Vitznauerstock


Publiziert von Schuscha , 18. Mai 2012 um 13:47.

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum:13 Mai 2012
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Rigigebiet   CH-LU   CH-SZ 
Zeitbedarf: 4:15
Aufstieg: 950 m
Abstieg: 950 m
Strecke:Vitznau Buholz - St.Antoni - Rufli - Flämisegg - Vitznauerstock - Ober Urmi - Wissiflue - St.Antoni - Vitznau
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Auto bis Parkplatz bei der Seilbahnstation Buholz

Als wir um ca. 10:30 Uhr in Vitznau starteten, versteckten sich die umliegenden Bergspitzen noch in den Wolken.
Fast die ganze Wanderung verläuft durch die Wälder oberhalb von Vitznau, was eigentlich ideal für einen warmen Sommertag wäre. Immer wieder bieten Lücken im dichten Wald wunderbare Tiefblicke hinunter zum Vierwaldstättersee.
In St.Antoni steht eine kleine "Kapelle" mitten im Nichts, danach wird der Weg schmäler und führt hinauf zum Rufli, einer kleinen Alp, die bereits von einer Herde schottischer Hochlandrinder bewohnt wird. Die Tiere machten einen ziemlich aggressiven Eindruck, denn sie beschützten ihre jungen Kälber. Wir zogen uns also zurück und umgingen die Weide.
Auf der Fälmisegg machten wir die erste Pause und genossen die herrliche Aussicht. Einzelne Sonnenstrahlen erhellten den Vierwaldstättersee und färbten Teile von ihm türkis. Die Rigi-Hochflue wurde jetzt nicht mehr von den immer noch tiefhängenden Wolken verdeckt.
Die nächsten dreihundert Höhenmeter bis zum Gipfel waren die attraktivsten der gesamten Wanderung. Der Weg ist steil, exponierte Stellen sind mit Seilen gesichert und eine Leiter überwindet die steilste Stelle. Der Gipfel bietet zwei Aussichtspunkte und ein Gipfelkreuz. Dannach geht es durch den Wald steil runter zum Ober Urmi.
Beim Punkt 1155 genossen wir die schöne Aussicht auf den See und die Urner Alpen deren Gipfel leider immer noch von den Wolken verdeckt wurden.
Über eine Weide geht es nun hinunter zum Berghotel auf der Wissiflue. Von dort könnte man die Seilbahn zurück nach Vitznau besteigen, doch der Weg nach St.Antoni ist wirklich attraktiv und lohnenswert.
Von St.Antoni gingen wir auf dem bereits bekannten Weg zurück zur Seilbahnstation im Buholz.

Tourengänger: Schuscha


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