Traversata Monte Tamaro - Monte Lema


Written by Wisi , 30 October 2007, 19h17.

Region: Monde » Switzerland » Tessin » Sottoceneri
Date of the hike:28 October 2007
Waypoints: Motto Rotondo 1928m. 6324 ft. (3) Monte Magno 1636m. 5366 ft. (6) Zottone 1569m. 5146 ft. (7) Poncione di Breno 1654m. 5425 ft. (7) Monte Lema 1621m. 5317 ft. (13)
Geo-Tags: CH-TI   I   Gruppo Tamaro-Lema 
Time:4:00
Height gain: 894 m. 2932 ft.
Height loss: 867 m. 2844 ft.
Hiking grading: T2 - Mountain hike
Route:Alpe Foppa - Monte Lema
Access to start point:Bahnhof Rivera-Bironico, kurzer Fussmarsch, dann mit der Gondelbahn in die Höhe.
Access to end point:Mit der Seilbahn nach Miglieglia, von dort mit dem Postauto zum Bahnhof Lamone-Cadempino.

Die Traversata ist ein Höhenweg-Klassiker, doch wer wie ich auf der Alpe Foppa beginnt, hat vielleicht gar keine Lust mehr weiterzulaufen. Grund 1: Die wunderschöne Kirche Santa Maria degli Angeli von Mario Botta, die man unbedingt besichtigen muss. Grund 2: Ein «Adventure-Park» und eine 800 Meter lange Sommerrodelbahn, auf der man mit bis zu 50 km/h unterwegs ist. Grund 3: Eine Bergbeiz, aus der italienische Schunkellieder plärren.

Wer sich davon und der Sicht auf Bellinzona, Biasca und die Tessiner Alpen losreissen kann, wird zuerst mit einem - für lediglich 300 Meter Höhendifferenz - überraschend steilen Aufstieg «belohnt». In der Folge gehts dann weitgehend auf und ab. Man passiert verschiedene «Gipfel», die man wahlweise besteigen oder ignorieren kann. Ich bin gleich auf den ersten Höhepunkt, den Motto Rotondo, gekraxelt und sah das im Nebel liegende Lugano und ein sonniges Locarno.

Das wars dann aber auch schon. Den Monte Tamaro lohnte es sich nicht zu besteigen, denn der verschwand gerade im Nebel. Und ziemlich schnell und völlig überraschend lag plötzlich auch der Rest des Weges in den Wolken. An sich nicht schlimm - die Witterung dramatisierte die herbstliche Landschaft wunderschön. Aber ich wollte auf diesem Höhenweg ja vor allem das Panorama geniessen, davon war leider nicht viel zu sehen.

Nur hin und wieder sah man ins Tal - ein schwacher Trost, der vor allem zeigte, was man verpasste. Plötzlich stiess ich auf schottische Hochlandrinder und hatte das Gefühl, ich sei nun tatsächlich in den Highlands. Immerhin: Auf dem Höhenweg läuft man sehr schön, auf geraden, nur leicht auf und abgehenden Strecken folgten kurze «Kletter»partien. Aber schliesslich wars mir dann doch recht, als endlich der Monte Lama mit seiner Seilbahn nach unten vor mir auftauchte.

Fazit: Diese Tour wird nochmals gemacht! Vielleicht in umgekehrter Richtung, damit ich mein Bier zu italienischen Hüttenschlagern geniessen kann.

Hike partners: Wisi

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