Niderbauen Chulm und Versuch Oberbauenstock


Publiziert von budget5 , 10. November 2007 um 20:31.

Region: Welt » Schweiz » Nidwalden
Tour Datum: 8 Oktober 2007
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Bauen - Brisen - Bürgenstock   CH-NW   CH-UR 
Zeitbedarf: 5:30
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Strecke:Niederbauen - Fulberg - nicht ganz Oberbauenstock - Fulberg - Tritt - Niederbauen Chulm - Niederbauen
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Strasse nach Emmetten (NW)
Unterkunftmöglichkeiten:SAC Brisenhuis Klewenalp.

Der Oberbauenstock und der Niederbauen Chulm: Zwei sehr unterschiedliche Gipfel, jedefalls was die Anforderungen anbelangt. Der Niederbauen lockt mit seiner grandiosen Aussicht und seiner minimalen Schwierigkeit viele Wanderer an.  Der Oberbauenstock dagegen wird nicht so oft bestiegen wie sein Bruder.  Bei Nässe ist er nicht empfohlen,  jedenfalls nicht von Niederbauen aus.


Für heute hatten wir uns den Oberbauenstock vorgenommen. Die Sonne schien bereits, doch zuvor hatte es geregnet und alles war nass. Bei der Niederbauen Talstation fragten wir nach dem Zustand der Oberbauenroute: Könnte gefährlich sein, sehr nass alles. Wir wagten es trotz seiner (gerechtfertigten) Warnung. Zuerst auf den Fulberg 1777m.


Von dort dem Blau-weiß markierten Weg folgen. Zuerst geht der Pfad über glitschige Wiesen steil bergauf. Das währe bei trockenen Bedingungen kein Problem. Aber wenn es so nass ist muss man schon ziemlich konzentriert sein. Über ein Geröllfeld kommt man an einen ausgesetzten Fels. Von dort an wussten wir das der Mann an der Station recht gehabt hatte. Man muss etwa 100-150 Höhenmeter den Fels hinauf klettern, aber bei dieser Nässe war es uns einfach zu gefährlich. Andauernd rutschte man aus auf diesem glitschigen Fels. Wir wollten kein Risiko eingehen, und da man uns auch abgeraten hatte dort raufzugehen heute, kehrten wir um. Wir waren die einzigen Leute die auf die Idee kamen, den Oberbauen heute zu besteigen. Das sagt eine Menge aus:-).


So ganz zufrieden waren wir dann doch nicht und deshalb machten wir uns auf den Weg zum Niederbauen Chulm (T2). Hier hatte es schon mehr Leute, die vor allem von Seelisberg über die Alpinroute den Gipfel erreicht hatten. Nach dem Genuss der bombastischen Aussicht über die Rigi, die Urnergipfel und die Nid/Obwaldner Berge, ging’s wieder runter zur Bergstation Niederbauen. Dort tranken wir noch ein Kaffee und fuhren anschließend mit der Bahn wieder hinunter nach Emmetten. Den Oberbauen will ich unbedingt nochmals versuchen. Bei Trockenen Verhältnissen ein normales T4.


Tourengänger: budget5

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