Weissenstein und Röti im Hardcoremodus
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Eigentlich war diese Tour gaaaaanz anders geplant als sie dann war. Geplant war mit Klaus (Berglurch) bei Gänsbrunnen zu starten auf den Weissenstein zu gehen und dann immer der Kette entlang bis zum Höllchöpfli. Es sollte etwas Schnee haben und wahrscheinlich aufgrund des Sturmes Andrea auch ziemlich luftig sein, so dachten wir.
In Gänsebrunnen angekommen staunten wir nicht schlecht ab der doch schon ziemlich gut eingeschneiten Hügelkette und dem doch ziemlich zugigen WInd, naja auch gut dann ist es oben schön abgeblasen dachte ich noch.
Wir stiegen zügig von Gänsbrunnen in Richtung Hinterer Weissenstein auf wobei wir nach ca. 200 Höhenmeter immer tieferen Schnee vorfanden so, dass wir bald sicherlich durch 10cm tiefen Schnee liefen und es wurde nur noch mehr. Erst als der Weg den Wald verlässt und man auf die Ebene vom Hinterer Weissenstein gelangt war der Schnee praktisch weg, dafür ging jetzt ein Wind welcher eher schon als Sturm zu bezeichenn ist.
So wichen wir in den Wald aus, und liefen so zuerst zum Weissensteinpass, wo wir schön WIndgeschützt waren und gut vorankamen. Am Weissenstein erwartete uns ein völliges whiteout und ein saumässiger Sturm so dass wir nicht mal das Kurhaus sahen welches neben uns stand.
Um möglichst schnell aus dem Sturm zu kommen gingen wir anstatt direkt auf die Röti (bei den Wind und dieser Sicht war uns nicht bewusst, dass es zur Röti nicht mehr weit gewesen wäre) dem Schofgraben entlang zum Oberbalmberg. Dies hat zwar den Vorteil, dass man raus aus dem Wind ist dafür hat es auf dem Waldweg wieder jedemenge Schnee so das wir auch hier wieder uns durch 10-20cm Schnee stampfen mussten.
Da Klaus die ganzen Weihnachtsferien im Bett verbracht hatte wir definitiv nicht die passenden Kleider für heute dabeigehabt haben (Keine guten Handschuhe, keine Schneeschuhe, und keine Gamaschen) und er auch nicht gleich wieder krank werden wollte beschloss er das hier für Ihn heute Schluss war. Mein sturer Kopf dachte aber nene mindestens auf die Röti will ich heute noch, gesagt getan.
Vom Oberbalmberg gings nun empor zur Röti, wobei das erste Stück bis zum Ende des Skilifts schön abgeblasen war dafür hatte ich nun Gegenwind was ziemlich ecklig war. Als ich dann den Waldrand erreichte dachte ich ok jetzt ists geschafft doch weit gefehlt. Es hatte unmengen an Schnee in diesen Teil des Waldes vefrachtet so dass ich bei jedem Schritt mindestens bis zu den Knien einsank. So keuchte ich mich Meter für Meter aufwärts und irgendwo kurz unter dem Gipfel habe ich dann die Schlaufe, welche der Wanderweg macht auhc noch verloren, so dass ich plötzlich am äussersten rechten (von unten gesehen) Rand der Ostwand stand.
Ich dachte mir ach komm das sind jetzt vielleicht noch 7 bis 10 Meter direkt am Wandabbruch empor das geht schon; ja es ging aber es waren wohl die anstrengensten 10 Meter meines Lebens. Der Schnee kam mir bis zur Hüfte, die Neigung betraf ca. 40 Grad und jeder Schritt gab sofort wieder nach. So rutschte und fluchte ich mich diese Meter in unendlicher Langsamkeit empor, bis ich direkt unter dem Plateau stand. Als ich dann das erste mal versuchte hoch zu kommen blies es mich wortwörtlich wieder einen Meter runter. Erst beim dritten Anlauf konnte ich mich oben festkrallen und mich endgültig hochziehen, und dann verschlug es mir den Atem. Es ging ein wahnsinns WInd auf dem Gipfel der Röti so das ich nur mit extremer Mühe auf die Beine kam und zum Triangulationspunkt torkelte. Dort schoss ich ein Foto und wollte sofort wieder weg.
Aber gerade, als ich einen Schritt vom Triangulationspunkt wegmachen wollte kam eine noch stärkere Böe und fegte mich von den Beinen, ich flog ca. 1 Meter durch die Luft schlug auf dem Blankgefegten veriesten Boden auf und kam erst nach ca. 2 weiteren Meter zu stehen. auf allen vieren kroch ich dann Richtung Waldrand und sobald es ging stand ich auf und eilte in den Schutz der Bäume. Dort verschnaufte ich erstmal, was für ein Gipfelerlebnis.
Spätestens jetzt war klar für heute ist definitiv Schluss, denn noch mehr strapazieren wollte ich mein Glück nicht. Also stieg ich so schnell es der teilweise hüfttiefe Schnee, welcher sich immer wieder in Verwehungen ansammelte, zulies ab zur Nesselbodenröti und von dirt direkt via Zwischenbergforstweg nach Balm.
Unten angekommen war ich ziemlich Nass, durchgefroren und froh endlich in den warmen Bus einsteigen zu können; anderseits war es doch oder gerade wegen den ganzen Widrigkeiten eine unvergessliche Tour.
Fazit: Auch eine vermeintlich leichte Tour kann bei sehr schlechten Bedingungen plötzlich schwierig werden, und man sollte sich im Nachhinein nicht beklagen wenn was schief geht ( wie z.B. mein Sturz). Auf die andere Seite sind solche Erlebnise auch sehr intensiv und ich finde es war trotzdem eine gute Tour. Der Weg vom Oberbalmberg auf die Röti ist aber bei viel Schnee und Wind echt nicht zu empfehlen besser von der anderen Seite aufsteigen oder vom Weissenstein aus.
