Binntal - Hirli und Stockhorn


Publiziert von Daenu , 8. Januar 2012 um 15:15.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum: 1 September 2011
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Aufstieg: 1150 m
Abstieg: 1300 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Postauto ab Fiesch
Kartennummer:1270, 1290

Eine nicht allzu lange und doch interessante Tour mit etwas Kraxelei? Der Grat vom Hirli zum Stockhorn bietet genau das.

Fäld - Schaplersee - T2
In Fäld überqueren wir die Binna und folgen für kurze Zeit dem Strässchen in Richtung Mineraliengrube. Bei P.1544 zweigt der Wanderweg rechts ab. Auf gutem Pfad im Wald gewinnen wir schnell an Höhe. Bei P.1713 stossen wir auf einen Fahrweg. Diesem folgen wir bis zu dessen Ende bei P.1819. Der Lärm der Motorsägen war schon von weitem zu hören - wir hoffen, trotzdem passieren zu können. Am Ende des Fahrweges herrscht zwar Hochbetrieb, die eigentlichen Holzarbeiten sind aber etwas weiter unten. Glück gehabt. Auf einem schönen Weg durch mehr oder weniger lichten Wald steigen wir zu den Hütten von Dri Stafle auf, danach über Weiden zur Alp Hockbode. Hier folgen wir dem Weg zum Schaplersee.

Schaplersee - Hirli (2491m) - Sattel (2532m) - T4
Zuerst folgen wir einigen Pfadspuren gegen Westen und Südwesten, dann steigen wir in ziemlich gerader Linie über die Nordflanke zum Hirli auf. Zuerst auf Gras und Geröll, dann in Blockfeldern. Eine interessante Kraxelei, immer nach der besten Route suchend. Wir folgen nun alles dem Grat über P.2533 zu P.2563. Im Zweifelsfall halten wir uns an die westliche Seite des Grates, die Ostseite fällt steil ab. Ab P.2563 geht es auf dem Grat gegen Osten. Die kleinen Abbrüche überklettern wir oder wir umgehen sie auf der Südseite. Den letzten Grataufschwung vor dem Sattel umgehen wir über Blockgelände auf der Nordseite. Die grasige Südseite mit viel lockerem Schutt schaut rutschig aus.

Sattel - Stockhorn (2610m) - Hockbode - T3
Der weitere Weg vom Sattel zum Stockhorn ist einfach. Über einen Grasrücken steigen wir zum höchsten Punkt auf. Die Aussicht aufs nahe gelegene Schwarzhorn ist toll! Beim Abstieg gehen wir auf dem Grasrücken talwärts. Wir halten uns an den rechten Rand, immer auf der Suche nach einer Schwachstelle in der Felsstufe unter uns. Nach ca. 2/3 der Distanz zum Sattel finden wir eine solche und überwinden die Felsstufe auf Grasbändern und Geröll (einzelne Steinmänchen). Der weitere Abstieg erfolgt links an P.2362 vorbei zu einer Ebene auf ca. 2200hm. Hier sollte man besser nach links zum Schaplersee gehen und auf dem Wanderweg absteigen. Wir gehen über Weiden weiter nordwärts und entdecken, wieso das Gebiet Gufer heisst. Was auf der Karte nach lichtem Wald aussieht sind zunehmend durch Alpenrosen und anderes Buschwerk überwucherte Weiden, garniert mit einzelnen Bäumen und Felsspalten. Immer aufpassend, ja keinen Misstritt zu machen, kämpfen wir uns zur Alp Hockbode durch.

Hockbode - Binn - T2
Wir folgen dem Wanderweg über die Kaffeestafel und die Lichtung Teigbode - tönt nach Kaffee und Kuchen, ist aber leider kein Restaurant - nach Binn herunter. Der Weg ist meist steil und stellenweise schmal, aber immer markiert und durchgehend. Ab P.1501 folgen wir dem Strässchen bis zur Spitzkehre vor Wilere, wandern am rechten Rand des Wilers entlang und erreichen die Brücke über die Binna und die Postautohaltestelle in Binn.

Tourengänger: Daenu


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