Die totale Freiheit im Alpstein
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Inspiriert durch verschiedene Alpstein-Berichte welche von Ivo66 in letzter Zeit auf hikr gestellt wurden, und durch die immer noch guten Schneeverhältnise, bzw. dessen Fehlen, beschloss ich dem Alpstein dieses Jahr doch noch mal einen Besuch abzustatten.
Ich wollte mir bei der Gelegenheit eine ganz besondere Praline des Alpsteins herauspicken, den Hundstein und die Freiheit.
Früh gings von Basel aus los und als ich in Wasserauen kurz nach 9 UHr ankam stand ich am Bahnhof total im Nebel. So gings denn auch die ersten Höhenmeter im Wald durch Nebel zur Bogartenlücke empor. Der Wanderweg ist hier bestens ersichtlich und unschwierig zu begehen einzig das Laub kann etwas rutschig sein.
Nachdem ich etwa auf der Hälfte des Weges zur Bogartlücke den Nebel unter mir lasse sehe ich einen absolut Wolkenlosen blauen HImmel herrlich! Nun gehts in mehreren Kehren immer schön aufwärts bis man bei der Bogartenlücke steht. Hier trinke ich kurz etwas und schmiere mich mit Sonnencreme ein, etwas was viele nihct machten und teilweise am Abend bereuten.
Nun folgte zuerst ein kleiner Abstieg evor der Weg Richtung Marwees nach rechts abzweigt. Im ersten Stück gehts ziemlich zügig empor und man muss ein altes festgestampftes Restminischneefeld überqueren. Dann gehtsüber eine kleine Stufe und man steht oberhalb der Dreifaltigkeit, die niedrigste wäre wohl von hier aus in T5 bis T6 besteigbar, die mittlere eher nicht.
Der Weg geht nun in einem Halbkreis zum Vorgipfel des Marwees. Dort angekommen erblicke ich zum ersten mal den ganzen Rücken des Marwees, eine schöne Wanderung! Und meine zwei Haupttagesziele kommen auch in Sicht.
Man könnte hier auch unkompliziert zum höchsten der 3 Türme der Dreifaltigkeit absteigen und auf diesen rauf (ca. T4), ich lasse es aber für heute sein.
Nun folgte ich alles dem Rücken entlang zum Hauptgipfel welcher deutlich weniger besucht wird, obwohl er eigentlich den höchsten Punkt des Marwees darstellt. Hier geniesse ich eine kleine Rast und studiere den weiteren Verlauf; im Aufstieg zum Pass zwischen Hundstein und Freiheit hat es zwei kleine Schneefelder aber diese sehen umgehbar aus.
Also steige ich zuerst zum Widderalpsattel ab und von dort dann den Blau-Weissen Markierungen entlang zur Schlucht empor, wobei cih meine Stöcke ab hier im Rucksack verstaut habe da man hier die Hände gebraucht um emor zu kommen.
Bis zum Einstieg in die Schlucht ist es einfach Kraxelei und gut begehbar. In der Schlucht selbst wird es schon spannender besonders die zwei Absätze verlangen doch etwas mehr Einsatz sind aber auf beiden Seiten überwindbar, und dank guten Tritten und Griffen doch noch relativ moderat. Irgendwann geht dann der Blau-Weisse Weg nach links auf ein Band hinaus, welches zu Hundstein führt, hier geht man nun einfach weiter bis man auf dem Minipass zwischen Hundstein und Freiheit ankommt.
Zuerst gehe ich nun nach rechts Richtung Freiheit, man hat zuerst ein Kamin zu überwinden, welches bis auf eine kurze Stelle in der Mitte eigentlich immer gute Tritte und Griffe hat. Einzig einmal bleibe ich mit dem Rucksack hängen und muss ein bisschen zerren und ziehen bis ich wiede frei bin. Danach geht der Weg nach rechts den roten Punkten entlang, aus irgend einem Grund habe ich sie übersehen und bin einfach geradeaus weitergeklettert. So gelangte ich dann oben auf die Zacken des kurzen Grates welcher zum Gipfel hinüberführt. Ich bin dann eher auf de rechten Seite diesem gefolgt bis ich in der einten Lücke absteig und weiteren unte wieder einen Punkt entdeckt habe. Aufgrund dieses Verhauers habe ich die Tour auch mit T6- bewertet da dieser "kleine Umweg" doch noch etwas anspruchsvoller war als der normale weg den Punkten entlang. Danach gelangte ich relativ schnell auf den grosszügigen Gipfel der Freiheit.
MIch überkommt die mega Freude, was für ein Ausblick rings um mich all die bekannen Berge und Grate des Alpsteins und das bei solchem Wetter, was will der Mensch mehr! Auf dem Hundstein befinden sich auch ein paar Leute Sie winken mir zu und Ich Ihnen zurück. Glücklich esse ich etwas und geniesse die Aussicht.
