Sunnbüel - Lämmerenhütte
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Oft begangene Hüttentour zur Lämmerenhütte SAC mit Übernachtung in der Hütte.
Das Auto wird bei der Talstation der Seilbahn in Eggenschwand (1194 m) abgestellt. Mit der Seilbahn werden die ersten Höhenmeter nach Sunnbüel, dem Startpunkt der Tour, übersprungen. Aus der Seilbahn geniesst man fantastische Ausblicke auf die Jegertosse und ins wilde Gasteretal. Von Sunnbüel (1934 m) startet man die Wanderung auf einfachen Wegen. Ma braucht keine Orientierungskenntnisse um den Weg zu meistern. Umso mehr kann man sich den fantastischen Blicken in die umgebende Bergwelt zuwenden. Rechts vom Weg beeindruckt der Altels mit seiner Rampe, die wie eine riesige Rampe anmutet. Unglaubliche 1700 Meter sind es vom Weg bis zum Gipfel. Links bestaunt man den felsigen, aber weniger hohen Üschenegrat. Beim Weiterweg bietet sich das Bergrestaurant Schwarenbach (2060 m) zum Einkehren an. Nach der nächsten Geländekuppe, dem Seestutz, steht man vor dem Daubensee (2207 m). Am östlichen Rand des Sees zieht sich der Weg unter den imposanten, felsigen Plattenhörnern zum Gemmipass-Restaurant (2346 m). Von der Terrasse geniesst man einen herrlichen Tiefblick auf Leukerbad und hat fast die ganzen Walliser Viertausenderkette vor sich aufgereiht. Nach dieser weiteren Einkehrmöglichkeit geht es zuerst wenige Meter abwärts zum eigentlichen Gemmipass (2314 m). Dieser erste Wegabschnitt von Sunnbüel zum Gemmipass ist einfach (T1) und sehr oft begangen. Der Weiterweg zur Lämmerenhütte ist ein wenig schwieriger (T2). Zuerst ist der Weg nicht zu verfehlen, bis er sich auf der Schwemmebene des Lämmerenboden verliert. Ab P. 2315, im Nordosten der Ebene, ist der Weg dann wieder vorhanden. Von hier sind es noch knapp 200 Höhenmeter bis zur Lämmerenhütte. Zuerst führt der Weg über Grashänge empor, später am südwestlichen Hang eines Bachbetts, dass sich zwischen der Lämmerenhütte und dem Lämmerengrat in die Landschaft gegraben hat. Oft wird man schon bei der Ankunft zur Lämmerenhütte SAC (2504 m) schon von zahlreichen Steinböcken begrüsst. Nach dem Beziehen der Schlafplätze kann man noch auf den zahlreichen Weglein auf der Geröllebene im Südwesten herumwandern, oder in einem der zwei hüttennahen Klettergärten herumkraxeln gehen. Einfache Routen bietet der zehn Minuten entfernte Sektor B "Alte Hütte" mit sieben Einseillängen-Routen und drei Zweiseillängen-Routen in Schwierigkeiten von 3a - 5c+. Anspruchsvoller ist der Sektor C unterhalb des Lämmerenhorns. Auch er ist zehn Minuten entfernt und bietet Routen in den Schwierigkeiten 5c - 7a+.
Am nächsten Morgen haben wir noch einen Abstecher durch die Gerölllandschaft zur Zunge des Wildstrubelgletschers gemacht (T3). Die Wegspur ist meist gut vorhanden, auf dem Rückweg sollte man darauf achten, den gleichen Weg wie im Hinweg zu nehmen, da manche Wege zu den Kletterrouten in den Felsen oberhalb des Weges führen. Auf dem gleichen Weg sind wir zurück zur Hütte und haben auch den gleichen Weg zurück nach Sunnbüel genommen.













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