Schwalmere-Traverse


Written by Zaza Pro , 28 November 2007, 18h26.

Region: Monde » Switzerland » Bern » Jungfraugebiet
Date of the hike:28 November 2007
Waypoints: Schwalmere 2777m. 9109 ft. (7)
Time:7:00
Height gain: 1900 m. 6232 ft.
Height loss: 2050 m. 6724 ft.
Snowshoe grading: WT4 - High-level snowshoe hike
Ski grading: PD+
Access to start point:Zug bis Reichenbach, Bus bis Kiental
Access to end point:Bus ab Isenfluh bis Lauterbrunnen, dann mit BOB bis Interlaken
Accommodation:Suls-Lobhornhütte
Maps:1228

Die Schwalmere ist ein bekannter Aussichtsgipfel, der sich für Traversen anbietet. Im Winter sind diese weniger gebräuchlich, normalerweise steigt man mit Ski von Sulwald auf und fährt ins Soustal und dann nach Isenfluh ab. Die Abfahrt nach Kiental wird ziemlich selten gemacht, dies u.a. deshalb, weil man im Spiggengrund mit langen Flachstücken zu kämpfen hat. Mit Schneeschuhen sieht das alles anders aus.

Start um 7:45 herum in Kiental und zunächst auf dem weitgehend aperen Wanderweg in den Spiggengrund. Nun auf der praktisch durchgehend schneebedeckten Fahrstrasse in den hinteren Spiggengrund und nach Glütschnessli. Sehr praktisch ist, dass der Schnee hier hart gefroren ist. Nun dem Alpweg entlang zur verlassenen Glütschalp, im oberen Teil ist der Schnee an ein paar Stellen vollständig abgerutscht. Weiter, etwa so wie der Sommerweg und mit Überwindung einiger kleiner Felsriegel, zum Schwalmeresattel und zum Gipfel. Ab etwa 2000 m trägt der Schnee nicht mehr und das Spuren wird einiges anstrengender.

Auf dem Gipfel sind Ruhe und Aussicht einzigartig schön. Ebenso der Blick zur gelegten Spur mit den vielen Kehren...wie hiess doch einst ein Werbespruch: "Der Weg lohnt sich.". Leider ist es auch ziemlich windig, so dass ich mich rasch an den Abstieg mache, statt den Kocher anzuwerfen. Im oberen Teil ist der Schnee sehr angenehm, in der Querung unter den Lobhörnern leider ziemlich klebrig. Hier treffe ich auf den einzigen anderen Menschen, der sich heute in der Gegend tummelt...ein Spätstarter mit Ski. Weiter zur Sousegg, einer aussichtsreichen und sonnig gelgenen Hütte, wo endlich der Kocher zum Einsatz kommt.

Nun runter zur Suls-Lobhornhütte und via Sulwald nach Isenfluh. Leider hat das Restaurant Waldrand gerade Betriebsferien, also geht es noch per pedes runter nach Lauterbrunnen.

Fazit: Ausgezeichnete Verhältnisse für Ende November!! Unverspurt auf der Westseite, wenige halb zugeschneite Spuren auf der Ostseite. Erst ab Suls viele Spuren.

Anmerkung zur Schwierigkeit:

Die Abfahrt nach Kiental ist im Führer mit ZS- bewertet, diejenige nach Isenfluh mit WS+. Die erste Variante ist auch darum anspruchsvoller, weil sie praktisch nie gespurt ist.

Fotos später


Hike partners: Zaza

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lorenzo says: Feldstecher
Sent 28 November 2007, 21h23
Hallo Zaza

ich habe ihn leider auch nicht dabei gehabt! Nur am Rengghorn habe ich von blossem Auge zwei im Aufstieg gesehen.

Gruss

lorenzo


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