Chistihubel (2216m)


Publiziert von أجنبي , 10. Januar 2012 um 22:00.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Frutigland
Tour Datum: 9 Januar 2012
Ski Schwierigkeit: L
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Aufstieg: 820 m
Abstieg: 820 m
Strecke:Golderli – Griesalp – P. 1533 – Dünde Mittelberg – Obere Dünde – P. 2096 – Chistihubel – retour auf gleicher Route
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV bis Kiental, Alpentaxi bis Tschingel
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV ab Kiental
Kartennummer:LK 1:25.000: 1248 Mürren / LK 1:50.000: 264 S Jungfrau

Meine erste „richtige“ Skitour! Nach dem vergangenen Winter hatte ich beschlossen, (wieder) Skifahren zu lernen, meine Schneeschuhe an den Nagel zu hängen und Tourenskis zu beschaffen. Mitte Dezember stand ich zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder auf Skis und nun, wenige Wochen später, auf meinem ersten Skitouren-Gipfel, dem Chistihubel.

Bei Schneefall und mässiger Kälte nahmen wir über's Wochenende an einem Lawinenkurs auf der Griesalp im hintersten Kiental teil. Am Sonntag fand die beabsichtige Anwendungstour auf den Chistihubel bei der Obere Dünde ein verfrühtes Ende. Das Wetter war garstig und die Sichtverhältnisse schlecht. Aufgrund der ansprechenden Wetterprognosen und der angenehmen Bewirtung im Berggasthaus Golderli entschlossen wir uns, noch einen Tag auf der Griesalp dran zu hängen und den Chistihubel am Montag nochmals alleine in Angriff zu nehmen.

Vom Golderli fuhren wir mit den Skis zum Hotelzentrum Griesalp hinunter. Von dort ging's teils auf dem Waldsträsschen, teils durch Waldlichtungen hoch zu P. 1533 und schliesslich zu Dünde Mittelberg (Wildruhezonen beachten!). Danach südwestlich hoch bis auf etwa 1900m. Dann unter dem Felsband lange ohne Steigung bis kurz vor Obere Dünde, wo's zur Alp hoch wieder etwas steiler wurde. Danach in westlicher Richtung zur Alp bei P. 2096, welche wir unter dem Schnee erst entdeckten, als wir wenige Meter davor standen. Anstatt in nordwestlicher Richtung auf den Grat und den Chistihubel zu gelangen, zogen wir in nördlicher Richtung weiter und querten erst etwas unterhalb des Gipfels auf den Nordwestgrat. Rund drei Stunden nach Aufbruch beim Golderli erreichten wir das im Schnee versunkene Gipfelkreuz.

Auf der ganzen Tour waren wir mausalleine und die Abfahrt durch den unverspurten Tiefschnee war insbesondere im Südosthang des Chistihubels ein riesiges Vergnügen. Für mich war die Abfahrt zum ersten Mal reinster Genuss (schtatt ä Chrampf...). In den Waldlichtungen und dem Strässchen unterhalb Dünde Mittelberg lag ebenfalls mehr als genug Schnee und die Bedingungen für Anfänger-Skifahrer (kein einziger Sturz diesmal!) wie mich waren perfekt. Im Anschluss an einen Zwischenhalt beim Golderli konnten wir auf der teils vereisten Strasse bis nach Kiental hinunter fahren.

SLF: erheblich


Tourengänger: أجنبي


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