Rophaien


Publiziert von Kanu , 16. Juli 2012 um 12:33.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:17 Mai 2012
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR   Zürcher Hausberge 
Zeitbedarf: 1 Tage 9:30
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem PKW zur Talstation der Seilbahn Oberaxen in Flüelen-Usserdorf.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Siehe Ausgangspunkt.

Zum Wochenbeginn gab es noch Neuschnee bis relativ weit unten, das Wetter war aber am Mittwoch schon ganz gut und für Himmelfahrt war bestes Wetter vorhergesagt.

Da sollte der Rophaien doch machbar sein, also fuhren wir nach Flüelen um uns die Sache mal anzuschauen.

Mit der Seilbahn ging es hinauf nach Oberaxen, und von dort bei strahlendem Sonnenschein auf dem Bergweg in Richtung Franzen. Hier war schon zu erkennen, daß nicht weit über uns der Schnee beginnen würde, was kurze Zeit später dann auch so war.

Kurz nach den Hütten von Ober Frimseli zweigt der weiss-blau markierte Pfad in Richtung Axenrüti ab. Diesem folgten wir im zunehmend tiefer werdenden Schnee. Bei der Weggabelung obehalb von Axenrüti sind wir dann fälschlicherweise dem Weg nach Westen gefolgt. Dieser war zwar landschaftlich wunderschön, führte aber nach und nach bergab. Nach erneutem Betrachten der Karte war dann klar, dieser Weg führt direkt zur Alp Buggi. Also wieder zurück und dann weiter in die richtige Richtung dem blau-weissen Weg entlang zum Rophaien.

Vor der Querung eines freien Hangs zu einer kleinen Hütte waren dann schon einige kleine Schneerutsche unterwegs ins Tal, dementsprechend zügig aber dennoch vorsichtig brachten wir dieses Wegstück hinter uns.

Nach der Hütte war der Weg unter dem Schnee dann nicht mehr ersichtlich, deshalb ging es mehr oder weniger direkt den Hang über der Hütte nach oben, später sind wir dann in den Sattel zwischen Blutt Stöckli und Rophaien gequert, wo wir den Weg wieder fanden.

Von diesem Sattel entlang der markierten Spur zum Gipfel des Rophaien, an einigen Stellen war die Routenwahl aufrgund des Schnees wohl nicht ganz mit der normalen Wegspur identisch.
Der Grat ist stellenweise recht steil, was bei den gegebenen Schneeverhältnissen zu einer ziemlich mühsamen Stapferei führte.

Am Gipfel haben wir uns dann bei wunderbarem Wetter mit super Sicht eine lange Pause genehmigt.

Der Abstieg erfolgte zuerst auf dem Aufstiegsweg, jedoch erschien uns der zuvor begangene Hang durch den mittlerweile aufgeweichten Schnee nicht besonders einladend. Wir beschlossen zuerst in Richtung Blutt Stöckli zu wandern und dort nach einem vernünftigen Abstieg in Richtung Stock oder Buggi zu suchen.

Also ging es auf dem Grat entlang in Richtung Blutt Stöckli, an diesem jedoch auf einer schmalen Wegspur südseitig vorbei zum Aussichtspunkt auf dem Buggigrat.
Von hier aus sind wir dann teilweise etwas unterhalb dem Grat in Richtung Butzenstock gefolgt.

Irgendwann haben wir uns dann entschieden, daß wir über die steilen Grashänge den Abstieg zur Alp Buggi wagen können, was aber angesichts des durchnäßten Grases und der immer noch vorhandenen Schneereste doch ziemlich mühsam war.

Als wir schließlich auf Buggi ankamen waren wir dann doch froh, mal wieder auf ebenen Wegen gehen zu können. Von der Alp aus auf einem zu Beginn nur sehr spärlich, später dann besser markierten Weg runter in Richtung Sisikon. Da der Weg wohl kurz zuvor von den Kühen auf dem Weg zur Alp benutzt wurde war er auch demensprechend in eine Schlammpiste verwandelt worden.

Aus diesem Grund sind wir dann bei der nächsten Weggabelung in Richtung Sisikon abgebogen und nicht dem Weg über Stutz zum Uferweg gefolgt. War zwar ein kleiner Umweg, dafür viel schöner zu begehen.

Von Sisikon sind wir dann dem Uferweg entlang zurück zur Talstation der Seilbahn gewandert.

Tour mit Lars.


Tourengänger: Kanu, Lars_82


Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen

T4
2 Mai 11
Rophaien - Diepen · Nobis
T4-
T4- I
13 Mai 12
Alpine Routen am Rophaien · Bergmax
T4
26 Mai 12
Rophaien · Schuscha
T3+

Kommentar hinzufügen»