1.1.2012 - meine erste Tour im neuen Jahr


Publiziert von Mo6451 Pro , 1. Januar 2012 um 17:51.

Region: Welt » Schweiz » Luzern
Tour Datum: 1 Januar 2012
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-LU   Wachthubel-Hügellandschaft 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 555 m
Abstieg: 555 m
Strecke:13,5 km - Escholzmatt - P 1053 - Grossbode - Wiggen-Station - Guggchnubel - Schärhof - Wiggen - Escholzmatt
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Escholzmatt
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Postbus Wiggen - Escholzmatt, cff logo Luzern

Das Wetter ist ja nun wirklich nicht winterlich. Selbst in Höhen bis 1500 m setzt wieder Tauwetter ein. Auch der Himmel ist eher grau als blau. Was also tun, wenn man nicht zu Hause bleiben will. Eine Tour auf einen weiteren Höhepunkt des Kantons Luzern, der Guggchnubel.

Ausgangspunkt der Tour ist Escholzmatt, ein Gebiet, dem immer wieder Sonnenschein nachgesagt wird, auch wenn es woanders grau ist. Dies sollte sich auch heute wieder bewahrheiten.
Da die Tour nur etwas über 4 Stunden dauern würde, konnte ich zu einer humanen Zeit Luzern verlassen. Der höchste Punkt ist 1023 m, also wahrscheinlich recht schneearm und gut zu begehen.
Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Von Escholzmatt führte der Weg hinauf Richtung Kapelle St. Anna, ein Kreuzweg mit entsprechenden Stationen. Im Sommer sicher gut, aber neute doch recht anspruchsvoll. Überall lag noch nasser Schnee, es ging recht steil hinauf und an den Stellen ohne Schnee war das Laub glatt und nass durch das einsetzende Tauwetter. Die Bucheckern auf dem Boden wirkten wie Kugellager. Dank der genialen Kathoola auch heute für mich kein großes Problem.

Von  St. Anna ging es abwärts - durch doch recht tiefen Schnee - Richtung Station Wiggen. Seit Dezember 2011 hält auch hier der Zug nicht mehr. Von Escholzmatt muss man das Postauto nehmen, dass aber in Wiggen hält. Die Bilder geben die Steilheit des Weges leider nicht wieder. Außerdem gab es immer mal wieder kleine Hürden durch umgestürzte Bäume zu überwinden. Auf dem schmalen glatten Weg auch nicht immer einfach.

Entlang der Ilfis - mit schon recht viel Wasser - führte mich der Weg hinunter nach Wissebach. Ab da hörte die Wegweisung auf. Was mich nun erwartete war schon ein bißchen abenteuerlich. Der Weg begann als breiter FWhrweg und endete im Nirwana. Ein Aufstieg auf den Guggchnubel irgendwie durch den Wald. Ab und an gab es mal einen roten Punkt auf einem Baum oder auch einen roten Strich. Da im Wald im letzten Jahr gearbeitet wurde, konnte man nicht sicher sein, ob die Bezeichnungen für den Weg waren oder ob die Bäume in den nächsten Tagen  gefällt werden. Und weil der Kompass im iphone auch nicht funktioniert, blieb mir als Orientierung nur die Sonne. Im Zweifelsfall klappt auch das, wenn man weiß welche Richtung einzuschlagen ist. Nachdem ich den höchsten Punkt erreicht hatte, wurden auf einmal Wegspuren deutlich, die dann später wieder in einer breiteren Fahstraße mündeten. Hier gab es wieder reichlich Schnee.

Irgendwann sah ich etwas tiefer einen Wanderwegweiser, also querfeldein durch den Schnee hinunter. Auch hier ziemlich schmal und steil. Und voilà, ich kam am richtigen Punkt wieder aus, in Wiggen. Dort hatte ich das Glück, dass direkt das Potauto einfuhr. So habe ich mir den Fußweg nach Escholzmatt gespart. Kurze Zeit später kam auch der Zug zurück nach Luzern. Alles in allem eine schöne Tour, allerdings durch die Zustände der Wege teilweise etwas grenzwertig, vor allem im Alleingang.

Tour im Alleingang.

Tourengänger: Mo6451


Galerie


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