In Gänsebrunnen angekommen staunten wir nicht schlecht ab der doch schon ziemlich gut eingeschneiten Hügelkette und dem doch ziemlich zugigen WInd, naja auch gut dann ist es oben schön abgeblasen dachte ich noch.
Wir stiegen zügig von Gänsbrunnen in Richtung Hinterer Weissenstein auf wobei wir nach ca. 200 Höhenmeter immer tieferen Schnee vorfanden so, dass wir bald sicherlich durch 10cm tiefen Schnee liefen und es wurde nur noch mehr. Erst als der Weg den Wald verlässt und man auf die Ebene vom Hinterer Weissenstein gelangt war der Schnee praktisch weg, dafür ging jetzt ein Wind welcher eher schon als Sturm zu bezeichenn ist.
So wichen wir in den Wald aus, und liefen so zuerst zum Weissensteinpass, wo wir schön WIndgeschützt waren und gut vorankamen. Am Weissenstein erwartete uns ein völliges whiteout und ein saumässiger Sturm so dass wir nicht mal das Kurhaus sahen welches neben uns stand.
Um möglichst schnell aus dem Sturm zu kommen gingen wir anstatt direkt auf die Röti (bei den Wind und dieser Sicht war uns nicht bewusst, dass es zur Röti nicht mehr weit gewesen wäre) dem Schofgraben entlang zum Oberbalmberg. Dies hat zwar den Vorteil, dass man raus aus dem Wind ist dafür hat es auf dem Waldweg wieder jedemenge Schnee so das wir auch hier wieder uns durch 10-20cm Schnee stampfen mussten.
Da Klaus die ganzen Weihnachtsferien im Bett verbracht hatte wir definitiv nicht die passenden Kleider für heute dabeigehabt haben (Keine guten Handschuhe, keine Schneeschuhe, und keine Gamaschen) und er auch nicht gleich wieder krank werden wollte beschloss er das hier für Ihn heute Schluss war. Mein sturer Kopf dachte aber nene mindestens auf die Röti will ich heute noch, gesagt getan.
Vom Oberbalmberg gings nun empor zur Röti, wobei das erste Stück bis zum Ende des Skilifts schön abgeblasen war dafür hatte ich nun Gegenwind was ziemlich ecklig war. Als ich dann den Waldrand erreichte dachte ich ok jetzt ists geschafft doch weit gefehlt. Es hatte unmengen an Schnee in diesen Teil des Waldes vefrachtet so dass ich bei jedem Schritt mindestens bis zu den Knien einsank. So keuchte ich mich Meter für Meter aufwärts und irgendwo kurz unter dem Gipfel habe ich dann die Schlaufe, welche der Wanderweg macht auhc noch verloren, so dass ich plötzlich am äussersten rechten (von unten gesehen) Rand der Ostwand stand.
Ich dachte mir ach komm das sind jetzt vielleicht noch 7 bis 10 Meter direkt am Wandabbruch empor das geht schon; ja es ging aber es waren wohl die anstrengensten 10 Meter meines Lebens. Der Schnee kam mir bis zur Hüfte, die Neigung betraf ca. 40 Grad und jeder Schritt gab sofort wieder nach. So rutschte und fluchte ich mich diese Meter in unendlicher Langsamkeit empor, bis ich direkt unter dem Plateau stand. Als ich dann das erste mal versuchte hoch zu kommen blies es mich wortwörtlich wieder einen Meter runter. Erst beim dritten Anlauf konnte ich mich oben festkrallen und mich endgültig hochziehen, und dann verschlug es mir den Atem. Es ging ein wahnsinns WInd auf dem Gipfel der Röti so das ich nur mit extremer Mühe auf die Beine kam und zum Triangulationspunkt torkelte. Dort schoss ich ein Foto und wollte sofort wieder weg.
Aber gerade, als ich einen Schritt vom Triangulationspunkt wegmachen wollte kam eine noch stärkere Böe und fegte mich von den Beinen, ich flog ca. 1 Meter durch die Luft schlug auf dem Blankgefegten veriesten Boden auf und kam erst nach ca. 2 weiteren Meter zu stehen. auf allen vieren kroch ich dann Richtung Waldrand und sobald es ging stand ich auf und eilte in den Schutz der Bäume. Dort verschnaufte ich erstmal, was für ein Gipfelerlebnis.
Spätestens jetzt war klar für heute ist definitiv Schluss, denn noch mehr strapazieren wollte ich mein Glück nicht. Also stieg ich so schnell es der teilweise hüfttiefe Schnee, welcher sich immer wieder in Verwehungen ansammelte, zulies ab zur Nesselbodenröti und von dirt direkt via Zwischenbergforstweg nach Balm.
Unten angekommen war ich ziemlich Nass, durchgefroren und froh endlich in den warmen Bus einsteigen zu können; anderseits war es doch oder gerade wegen den ganzen Widrigkeiten eine unvergessliche Tour.
Fazit: Auch eine vermeintlich leichte Tour kann bei sehr schlechten Bedingungen plötzlich schwierig werden, und man sollte sich im Nachhinein nicht beklagen wenn was schief geht ( wie z.B. mein Sturz). Auf die andere Seite sind solche Erlebnise auch sehr intensiv und ich finde es war trotzdem eine gute Tour. Der Weg vom Oberbalmberg auf die Röti ist aber bei viel Schnee und Wind echt nicht zu empfehlen besser von der anderen Seite aufsteigen oder vom Weissenstein aus.
Hike partners:
Berglurch,
TeamMoomin







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