Eine Runde durch das Valschavieltal


Publiziert von MarkB , 7. Juli 2012 um 19:01.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Verwallgruppe
Tour Datum: 7 Juli 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A   Madererkamm 
Zeitbedarf: 9:00
Aufstieg: 1800 m
Abstieg: 1800 m
Strecke:Gortipohl-Valschavieltal-Gaschurner Winterjöchle-Valschavielsee-Wörmser Höhenweg-Madererjöchle-Grappeskopf-Gortipohl
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Über Bludenz ins Montafon, in Gortipohl bei Kirche parken
Unterkunftmöglichkeiten:in Gortipohl diverse Gasthäuser und Hotels; unterwegs die Heilbronner Hütte

Die Route habe ich kurzentschlossen ausgewählt, weil das Bergwetter im Vorarlberger Montafon für heute ausgesprochen wechselhaft vorausgesagt wurde. Und wenn Regen fällt, dann heißt das bei mir entweder Wandern oder Mountainbiken. 

Von Gortipohl (904 m) gelangt man nach gut einem Kilometer schon ins Valschavieltal, ein recht wildes Tal. Die Straße, die ins Tal hinauf führt, ist aber gut ausgebaut. An manchen Stellen droht Steinschlag, und an anderen sind an Tagen wie diesen viele Zuflüsse etwas breiter und tiefer. Der Anstieg ist mäßig und ohne technische Schwierigkeiten. Ab der Wegtrennung in der Madrusa wird's dann steiler. Ich habe den Weg zum Gaschurner Winterjöchle (2.320 m) gewählt. Die extrem schlechte Sicht (gute 10 Meter maximal) machte die Wanderung zu einem Spurenlesen-Unterfangen. Der Weg ist hier besonders rutschig, und viele Altschneefelder machen die Orientierung (Wegmarkierungen unter dem Schnee) etwas umständlich. Diese Verhältnisse sind bis zum Valschavielsee und dann auf großen Teilen des Wörmser Höhenweges bis zum Punkt 2201 anzutreffen. Stecken sind empfehlenswert, und feste, wasserdichte Schuhe. 

Der weitere Verlauf des Höhenwegs ist angenehm, hin und wieder scheint der Hang nachzugeben und der Weg verschwindet teils. Das macht weiter nichts, denn die Kennzeichnung ist ausgezeichnet, und auch bei Nebel recht gut machbar. Meine Route führte mich zum Madererjöchle (Grat, 2.251 m). Dort bin ich vom Höhenweg über den Grappeskopf, welcher sehr einfach zu erreichen ist, nach Gortipohl durch die massiven Lawinenverbauungen zurückgekehrt. Reine Gehzeit rund 9 Stunden bei ca. 30 km und rund 1.800 Höhenmeter; inklusive einem Abstecher zum Zapfkopf (mit sehr leichter Kletterstellen über Felsblöcke; auch bei dieser Nässe machbar).

Tourengänger: MarkB


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