Kirche an Pfingsten


Published by Berglurch , 29 May 2012, 13h35. Text and phots by the participants

Region: World » Germany » Alpen » Allgäuer Alpen
Date of the hike:27 May 2012
Hiking grading: T5 - Challenging High-level Alpine hike
Climbing grading: III (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Time: 8:00
Height gain: 2050 m 6724 ft.
Height loss: 2150 m 7052 ft.
Route:Hochgratbahn Talstation - Farnach - Hochgrat - Rindalphorn - Stuiben - Kirche - Steineberg - Immenstadt
Access to start point:Bus von Oberstaufen zur Hochgratbahn
Access to end point:DB Immenstadt

Auf aussichtsreichen, neuen, ausgetretenen und neu-ausgetretenen Pfaden in der Nagelfluhkette.


Die überschreitung der Nagelfluhkette in den westlichen allgäuer Voralpen ist eine oft begangene und sogar auf Wikipedia beschriebene Tour, die sich mit 1300 Hm (bei Benutzung der Bahnen) und T2 Geläuf (einige Stellen T3) sehr angenehm als Tagestour machen lässt. Die Ausblicke ins hüglige Alpenvorland sind dabei ebenso berauschend wie diejenigen in die Allgäuer Hochalpen. Garnieren kann man diese Wanderung mit einigen, weniger oft begangenen, Schmankerln. Dachten wir.

Den Augangspunkt dieser Tour, den Gipfel des Hochgrats kann man auf verschiedene Arten erreichen. Entweder mit der Hochgratbahn und einem 20minütigen Aufstieg, über den teilweise asphaltierten Normalweg in knapp 2h, durch die Brunnenauscharte oder aber über die Hochgrat Nordwand, die Farnach. Diese Nordflanke kann man ab der Fahnenalpe durchsteigen, wo immer man will - wir gingen heute über steiles Gras und Nagelfluhschotter rechts der markanten Mittelrippe in wenig ausgesetztem, dennoch schönem T5 Gelände. Berglurch stellte sich dabei an wie ein Flachlandtiroler. Ein absolutes Highlight dieses Abschnittes war das junge Gamskitz, welches uns beim Aufstieg einige Meter verfolgte, bevor es dann zum Glück von seiner Mutter zurückgepfiffen wurde.

Auf dem Hochgrat angekommen ging es immer dem Wanderweg entlang Richtung Mittag. Bis zum Stuiben bleibt es dabei bei einem T2, zwischen Stuiben und Steineberg sind einige Stellen T3, durch Schneeauflage und Murenabgänge teilweise auch knappes T4. Einige Schneefelder in den ostseitigen Rinnen sorgen hier noch für Spass.
Kurz vor dem Steineberg ging es dann noch über Wiesen und durch einen lichten Fichtenwald (T3) zur Kirche, einem Nagelfluhfelsen mit Gipfelkreuz. Dieser kann über den Normalweg (unten III, dann T4, 3 Sanduhrschlingen, 20m) exponiert bestiegen werden, was laut Gipfelbuch auch häufig passiert. Ein 30m Seil ist dabei zumindest zum Abseilen von Vorteil.

Vom anschliessenden Gipfel des Steinebergs kann man über die ca 15m hohe Gipfelleiter oder über den Wanderweg durch die Nordflanke Richtung Bärenköpfle und Mittag und von dort auf asphaltierten Strassen nach Immenstadt absteigen.

Fazit: Ein toller Einstieg in die Wandersaison!

Tour mit Gosia, Scotti, Matti und Steven


Hike partners: Berglurch, Scotti

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