8 Tausender waren es nicht, aber zumindest die beiden letzten des Weges
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Ab und zu muss man spontan sein. Für mich (
Bergpoetin) bedeutete das, am verlängerten Wochenende den Bayernslam auf der Landesgartenschau sausen zu lassen, weil der wieder hübsch stressig geworden wäre und ich sowieso keine Poetry Slams mehr organisieren werde, und stattdessen einen Berg hochzulaufen. Erst sollte es noch einmal der Schwarzwihrberg bei Rötz werden, allerdings kam dann Freitagnachmittag ein Anruf von
Gemse, der eigentlich nur etwas Technisches wissen wollte, was ich ihm nicht beantworten konnte. Allerdings redeten wir dann über den Bayerischen Wald und speziell den Kleinen Arber, so dass ich Samstagvormittag noch mal bei ihm anrief und wir die Tour für Montag vereinbarten.
Wir trafen uns also nach einem Sturmwarnanruf von
Gemse gegen 9.30 Uhr um 10 Uhr in Brennes , von wo aus wir zunächst auf einer Forststraße zur Mooshütte und von dort aus zum Kleinen Arbersee abstiegen. Dieser wurde auf ebenfalls breiten, eben touristenmäßig ausgebauten Wanderweg umrundet, bevor es nach einer kleinen Pause in der Seehütte erstmals etwas "alpiner" wurde. Es ging auf einem kleinen Waldpfad etwa 200 Streckenmeter hinauf zur nächsten Forststraße. Dieser folgten wir dann bis kurz vor dem Sattel zwischen Enzian und Kleinem Arber, wo sie den Goldsteig kreuzt.
Wir waren aber zu ungeduldig, auf den Kamm zu kommen und kürzten ein paar Meter durch die Prärie ab. Weglos, aber dank Borkenkäfer absolut unproblematisch. Auf dem Goldsteig blieben wir dann den größten Teil des Weiterweges. Nach etwa 500 einigermaßen flachen Metern auf dem Kamm steilt dieser Richtung Kleinem Arber doch merklich auf und verschwindet in der Flanke wieder im nicht vom Borkenkäfer befallenen Wald.
Dieser bot eine nicht ganz angenehme Überraschung in Form von Altschnee. Der Gipfelfelsen hingegen war schneefrei, dafür durfte aber ein bisserl Hand angelegt werden, wobei
Gemse sich die deutlich schwierigere Route über die 1,70 m hohe Stufe aussuchte.
So standen wir nach gemütlichen 3 Std. auf dem Kleinen Arber, eine Hikr- Erstbegehung.
Nach ein bisserl Frischluft für unsere Maskottchen, einer kleinen Brotzeit und ein paar Liebesbekundungen einer doch eher klein geratenen Berner Sennehündin ging es zusammen mit ihr sowie ihren Herrschaften weiter zum Großen Arber. Auf dem Weg liegt normalerweise die Chamer Hütte, die aber Betriebsferien hat. Egal, dann kehren wir eben am Arberschutzhaus ein (abwarten, gedacht und ...). Der Wind war bis dahin übrigens relativ unproblematisch, lediglich im ungeschützten Stück am Kamm blies es ein bisserl. Der Abstieg hinab zur Chamer Hütte gestaltete sich ein wenig verwirrend, zwischen zahlreichen umgestürzten Käferbäumen ging es mäßig steil hinunter.
Nach der Chamer Hütte verlässt der Goldsteig für ein Stück die Forststraße und wird zu einem etwas ursprünglicheren, aber immer noch harmlosen Pfad. Leider dauert das nicht lange, bis man auf die dieses Mal von Bodenmais heraufziehende Forststraße kommt. Allerdings kann diese bereits nach wenigen Minuten wieder verlassen werden, um nämlich die Variante über die Bodenmaiser Mulde zu nehmen. Ab hier ist der Weg mit meinem Aufstieg von vor 2 Jahren identisch.
Auf dem Gipfel des Großen Arbers war es dann aber aus mit der Gemütlichkeit, der Sturm war selbst auf der Touristenautobahn so heftig, dass wir auf die letzten 1,5 Höhenmeter zum Gipfelkreuz aus Sicherheitsgründen verzichteten. So haben wir den höchsten Gipfel des Regirungsbezirks Oberpfalz bis auf 1 m nicht geschafft. Zu allem Überfluss mussten wir dann auch noch feststellen, dass sowohl das Arber-Schutzhaus als auch die Touristenfalle namens Eisensteiner Hütt'n geschlossen hatten und wir unsere Einkehr ans Ende der Tour in Brennes verschieben mussten.
Auf dem Abstiegsweg durften wir noch die Verschandelungen durch Schneekanonen etc. bewundern. Einige Wanderer kamen uns entgegen und was wichtig war – wir waren auch wieder im Windschatten.
Die Einkehr in der Arber-Alm dauerte dann etwas länger als von mir geplant, so dass ich mit 25 Minuten Verspätung bei meinem Nachhilfeschüler ankam, was aber dank kurzem Anruf von unterwegs kein Problem war.
Gemse brachte dann noch Luna samt Herrschaften zu deren Auto, welches diese am Wanderparkplatz auf halbem Weg von Lohberghütte zum Kleinen Arbersee abgestellt hatten.