Dann mache ich mich an den Abstieg ganz vorsichtig und langsam da das Gelände doch ziemlich exponiert ist. WIeder in der Passlücke angekommen begutachte ich den Felsaufschwung welcher direkt zum Hundstein führt, sollte machbar sein.
So steige ich direkt auf wobei diese Stellenochmals meine volle Konzentration fordert da die Griffe und Tritte doch einiges kleiner und schmaler sind, und Stürzen ist nicht erlaubt. Dann ein letzter beherzter Griff und ich stehe im Steilgras unter dem Hundsteingipfel. Vorsichtig quere ich zum Wanderweg und gehe die letzten Meter zum Gipfel, und schon stehe ich wieder auf einem weiteren Traumgipfel des Alpsteins.
Ein Herr um die 50 spricht mich an, er habe mich beobachtet wie ich auf die Freiheit gesteigen sei, er dene dann er das nächste JAhr mit seinen Kollegen dort hoch wolle. Er ist vom SAC St.Gallen und Sie haben in der Nähe der Hundsteinhütte ihr Klubhaus. Den Schlüssel dafür kann man in Brülisau im Hotel Kronen holen. Eine tolle Sache die ich mir sicher merken werde, vielleicht gehe ich mal im WInter dort hoch.
Danach sitze ich auf dem Hundstein esse nochmals etwas kleines und geniesse die Aussicht. Ich bin überglücklich an einem Tag zwei solch tolle Gipfel besteigen zu dürfen, von denen ich schon lange geträumt habe.
Danach steige ich langsam ab und nehme noch die Widderalpstöck (Hauptgipfel) mit, die anderen Gipfel der Widderalpstöck lasse ich für heute bleiben.
Am Bollenwees bestaune ich noch etwas den Fälensee und mache mich dann auf den langen Astieg ins Tal. Ich habe dann noch den älteren Herr wieder getroffen und wir laufen über Berge und Touren philosophierend und diskutierend hinunter bis nach Brülisau. Dort hat er sein Auto geparkt und so komme ich sogar noch in den Genuss einer Fahrt bis nach Appenzell Bahnhof.
Fazit: EIne super Tour bei super Wetter, welche eine vernüftige Kondition und absolute Schwindelfreiheit verlangt. Auf dem Weg zur Freiheit ist es wichtig de roten Punkten zu folgen da es sonst ziemlich schnell spannend werden kann. Für mich wurden zwei langehegte Alpsteinträume bei bombastischem Wetter war, herrlich!
Danke auch an Ivo für seinen superinformativen Bericht und Bruno für den schönen Abstieg und die Autofahrt!
Ich wollte mir bei der Gelegenheit eine ganz besondere Praline des Alpsteins herauspicken, den Hundstein und die Freiheit.
Früh gings von Basel aus los und als ich in Wasserauen kurz nach 9 UHr ankam stand ich am Bahnhof total im Nebel. So gings denn auch die ersten Höhenmeter im Wald durch Nebel zur Bogartenlücke empor. Der Wanderweg ist hier bestens ersichtlich und unschwierig zu begehen einzig das Laub kann etwas rutschig sein.
Nachdem ich etwa auf der Hälfte des Weges zur Bogartlücke den Nebel unter mir lasse sehe ich einen absolut Wolkenlosen blauen HImmel herrlich! Nun gehts in mehreren Kehren immer schön aufwärts bis man bei der Bogartenlücke steht. Hier trinke ich kurz etwas und schmiere mich mit Sonnencreme ein, etwas was viele nihct machten und teilweise am Abend bereuten.
Nun folgte zuerst ein kleiner Abstieg evor der Weg Richtung Marwees nach rechts abzweigt. Im ersten Stück gehts ziemlich zügig empor und man muss ein altes festgestampftes Restminischneefeld überqueren. Dann gehtsüber eine kleine Stufe und man steht oberhalb der Dreifaltigkeit, die niedrigste wäre wohl von hier aus in T5 bis T6 besteigbar, die mittlere eher nicht.
Der Weg geht nun in einem Halbkreis zum Vorgipfel des Marwees. Dort angekommen erblicke ich zum ersten mal den ganzen Rücken des Marwees, eine schöne Wanderung! Und meine zwei Haupttagesziele kommen auch in Sicht.
Man könnte hier auch unkompliziert zum höchsten der 3 Türme der Dreifaltigkeit absteigen und auf diesen rauf (ca. T4), ich lasse es aber für heute sein.
