Gewitter über dem Wiggis


Publiziert von tricky Pro , 18. Juni 2012 um 00:16.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:16 Juni 2012
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Oberseegruppe 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 2600 m
Abstieg: 2561 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Via ÖV nach Netstal
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Mit Bus von Rhodannenberg nach Glarus
Unterkunftmöglichkeiten:Bei unserem eingerichteter Unterkunft bei den Felsen P.2143 kurz vor dem Wiggis. Platz für zwei.

Wiggis-Rautispitz-Zindelspitz. In 2-Tagen - das wäre der Plan gewesen.
Viele haben zugesagt. Aber genau so viele wieder abgesagt. Somit war nur der harte Kern am Bahnhof Netstal. Wir bewältigten viele Höhenmeter hoch zum Wiggis via Stalden bei hochsommerlichen Temperaturen. Die Tour via Täli hatte ich schon letztes Jahr einmal unternommen. Auf dem Rautispitz war ebenfalls ein Berggänger mit Zelt auf dem Gipfel. Unser Weiterweg zum Rautispitz war aber leider nicht möglich. Grosse Schneemassen versperrten uns den Weg. Wir versuchten zwischen Wiggis Hauptgipfel und dem Vorgipfel eine steile Grasfläche hinunterzukommen. Aber auch das schien mir unmöglich. Gibt es überhaupt einen anderen Weg?

So genossen wir die Stimmung auf dem Wiggis eines aufziehenden Gewitters. In wenigen Minuten standen wir im strömenden Regen mit Blitz und Donner. Meine Kamera hat die Veränderung via Timelaps super eingefangen, auch wenn sie nachher Tropfnass war. Es hatte sich gelohnt :-) Wir retteten uns in die Höhle unter dem P.2143. Die Nacht verbrachten wir im Freien mit Schlafsack beim improvisiertem Platz unter dem tropfendem Gestein.
Am nächsten Morgen begrüssten uns die ersten Wanderer. Da wir nun leider nicht die geplante Tour über den Rautispitz weiterführen konnten, entschieden wir uns für eine Alternativroute. Wir machten uns auf den Weg ab Gumen zum Gumenstock via Ostgrat, weiter über den Grat liessen wir auch den Chli Gumenstock nicht aus. Das Wolkenmeer unter uns lies uns die Sonne nochmal mehr geniessen. Der lange Abstieg Richtung Rhodannenberg beim Klöntalersee war lange und die Füsse brannten unter der Sommerwärme. Ein Eis entschädigte uns auf das warten vom Bus.

Fazit: Langer Aufstieg mit viel Höhenmeter, beidem ich froh war das doch nicht alle dabei waren. Für viele wohl zuviel Höhenmeter. Schade das der Weiterweg zur Rautispitz nicht möglich war. Schön das Unwetter so nah zu erleben und das meine Kamera das eingefangen hat. Der Blick runter zum Klöntalersee immer wieder ein Highlight. Tour zusammen mit Franzi..

Tourengänger: tricky, charlie


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