Mieschflue 1841 m - ein weiterer Voralpengipfel "geknackt"
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Die Abteilung "Krautwanderungen" mit
Aendu,
Zaza,
alpinbachi und Co. hat neues Futter bekommen ;-). Wer Gipfel wie das Trimlenhorn oder Chienhorn mag, der wird auch hier bestens bedient. Im weiteren ist diese Hikr-Erstbesteigung wohl auch so ein Gipfel im Berner Voralpenführer (EB bewertet), wo der Autor und Konsorten eher nicht oben waren...?
Die Saison verlief bis jetzt für mich eher "entäuschend". Sicherlich auch wegen dem durchzogenen Wetter. Als ich heute Nachmittag überraschend einen blauen Halbtag einziehen konnte, wusste ich am Anfang gar nicht so recht was nun machen? Da kam mir die Mieschflue 1841 m in den Sinn. Diesen Floh hatte mir mal
alpinbachi ins Ohr gesetzt. Ich wollte so nahe wie möglich ran mit der Karre, damit ich dann noch voll motiviert im Unkraut jäten kann. Den Aufstieg von der Stockhornbahn - Mittelstation Chrindi kann man gleich vergessen. Somit fuhr ich von Erlenbach die Stockenstrasse (gebührenpflichtig) hinauf. So bei guten 1500 m parkierte ich dann aber einmal, denn die Strasse wollte kein Ende mehr nehmen. Und etwas für meinen Speck muss ich ja auch noch tun.
So kommt man dann auf Wanderwegen via Vorderstocken recht gut an die Weststeite der Mieschflue. Von da an gehts dann aber botanisch sehr schnell zur Sache. Das heisst man verlässt den schönen Weg und geht auf einem breiten Rücken Richtung Aufbau der Flue. Mal im Gebüsch, mal etwas auf Felsen, mal auf vereinzelten Wegspuren. Diese vereinzelten Wegspuren wurden dann erstaunlicherweise immer besser. Und so folgte ich am ersten markanten Aufschwung der Flue auch nicht dem Grat, sondern um ging diesen auf deutlichen Wegspuren linkerhand. Aber aufgepasst, denn immer so easy ist das nicht, denn auf einmal enden die Spuren im Niemandsland und mann muss dann Auswege suchen. Am Besten immer versuchen trotzdem den Grataufschwung im Auge zu halten. So kommt man relativ gut mit einem knappen T5/I auf den Gipfel.
Tja, nur war das schon der Gipfel? Axi hatte natürlich seine Karte nicht dabei und GPS und dgl. Fehlanzeige. Vom vermeintlichen Gipfel sah ich nämlich in der Ferne noch höhere Punkte. So blieb mir nichts anders übrig als nun erneut linkerhand einige Zacken zu umgehen. Und dann, vor dem Endpunkt, kam ne sehr unangenehme Stelle im Steilgras T5+/I. Mir war nicht sehr wohl dabei, denn die Stelle war auch noch mörderisch ausgesetzt. Trotzdem hinauf und auch noch das "Ende" der Mieschflue erklimmend mit schönen Tiefblicken zur Chrindi.
Na ja, später stellte sich dann im Auto (wo die Karte lag) heraus, dass bereits der erste Aufschwung die 1841 m gewesen wären.... Was ich ja aber jetzt noch nicht ahnte und noch von den Wegspuren linkerhand den einten oder anderen Zacken erklomm (alles sehr heikel), damit ich auch wirklich oben war.
Item, danach ging ich es retour und nun wollte ich alles dem Grat entlang runter (nicht mehr ausweichen). Dabei erspähte ich doch das einte oder andere Seil, Kette, Sicherungen. Allerdings sind diese nicht für Berggänger gedacht, sondern für Kletterer die dort angeblich lohnende, aber schwere Kletterrouten haben. Auf dem Grat zu bleiben ohne Kompromisse ist aber nicht ganz einfach und war für mich nur dank meinem Seilende zu bewältigen T6-/II. Ohne diese Hilfe hätte ich das nicht gemacht, denn das geht da extrem steil hinunter.
Fazit: Ich empfehle eher die Ausweichvariante und der erste Punkt mit 1841 m reicht eigentlich auch.
Danke auch noch an
alpinbachi der einige Fotos beisteuerte zu diesem Leckerbissen.
Die Saison verlief bis jetzt für mich eher "entäuschend". Sicherlich auch wegen dem durchzogenen Wetter. Als ich heute Nachmittag überraschend einen blauen Halbtag einziehen konnte, wusste ich am Anfang gar nicht so recht was nun machen? Da kam mir die Mieschflue 1841 m in den Sinn. Diesen Floh hatte mir mal
So kommt man dann auf Wanderwegen via Vorderstocken recht gut an die Weststeite der Mieschflue. Von da an gehts dann aber botanisch sehr schnell zur Sache. Das heisst man verlässt den schönen Weg und geht auf einem breiten Rücken Richtung Aufbau der Flue. Mal im Gebüsch, mal etwas auf Felsen, mal auf vereinzelten Wegspuren. Diese vereinzelten Wegspuren wurden dann erstaunlicherweise immer besser. Und so folgte ich am ersten markanten Aufschwung der Flue auch nicht dem Grat, sondern um ging diesen auf deutlichen Wegspuren linkerhand. Aber aufgepasst, denn immer so easy ist das nicht, denn auf einmal enden die Spuren im Niemandsland und mann muss dann Auswege suchen. Am Besten immer versuchen trotzdem den Grataufschwung im Auge zu halten. So kommt man relativ gut mit einem knappen T5/I auf den Gipfel.
Tja, nur war das schon der Gipfel? Axi hatte natürlich seine Karte nicht dabei und GPS und dgl. Fehlanzeige. Vom vermeintlichen Gipfel sah ich nämlich in der Ferne noch höhere Punkte. So blieb mir nichts anders übrig als nun erneut linkerhand einige Zacken zu umgehen. Und dann, vor dem Endpunkt, kam ne sehr unangenehme Stelle im Steilgras T5+/I. Mir war nicht sehr wohl dabei, denn die Stelle war auch noch mörderisch ausgesetzt. Trotzdem hinauf und auch noch das "Ende" der Mieschflue erklimmend mit schönen Tiefblicken zur Chrindi.
Na ja, später stellte sich dann im Auto (wo die Karte lag) heraus, dass bereits der erste Aufschwung die 1841 m gewesen wären.... Was ich ja aber jetzt noch nicht ahnte und noch von den Wegspuren linkerhand den einten oder anderen Zacken erklomm (alles sehr heikel), damit ich auch wirklich oben war.
Item, danach ging ich es retour und nun wollte ich alles dem Grat entlang runter (nicht mehr ausweichen). Dabei erspähte ich doch das einte oder andere Seil, Kette, Sicherungen. Allerdings sind diese nicht für Berggänger gedacht, sondern für Kletterer die dort angeblich lohnende, aber schwere Kletterrouten haben. Auf dem Grat zu bleiben ohne Kompromisse ist aber nicht ganz einfach und war für mich nur dank meinem Seilende zu bewältigen T6-/II. Ohne diese Hilfe hätte ich das nicht gemacht, denn das geht da extrem steil hinunter.
Fazit: Ich empfehle eher die Ausweichvariante und der erste Punkt mit 1841 m reicht eigentlich auch.
Danke auch noch an
Hike partners:
Axi






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