Bantiger - grantiger


Publiziert von Zaza , 5. Dezember 2011 um 09:00.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Bern Mittelland
Tour Datum: 4 Dezember 2011
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 3:00
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 500 m
Kartennummer:1167

Der erste Herbststurm des Jahres war angekündigt und um die Kraft des Windes zu spüren, ist ein Besuch auf dem Bantigerturm immer interessant. Dies nur dann, wenn es sich um einen "normalen" Wintersturm handelt, denn bei lotharigen Verhältnissen gilt es den Wald natürlich zu meiden.

Weil ich am Vormittag noch ein paar andere Fische zu braten hatte, brach ich erst gegen 13 Uhr auf, als sich eine schöne Aufhellung zeigte. Mit dem Velo ging es zuerst nach Flugbrunnen. Von dort direkt nach N über steiles Gelände und an der kleinen Höhle vorbei, die wohl schon Generationen von Flugbrunner Kindern als Abenteuerspielplatz diente. Dank ein paar praktischen Wurzelgriffen war rasch die Höhe der Seitenrippe erreicht (P. 765), auf der sich gemäss Burgenkarte einst ein keltisches Oppidium (kleine Fluchtburg) befand. Davon ist nichts mehr zu erkennen, auch das Gelände sieht auf den ersten Blick nicht menschlich verändert aus.

Weiter oben folgt ein Forststrässchen, dem ich zu den Häusern von Äbnit folgte, um dann auf einem schmalen Weg (nicht mehr auf LK) Richtung NE zum Harnischhuet abzusteigen. Dort schaute ich die alte Militärkaverne (nicht direkt zugänglich) von aussen an und turnte dann noch ein wenig an den interessanten Sandsteinformationen um die Burg Geristein herum. Und dann kamen auch schon wieder die ersten Regentropfen, also auf dem Wanderweg zum Bantiger und via Chatzestyg und Bantigen (hier ist am Sonntag ein nettes Bauernhofbeizli geöffnet; empfehlenswert) retour nach Flugbrunnen.

Tourengänger: Zaza

Galerie


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Kommentare (6)


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kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 5. Dezember 2011 um 11:31
Hier noch Infos zum Bundesratsbunker Harnischhuet

Zaza hat gesagt: RE:
Gesendet am 5. Dezember 2011 um 11:36
Vielen Dank für den Link! Wer neugieriger ist und die Sache genauer ansehen möchte (selber würd' ich sowas ja nie machen), für den zitiere ich Alpin_Rise: "Bekanntlich hat ein jeder Zaun so seine Schwächen bzw. Enden"

kopfsalat Pro hat gesagt:
Gesendet am 5. Dezember 2011 um 12:35
> "Bekanntlich hat ein jeder Zaun so seine Schwächen bzw. Enden"

da mittlerweile praktisch alle (ehemaligen) bunker entklassifiziert wurden, d.h. nicht mehr geheim sind, droht von seiten militärjustiz etc. keine gefahr mehr.

die einzige bedrohung sind somit (wie schon in den 1940er jahren) die ab und zu herunterfallenden steine.

Zaza hat gesagt: Bunk is not dead!
Gesendet am 5. Dezember 2011 um 16:31
...genau darum sind wohl die Absperrungen immer noch an Ort und Stelle. Andererseits zielen herabfallende Steine nicht unbedingt auf arglose Bunkertouristen...

kopfsalat Pro hat gesagt: RE:Bunk is not dead!
Gesendet am 5. Dezember 2011 um 17:48
ginge es wirklich um den schutz vor herabfallenden steinen, müsste man dann nicht die ganzen alpen und z.b. auch die schwarzenberg ostwand einzäunen und absperren?

hier geht es einzig darum den besitzer des gebiets vor einer möglichen haftung zu schützen, was ja auch richtig ist, in der heutigen "blame culture" aber leider nicht mehr selbstverständlich.

Hurluberlu hat gesagt: De la pâte
Gesendet am 6. Dezember 2011 um 18:53
Tu t'es biscuitisé, semble-t-il;).


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