Sesvennahütte - Lischanahütte


Publiziert von Baeremanni Pro , 16. Oktober 2007 um 22:34.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Unterengadin
Tour Datum: 8 Oktober 2007
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: I 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1503 m
Abstieg: 1274 m
Strecke:13.4 km (ca.40 Leistungskilometer)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Sesvennahütte von Sur En, Schlinig und S-charl nur zu Fuss erreichbar
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Lischanahütte nächster Ausgangspunkt ist Scuol
Unterkunftmöglichkeiten:Beide Hütten sind für Touristenlager eingerichtet
Kartennummer:LK 1:50'000 Blatt 259 Ofenpass

Logisch, dass die Wanderung von den Vortagen fortgesetzt wurde. Alos beizeiten aus den Federn. Von der Sesvennahütte (2258m) auf steif gefrorenen Wegen stetig steigend zur Forcla Sesvenna (2819m). Nun wieder auf Schweizerboden zügig hinunter zur Alpe Sesvenna (2098m). Wie ich von hier die Fuora da l'Aua hinauf sehe, ist die Versuchung gross nach S-charl (nur noch 50') abzusteigen. Doch das Mütchen ist noch nicht gekühlt und ich mache mich auf den steilen Aufstieg. Im obersten Teil helfen Seile und Ketten bei der Überwindung der Felspartien. Bis zum ersten der "Lais da Rims" (Rimsseen) sind doch rund 800 m aufzusteigen, was doch einige Schweisstropfen kostet. Doch auch dies ist geschafft und die "T4-Stelle" wäre hinter mir. in leichtem Auf und Ab erreiche ich den P. 2954 "Rims". Von hier wäre es nun ein leichtes gewesen zur Hütte abzusteigen.

Doch ich verpasse die Abzweigung etwa 900 meter nördlich, laufe den Steinmännchen nach und achte mich nicht, das die rot-weissen Markierungen verschwunden sind. So kommt es, das ich mich auf einem ziemlich ausgesetzten Grat befinde. Endlich merke ich den Fehler. Da ich nun doch schon auf 3070m bin, entschliesse ich mich die nur noch wenigen Meter auf den Piz Lischana mit 3105m  auch noch zu machen. Doch ich habe die Rechnung ohne den nun schon wieder gefrorenen Schnee gemacht. Die letzten Meter sind mir zu gefährlich um ohne Steigeisen, Pickel und Sicherung zu machen. Die Vernunft befiehlt Rückzug und ich marschiere die ganze Strecke über die Kreten zurück. Dieser Teil war nun schon nicht mehr T4 sondern echt T5.

Nun, von oben finde ich auch den richtigen Weg deutlich. Auch die rotweissen Markierung treffe ich wieder an. So komme ich gerade noch beizeiten zum Bezug des letzten Schlafplatzes in die Lischanahütte auf immer noch 2500m.

Da ich "nur" mit der Karte Ofenpass unterwegs war, war für mich die Orientierung etwas erschwert. Die ganze mehrtägige Wanderung war halt sehr spontan, wie auch die Etappenwahl. So habe ich keine Karten aus dem SwissMap 25 ausgedruckt, dort wäre jeder Meter ersichtlich gewesen .

Trotz den Steilstücken und meinem persönlichen Umweg, eine sehr empfehlenswerte Wanderung


Tourengänger: Baeremanni

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