First 2440m (Dreispitz)
|
||||||||||||||||||
First und Firsten gibt in den Schweizer Berge viele, "stotzige" und weniger "stotzige". Im Berner Oberland am Bekanntesten ist z.B. der First ob Grindelwald, der bequem mit einem Sessellift erreicht werden kann. Etwas weniger bekannt ist der First des Allmegrats ob Kandersteg: auch hier können Sommer- und Winterzustiege mit der Bergbahn bis Elsigenalp abgekürzt werden. Etwas weniger bekannt und besucht, dafür aber umso "stotziger" und schöner ist der First des Dreispitzmassivs. Hoch über dem Thunersee wirkt dieses im Winter wie eine kleine, weit bis ins Mittelland leuchtende Ausgabe der Blümlisalp und bietet zahlreiche lohnende Alpinwander- und Skitourenmöglichkeiten: so etwa die Ueberschreitung aller drei Gipfel, die punkto Schwierigkeit und Ausgesetztheit jener der Blümlisalp stellenweise in nichts nachsteht, oder die atemberaubend steile Skiabfahrt über die First-NW-Flanke, die Morgenhornfieber aufkommen lässt und zuunterst eigentlich mit einem Speedriderschirm fortgesetzt werden müsste.
Von Suld skitragend auf dem Bergweg am Pochtefall vorbei bis Louene. Ab hier mit Fellen über Schlieri, Mittel- und Oberberg zum Beginn des First-NE-Grats W von P. 2009 (bis ca. 2000m nach vorangehenden Regenfällen gefroren). Nun skitragend auf dem verschneiten Grat (Einsinken, z.T. Gemsspuren) zu P. 2137.3 (an einer Stelle 5m abklettern, II) und weiter zu P. 2226 (z.T. mit Ski; eine IIer-Stelle ist NW umgehbar) und auf den First (2440). Abfahrt über die W-Flanke nach Höchstböde (angezogener Pulver, unterstes Felsband noch ungenügend eingeschneit, möglichst S umfahren), S von P. 1945.6 zur Hütte 1669 und ungefähr dem Bergweg entlang über Höchst und durch einen kurzen Erlenhain auf die Fahrstrasse, auf der fast bis Suld abgefahren werden kann (ab ca. 2000m wieder zunehmend gefroren und hart). Material: ev. altes Eisgerät und alte Steigeisen mitnehmen.













Comments (1)