Fazit von
Gemse:
Bergwanderer: Lorna, Karl, ein nettes Ehepaar aus Hannover mit Hündin Luna
Wir trafen uns also nach einem Sturmwarnanruf von
Wir waren aber zu ungeduldig, auf den Kamm zu kommen und kürzten ein paar Meter durch die Prärie ab. Weglos, aber dank Borkenkäfer absolut unproblematisch. Auf dem Goldsteig blieben wir dann den größten Teil des Weiterweges. Nach etwa 500 einigermaßen flachen Metern auf dem Kamm steilt dieser Richtung Kleinem Arber doch merklich auf und verschwindet in der Flanke wieder im nicht vom Borkenkäfer befallenen Wald.
Dieser bot eine nicht ganz angenehme Überraschung in Form von Altschnee. Der Gipfelfelsen hingegen war schneefrei, dafür durfte aber ein bisserl Hand angelegt werden, wobei
So standen wir nach gemütlichen 3 Std. auf dem Kleinen Arber, eine Hikr- Erstbegehung.
Nach ein bisserl Frischluft für unsere Maskottchen, einer kleinen Brotzeit und ein paar Liebesbekundungen einer doch eher klein geratenen Berner Sennehündin ging es zusammen mit ihr sowie ihren Herrschaften weiter zum Großen Arber. Auf dem Weg liegt normalerweise die Chamer Hütte, die aber Betriebsferien hat. Egal, dann kehren wir eben am Arberschutzhaus ein (abwarten, gedacht und ...). Der Wind war bis dahin übrigens relativ unproblematisch, lediglich im ungeschützten Stück am Kamm blies es ein bisserl. Der Abstieg hinab zur Chamer Hütte gestaltete sich ein wenig verwirrend, zwischen zahlreichen umgestürzten Käferbäumen ging es mäßig steil hinunter.
Nach der Chamer Hütte verlässt der Goldsteig für ein Stück die Forststraße und wird zu einem etwas ursprünglicheren, aber immer noch harmlosen Pfad. Leider dauert das nicht lange, bis man auf die dieses Mal von Bodenmais heraufziehende Forststraße kommt. Allerdings kann diese bereits nach wenigen Minuten wieder verlassen werden, um nämlich die Variante über die Bodenmaiser Mulde zu nehmen. Ab hier ist der Weg mit meinem Aufstieg von vor 2 Jahren identisch.
Auf dem Gipfel des Großen Arbers war es dann aber aus mit der Gemütlichkeit, der Sturm war selbst auf der Touristenautobahn so heftig, dass wir auf die letzten 1,5 Höhenmeter zum Gipfelkreuz aus Sicherheitsgründen verzichteten. So haben wir den höchsten Gipfel des Regirungsbezirks Oberpfalz bis auf 1 m nicht geschafft. Zu allem Überfluss mussten wir dann auch noch feststellen, dass sowohl das Arber-Schutzhaus als auch die Touristenfalle namens Eisensteiner Hütt'n geschlossen hatten und wir unsere Einkehr ans Ende der Tour in Brennes verschieben mussten.
Auf dem Abstiegsweg durften wir noch die Verschandelungen durch Schneekanonen etc. bewundern. Einige Wanderer kamen uns entgegen und was wichtig war – wir waren auch wieder im Windschatten.
Die Einkehr in der Arber-Alm dauerte dann etwas länger als von mir geplant, so dass ich mit 25 Minuten Verspätung bei meinem Nachhilfeschüler ankam, was aber dank kurzem Anruf von unterwegs kein Problem war.
Fazit von
- Die Begehung des Kleinen Arbers ist eine Hikr.-Erstbeschreibung
-
Für
Bergpoetin ist es eine Erstbegehung - Der Große Arber ist der höchste Gipfel des Regierungsbezirkes Oberpfalz in Bayern
-
Für
Gemse ist es die 3. Begehung. Die ersten beiden Male waren Aug. 1961 - Mit Ausnahme des Wegstückes zwischen Brennes und dem Kleinen Arbersee waren wir beim Aufstieg alleine unterwegs.
- Erst ab dem Kleinen Arber über den Großen Arber und weiter zum Tal schloss sich uns ein nettes junges Paar mit Hund aus Hannover an.
- Dass wir so alleine waren, lag auch daran, dass die Hütten geschlossen waren und die Seilbahn außer Betrieb war.
- Technisch stellt die Tour keinerlei Herausforderung dar.
- Etwas Vorsicht war geboten im Bereich des Altschnees kurz unter dem Gipfel damit man nicht seitlich zwischen die Bäume rutschte, aber keine Absturzgefahr auf dem flachen Rücken.
- Nur das Wetter ließ ein wenig zu wünschen übrig. Manchmal hatte ich schon Angst wir werden von oben gebadet.
- Im freien Gratrückenbereich des Kleinen Arbers blies ein kräftiger Wind, der sich dann am Gipfel des Großen Arbers zum Sturm entwickelte.
-
Danke
Bergpoetin bis bald, denn aller guten Dinge sind 3 .
Bergwanderer: Lorna, Karl, ein nettes Ehepaar aus Hannover mit Hündin Luna
Hike partners:
Gemse,
Bergpoetin
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