Neujahrswinterwanderung auf den Hirschberg // No. 1.-1.-1.-1.


Publiziert von Jackthepot , 5. Januar 2012 um 14:58.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Bregenzerwald-Gebirge
Tour Datum: 1 Januar 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 1:30
Aufstieg: 200 m
Abstieg: 200 m
Strecke:Seppeles Kreuz - Alte Dampfsäge - Hirschberg - und zurück
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Hörbranz bei Bregenz- Eichenberg (am Pfänder) - ab Ortsende nach ca. 500m, rechts Richtung Pfänder abbiegen - nach ca. 2-2,5km vor der Siedlung Jungholz (großes, grünes Schild "Hirschberg" links abbiegen - ca. 400m bergab bis zum Marterl/Kreuz - dort parken.
Kartennummer:Kompass Nr. 2 Bregenzer Wald / Westallgäu

Alle Jahre wieder -  der Hirschberg; der Tank im Auto und der Reservekanister waren ohnehin leer, Steinwald und Fichtelgebirge eher schneearm, ein Grund also zu kucken, wo der Winter steckt. Tatsächlich liegt 'reichlich'  Schnee, doch die Plusgrade tragen so einiges dazu bei, diesen wieder in Wasser zu verwandeln. Dem entsprechend gestaltet sich meine Standardstrecke der Forstweg vom Seppeles Kreuz über die Alte Dampfsäge als recht matschig und rutschig und somit etwas beschwerlich. Anlaß zur Freude -die Spurenlage im feuchte Neeschnee war eindeutig- ich war der Erste an diesem Tage / auf diesem Wege. Ab Dampfsäge zieht der Pfad in einem geschwungenen S rechts hoch - spurloses Tiefschneegestapfe. Oben- wenn der Pfad wieder eben wird- rechts abbiegen und steil, in direkter Linie zum Hang bis zum Gipfel. Im Wald geben zugeschneite Trittspuren in gesetztem Schnee guten Halt und ermöglichen ein zügiges Vorankommen. Jedoch nachdem man aus dem Hochwald heraustritt - das Gipfelkreuz samt Kapelle erstmalig in Sichtweite - änderten sich die Verhältnisse erheblich. Ab hier musste sich der Gipfel in teils mehr als knietiefen Nasschnee erarbeitet werden - ingesamt benötigte ich für die verbleibenden ca. 400m Strecke und vielleicht 50 Hm genausoviel Zeit wie für den gesamten Anstieg bisher. Das eine und andere Mal brach ich den feuchten Pappschnee ein und steckte in einem hüfttiefen Schneeloch fest. Schweißgebadet empfing mich schließlich am aperen Gipfel ein strammer, eisiger Westwind.
Rückweg auf gleichem Wege, alles andere schien mir wegen des reichlichen Schnees als nicht sinnvoll.

Fazit:
1. 'Berg'tour des Jahres am
1. Tag des
1. Monats im Neuen Jahr und (gemäß Spurenlage im Schnee rund um den Gipfel vermutlich)
1. am Hirschberggipfel in diesem Jahr
Wenn das nicht schon mal ein guter Start ist .... ;-))


Tourengänger: Jackthepot


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