Rophaien, Äbneter Stöckli


Publiziert von budget5 , 9. Oktober 2007 um 22:09.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum: 1 Oktober 2007
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR   Zürcher Hausberge 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1000 m
Abstieg: 400 m
Strecke:Riemenstalden-Alplen-Alplensee-Rophaien-Äbneter Stöckli-Gitschenen-Lideren SAC-Gitschenen-Riemenstalden
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Strasse in Richtung Flüelen, bei Sisikon links abbiegen und die enge Strasse nach Riemenstalden fahren. Die Wanderung beginnt am Dorfanfang auf der rechten Seite.
Unterkunftmöglichkeiten:Lidernen SAC

Der Name Rophaien tönt zeimlich abstrakt. Dazu passt das 10m hohe und 7m breite Gipfelkreuz perfekt. Der Rophaien gehört zur langen Kette der Liderner Berge (Chaiserstock, Rossstock, Diepen, Fulen usw.) Von diesem Gipfel hat mein einfach eine unglaubliche Aussicht! Der Aufstieg ist von Oberaxen, Flüelen, Eggbergen oder Riemenstalden möglich.


Das erste mal war ich heute in Riemenstalden. Mit 80 Einwohnern ist es das kleinste Dorf der Zentralschweiz. Von hier aus gibt es viele schöne Touren: Chaiserstock, Fulen, Diepen, Rossstock, Hundstock sind einige davon. Wir haben uns heute den Rophaien ausgesucht. In Riemenstalden war es zuerst noch ziemlich kalt, aber als wir nach Alplen wanderten (T2), tropfte uns der Schweiss. Richtung Alplen See ging's nachher bergauf bis zu einer Hütte. Rechts ragt das Bluttstöckli in den Himmel. Bisher waren wir ganz allein, doch jetzt kommen viele Leute von den Eggbergen oder Oberaxen her und der Weg wird zu einer Völkerwanderung. Schade! Steil geht es bergauf und kurz vor dem Gipfel ist sogar alpines Gelände (blau-weiss) makiert. Um kurz vor 12.00 Uhr erreichen wir das Kreuz vom Rophaien. Unglaublich, diese Aussicht liess alle Anstrengungen des Aufstiegs vergessen. 


Nach einer Rast auf dem Rophaien ging es weiter, der blau-weissen Markierung entlang in Richtung Diepen. Jetzt hat es einige Seile und man muss sich mit den Händen auf das Äbneter Stöckli kämpfen. Doch es lohnt sich, denn die Aussicht ist ebenfalls super. Man könnte noch weiter dem Grat entlang wandern auf den Diepen, aber wir wollten noch zur Lidernen Hütte, deshalb liessen wir es bleiben.


Der Weg ist zwar immer noch Alpin markiert, doch es folgt nur ein normaler Bergweg. Einzig der Schlamm ist etwas mühsam. Als wir in der Lidernen SAC ankamen, hatten wir uns den feinen Lebkuchen verdient. Mit der etwas unheimlichen, offenen Bahn gings zurück nach Riemenstalden. Eine Wunderbare, mittelschwere Wanderung für einigermassen Trittsichere Berggänger.


Tourengänger: budget5

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