Schönheiten ob Kandersteg :-)


Published by Axi , 17 July 2012, 19h24.

Region: World » Switzerland » Bern » Frutigland
Date of the hike:17 July 2012
Hiking grading: T4+ - High-level Alpine hike
Climbing grading: I (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE 
Time: 7:00
Height gain: 1800 m 5904 ft.
Height loss: 1800 m 5904 ft.
Route:Kandersteg - Doldenhornhütte SAC 1915 m - Spitzstein 2829 m - Oberstein 2973 m - Kandersteg
Access to start point:Mit dem PW oder Zug nach Kandersteg
Access to end point:Dito
Accommodation:Doldenhornhütte SAC
Maps:1247 + 1248

Nachdem ich vor einigen Wochen wegen dem Schnee diese Tour aufgeben musste - hier nun der Neuversuch und dieses Mal klappte es auch ganz gut.

Durchgehend ein Wanderweg von Kandersteg bis zur Doldenhornhütte 1915 m und dann weiter zum Spitzstein 2829 m. Nun ja, fast durchgehend, denn die Querungen ab ca 2500 m waren auch heute nicht ganz ohne, da der Weg teilweise extrem abgerutscht ist. Auch etwas oberhalb war oft mehr Schotter als Weg vorhanden. Einfach immer den Markierungen folgen (rote) und sich nicht mitten drin irritieren lassen von gelben, denn diese führen zum KS Fisistöck.

Vom Spitze Stei (der sich leider nicht besteigen lässt - auf jeden Fall nicht von mir), geht es dann weiter dem Scherbenhaufen nach zum Punkt 2973 m (Ufem Obere Stei). Ab und zu erleichtert einem der Schnee hier den Aufstieg. Erst am Schluss, beim Aufbau vom Oberstein wirds kniffliger. Hier helfen anfänglich Drahtseile, die dann aber in den letzten schuttrigen 15 Hm leider fehlen. Aufgepasst, denn es geht ziemlich in die Tiefe. Ufem Obere Stei hats ein Gedenk - Kreuz und ne Stange, vermutlich für solche die hier pennen wollen und sich an dieser sichern?

Leider war die Aussicht etwas eingeschränkt auf die Gletscherberge. Ganz klar ist auch, dass die Doldenhornaspiranten hier nur durchrennen, bzw. sich die Gletscherausrüstung anlegen und dann weiter. Da steht halt dieser Felskopf ganz klar im Schatten der Giganten. Nicht einmal einen Namen hat er auf der LK, meiner Ansicht nach zu unrecht, darum heute mit Namenstaufe :-).

Runter gings dann auf gleichen Wegen, was mit der Zeit dann etwas eintönig wurde. Aber alles in allem ne sehr schöne Sache. Vergleichbar mit der Gasteräspitz bei der Balmhornhütte in der Nähe. Einfach etwas anspruchsvoller.

Hike partners: Axi

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Comments (6)


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Felix Pro says:
Sent 17 July 2012, 20h00
super!
gut gemacht - das merke ich mir; lg Felix

Axi says: RE:
Sent 17 July 2012, 20h30
Hoi Felix
Danke :-)
Kann ich wirklich nur empfehlen
Grüsse, Mark

MM68 says:
Sent 17 July 2012, 22h49
toll - der sommer kann kommen
lg mm68

Axi says: RE:
Sent 18 July 2012, 10h04
Hi :-)
Muss aber nun noch warten bei mir, denn nun ist Family time ;-)
LG, Mark

akka says:
Sent 21 July 2012, 08h19
Hi Marc

Dort oben hatte ich vor einigen Jahren ein weniger prickelndes Erlebnis.

Zunächst: Den Obere Stei konnte ich ohne Fixseil im mittleren / rechten Teil erklimmen. Beim Abstieg habe ich aber Mist gebaut und bin zu weit abgestiegen. Schnell befand ich mich im schlimmsten je erlebten Gelände wieder. Der ganze Hang kam in Bewegung. Stein und Staub schickte ich talwärts und konnte mich nur mit grosser Kraftanstrengung im Hang halten. Ein Wiederaufstieg war undenkbar. Mit jedem Schritt nach oben, trat ich eine neue kleine Lawine los. Eine Traverse zum Spitze Stei war viel zu heikel. Es blieb nur eine bittere Chance: Direkter Abstieg durch die ganze Flanke. Ich rettete mich von Schrofe zu Schrofe, um nicht zuviel Fahrt zu bekommen. Beim Abklettern einer Schrofe stürzte ich mehrere Meter in das einzige Schneefeld am Hang. Ich verletzte mich nicht gravierend (Knieprellung, Schürfwunden) und konnte den Abstieg fortsetzen. Zum Glück war ich damals körperlich topfit, sonst wärs wohl weniger glimpflich ausgegangen.

Jeder der es nachmacht, bitte so wie Axi und nicht wie ich: Schön brav am "Weg" bleiben.

LG, Jörg

Axi says: RE:
Sent 22 July 2012, 18h34
Hallo Jörg
Danke für deinen Kommentar. Dann habe ich es also nicht alleine so empfunden. Vor mir waren auch Österreicher oben, die kaum mehr runter kamen, bzw. muss man verdammt aufpassen, auf den Spuren zu bleiben. Nicht probieren auszuweichen in vermeintlich einfacheres Gelände.
Mit Gruss, Mark


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