmannsattel - Wildhaus (Gamplüt):
Strecke: 7.627 km
Aufstieg: 274 m
Abstieg: 1021 m
Benötigte Zeit inkl. Pausen: 4 Std. 32 Min.
Benötigte Zeit ohne Pausen: 3 Std. 20 Min.
Ausgewertet mit GPS-Track-Analyse
Hike partners:
Renaiolo
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| Geodata | |||
| TRACK 24.07.2012 - Wasserauen-Rotsteinpass | |||
| TRACK 25.07.2012 - Rotsteinpass-Altmannsattel-Wildhaus | |||






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