La Maroma (2069m)


Publiziert von Tef Pro , 18. Januar 2012 um 20:16.

Region: Welt » Spanien » Andalusien » Málaga
Tour Datum: 5 Januar 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: E 
Aufstieg: 1500 m
Abstieg: 1500 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:am schnellsten auf der Küstenautobahn bis Vélez-Málaga, dann nach Norden Richtung Alhama de Granada, bis es rechts kurvig nach Canillas de Aceituno. Im Ort extrem steil nach links hoch auf Betonpiste Richtung "Campo de Fútbol". Einige Kehren hoch und man landet beim Friedhof, wo man gut parken kann
Kartennummer:Comarca de La Axerquía - Zuheila Verlag, 1:50000

Nach der gestrigen Traumtour war es heute natürlich schwer, etwas Vergleichbares zu finden, was uns auch nicht gelang - zu eintönig ist die Besteigung der Maroma im oberen Teil (da hätte etwas Schnee als Make-up nicht geschadet).
Aber sie hat durchaus auch ihre schönen Seiten, vor allem im mittleren Teil des Anstieges zeigt sie sich landschaftlich recht ansprechend und zudem schweift der Blick über Meer, Berge und viel Landschaft.
Los geht es im weißen Dorf Canillas de Aceituno beim Friedhof. Kurz die straße weiter aufwärts und gleich rechts ab auf eine Piste.
Auf dieser geht es eben oder leicht fallend oberhalb des Dorfes dahin, bis nach links ausgeschildert der Wanderweg beginnt. Wir befinden uns auf einem historischen Pfad, auf dem früher vom Berg Schnee herunter transportiert wurde. Dementsprechend bequem ist er angelegt. Im lichten Kiefernwald oder freiem Macchiagelände geht es gemächlich bergwärts, bis wir zur Collada del Rábita gelangen, wo von alten Kiefern umgeben eine Quelle sprudelt.
Dahinter geht es raus in freies Feld und weiter schräg nach rechts empor. Schön langsam kommt der Gebirgsstock der Maroma ins Blickfeld. Vor allem die Südwände wirken sehr imposant. Wir erreichen eine Schulter, wo der Weg nach links dreht und direkt auf die Wände zusteuert. Vereinzelt stehende alte Kiefern geben diesem Landstrich einen besonderen Reiz.
Schließlich wendet sich der Weg vor den Wänden nach links und verliert gar wieder etwas an Höhe. Nach einer Querung erreichen wir eine weitere Schulter, wo von links unten ein Pfad hinzukommt. Wir folgen weiter dem querenden Pfad, bis dieser wieder zusteigen beginnt. In aufwändig angelegten Serpentinen geht es bergan. Noch einmal geht es in ein kleines Kiefernwäldchen, dann wird es zunehmend karger.
Der Weg mach nun nochmal einen Knick nach links. Genau hier werden wir später herab kommen, da wir uns diese Megaschleife nicht mehr antun wollten. Der Weg holt nämlich weit nach links aus, um den Gebirgsstock ganz von Westen anzugehen. Man kommt so in ein eintöniges Hochtal und wendet sich nun ostwärts.
In mehreren Stufen gewinnen wir an Höhe, bis wir das rieisige Gipfelsteinmandl auf dem genauso riesigen Plateau erblicken. Ein richtiges Gipfelfeeling mag ob so viel Flachheit nicht aufkommen, und doch öffnet sich ein weites Panorama von der Sierra Nevada bis Málaga. Es weht ein frischer Wind, so daß wir nur kurz verweilen, es wartet ja auch noch der Strand.
Also wieder zurück über die erste Stufe, dann folgen wir einem felsigen Gratrücken, der uns zügig talwärts bringt und genau wie vorher beschrieben an der Kurve wieder auf den Weg bringt.

Tourengänger: Tef


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