Von Kalzhofen auf die Juget


Publiziert von monigau , 15. Juli 2012 um 10:39.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:14 Juli 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Aufstieg: 316 m
Abstieg: 316 m
Strecke:7,8 km - Kalzhofen - Juget - Muttner Höhe - Kalzhofen
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit dem PKW zum Wanderparkplatz am Ortsende von Kalzhofen

Aussichtsreiche Panoramarunde

Ausgangspunkt für meine kleine Nachmittagstour ist Kalzhofen, nordöstlich von Oberstaufen, das bereits 868 erstmals urkundlich erwähnt, nach einem Alemannen namens "Chadolt" benannt wurde und einstmals an der alten Salzstraße von Hall nach Tirol zum Bodensee lag.

Beim Durchfahren des Ortes folgte ich der Beschilderung zum  Wanderparkplatz am Ortsende. Von hier aus kann die Rundtour in beide Richtungen begangen werden. Ich entschied mich, zuerst der Mautstraße, einem Alpweg,  zu folgen, zur Passhöhe zwischen Kalzhofner und Salmaser Höhe, vorbei an der Alpe Mohrs.

Kaum war ich ein wenig marschiert, als ein entgegenkommendes Auto anhielt und der Fahrer mich mit runtergekurbeltem Fenster fragte, ob ich denn früher als alle anderen oben sein wolle, denn dann würde er gerne umkehren und mich hochfahren. Er nahm wohl an, dass ich zum Halligalli in der Mohrs Hütte will, denn von dort schallte es zünftig rüber, als ich vorbeiwanderte. Ich lehnte dankend ab und sah bald mein Ziel, den Höhenzug der Juget mit den beiden Gipfeln Muttner Höhe und Kalzhofern Höhe links vor mir liegen.

Kurz nach der Hompessen Alpe biegt der Wanderweg scharf links ab und führt über Wiesen und Weiden hoch zum ersten Gipfel, der Kalzhofner Höhe, von der man einen ersten, schönen Rundumblick hat, den ich heute leider nicht voll und ganz genießen konnte, denn die dicken Wolkenberge im Westen verhinderten ihn. Bei trainman's Bericht ist der Blick in die Schweiz klar.

Am Grat entlang über Weidewiesen setzte ich meine Tour fort. Vorbei an diversen Wegelagerern in Form von Alpvieh, das sich auf dem Wanderweg breitgemacht hatte und keinen Zentimeter wich, suchte ich mir einen einigermaßen gangbaren Weg durch den breiten Kuhpfad, was manchmal einem Balanceakt glich, denn ich wollte nicht in dem knöcheltiefen Kuhschlamassel landen. Der viele Regen hatte die Trampelpfade der Tiere noch zusätzlich aufgeweicht.

Aber ich wurde mit einer beeindruckenden Aussicht belohnt, was mich erstaunte, denn die beiden Gipfel sind nicht besonders hoch. Der Blick reichte vom Bodensee über das oberschwäbische Vorland im Westen bis zum Grünten im Osten und natürlich zur allgegenwärtigen Nagelfluhkette mit dem Hochgrat, der sich heute mit bedrohlichen schwarzen Wolken umgab.

Der Abstieg erfolgte über die Obere Gsangalpe und das Golfplatzgelände zurück nach Kalzhofen.

Fazit:   Eine nette Nachmittagsrunde, geschaffen für zweifelhafte Wetterverhältnisse wie heute.


Tourengänger: monigau


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