Ruessifluegrat-Matthorn-Esel


Publiziert von tricky Pro , 27. November 2011 um 13:24.

Region: Welt » Schweiz » Obwalden
Tour Datum:24 November 2011
Wandern Schwierigkeit: T5+ - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: Pilatusgebiet   CH-OW   CH-NW 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 2391 m
Abstieg: 562 m
Strecke:Alpnachstad - Stöck - Unterchretzen - Pt.1304 - Tafel 7 - Chlusband - Matthorn - Chilchsteine - Pt.1972 - Esel
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Alpnachstad (440m)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Runter mit der Pilatus Bahn nach Kriens (510m)

Wer langes Gratklettern im ll Grat und T5 liebt. Wird diese Tour lieben. Ich nahm die erste ÖV Verbindung nach Alpnachstad. Da wollte ich eigentlich mit der Zahnradbahn hoch nach Ämsigen. Aber ich scheine nicht genau recherchiert zu haben. Die Bahn fährt nur bis 20. Nov. So ging ich zu Fuss hoch der Bahn entlang bis Ämsigen Wo ich endlich raus aus dem kalten und nassem Nebel komme. Ich wollte die ganze Überquerung vom Ruessiflue Grat bis Matthorn. Also musste ich der Strasse kurz bis nach Alp Denneten beim Fluss der grossen Kurve rechts die Skitouren Route hoch bis nach Tafel 7. Ab da dem kleinen weglein hoch zum Grat. Die Wegfindung ist einfach. Man sieht den Grat bald mal. Und ab da immer dem Grat entlang. Der Weg der Schlüsselstellen habe ich in den Fotos beschrieben. Das Highlight war der Brotmessergrat. Der Name ist Programm. Das Gestein sehr gut.
Auch heute wieder war das Wetter herbstlich warm. Ein T-Shirt genügt, und für den Wind ein Windstopper. Im Nebel war es merklich kälter. Auf dem Matthorn genoss ich länger die Wärme und die herrliche Aussicht auf weitere Projekte. Obwohl ich den Ostaufstieg zum Esel schon mal gemacht hatte, querte ich unter der Bahn, und nahm einen eigenen Weg hoch zum Zugangsweg Richtung Ostwand. Das kleine Gipfelkreuz auf Pt.1972 wollte ich nicht auslassen. Dort oben hat man einen schönen Blick auf  Kriens das im Nebel liegt. Der Aufstieg über die Ostwand zum Esel ist mehrfach beschrieben und einfach zu finden. Mittlerweile ist ein sehr guter Trampelpfad zu sehen (T5 l). Oben begrüsste mich eine kleine Gruppe von Chinesen, die es kaum fassen konnte, das ich von da unten herkam. Nach dem obligatorischen Fotos mit den Chinesen, runter mit der Schwebebahn in die kalte Nebelsuppe und im Imax den Film "The Art of Flight" geniessen.

Fazit: Habe ja schon viele Grattouren unternommen. Aber diese ist sicher eine der besten. Kletterstellen nie schwieriger als ll. Und das meiste als T5, wenige Stellen als T5+. Es gäbe die Möglichkeit die Tour mit Seil zu begehen. Habe an den Schlüsselstellen neue Bolts gesehen. Und bei dieser Tour ist selber absichern gut möglich. Vorausgesetzt man nimmt genügend Bandschlingen, friends usw mit. Auch der Esel ist absicherbar. Ähnliche Dokumentation bei Ossi. Gratüberschreitung etwa 2h
Sehr gerne wieder mal.

Tourengänger: tricky


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