Nun folgte ich alles dem Rücken entlang zum Hauptgipfel welcher deutlich weniger besucht wird, obwohl er eigentlich den höchsten Punkt des Marwees darstellt. Hier geniesse ich eine kleine Rast und studiere den weiteren Verlauf; im Aufstieg zum Pass zwischen Hundstein und Freiheit hat es zwei kleine Schneefelder aber diese sehen umgehbar aus.
Also steige ich zuerst zum Widderalpsattel ab und von dort dann den Blau-Weissen Markierungen entlang zur Schlucht empor, wobei cih meine Stöcke ab hier im Rucksack verstaut habe da man hier die Hände gebraucht um emor zu kommen.
Bis zum Einstieg in die Schlucht ist es einfach Kraxelei und gut begehbar. In der Schlucht selbst wird es schon spannender besonders die zwei Absätze verlangen doch etwas mehr Einsatz sind aber auf beiden Seiten überwindbar, und dank guten Tritten und Griffen doch noch relativ moderat. Irgendwann geht dann der Blau-Weisse Weg nach links auf ein Band hinaus, welches zu Hundstein führt, hier geht man nun einfach weiter bis man auf dem Minipass zwischen Hundstein und Freiheit ankommt.
Zuerst gehe ich nun nach rechts Richtung Freiheit, man hat zuerst ein Kamin zu überwinden, welches bis auf eine kurze Stelle in der Mitte eigentlich immer gute Tritte und Griffe hat. Einzig einmal bleibe ich mit dem Rucksack hängen und muss ein bisschen zerren und ziehen bis ich wiede frei bin. Danach geht der Weg nach rechts den roten Punkten entlang, aus irgend einem Grund habe ich sie übersehen und bin einfach geradeaus weitergeklettert. So gelangte ich dann oben auf die Zacken des kurzen Grates welcher zum Gipfel hinüberführt. Ich bin dann eher auf de rechten Seite diesem gefolgt bis ich in der einten Lücke absteig und weiteren unte wieder einen Punkt entdeckt habe. Aufgrund dieses Verhauers habe ich die Tour auch mit T6- bewertet da dieser "kleine Umweg" doch noch etwas anspruchsvoller war als der normale weg den Punkten entlang. Danach gelangte ich relativ schnell auf den grosszügigen Gipfel der Freiheit.
MIch überkommt die mega Freude, was für ein Ausblick rings um mich all die bekannen Berge und Grate des Alpsteins und das bei solchem Wetter, was will der Mensch mehr! Auf dem Hundstein befinden sich auch ein paar Leute Sie winken mir zu und Ich Ihnen zurück. Glücklich esse ich etwas und geniesse die Aussicht.
Dann mache ich mich an den Abstieg ganz vorsichtig und langsam da das Gelände doch ziemlich exponiert ist. WIeder in der Passlücke angekommen begutachte ich den Felsaufschwung welcher direkt zum Hundstein führt, sollte machbar sein.
So steige ich direkt auf wobei diese Stellenochmals meine volle Konzentration fordert da die Griffe und Tritte doch einiges kleiner und schmaler sind, und Stürzen ist nicht erlaubt. Dann ein letzter beherzter Griff und ich stehe im Steilgras unter dem Hundsteingipfel. Vorsichtig quere ich zum Wanderweg und gehe die letzten Meter zum Gipfel, und schon stehe ich wieder auf einem weiteren Traumgipfel des Alpsteins.
Ein Herr um die 50 spricht mich an, er habe mich beobachtet wie ich auf die Freiheit gesteigen sei, er dene dann er das nächste JAhr mit seinen Kollegen dort hoch wolle. Er ist vom SAC St.Gallen und Sie haben in der Nähe der Hundsteinhütte ihr Klubhaus. Den Schlüssel dafür kann man in Brülisau im Hotel Kronen holen. Eine tolle Sache die ich mir sicher merken werde, vielleicht gehe ich mal im WInter dort hoch.
Danach sitze ich auf dem Hundstein esse nochmals etwas kleines und geniesse die Aussicht. Ich bin überglücklich an einem Tag zwei solch tolle Gipfel besteigen zu dürfen, von denen ich schon lange geträumt habe.
Danach steige ich langsam ab und nehme noch die Widderalpstöck (Hauptgipfel) mit, die anderen Gipfel der Widderalpstöck lasse ich für heute bleiben.
Am Bollenwees bestaune ich noch etwas den Fälensee und mache mich dann auf den langen Astieg ins Tal. Ich habe dann noch den älteren Herr wieder getroffen und wir laufen über Berge und Touren philosophierend und diskutierend hinunter bis nach Brülisau. Dort hat er sein Auto geparkt und so komme ich sogar noch in den Genuss einer Fahrt bis nach Appenzell Bahnhof.
Fazit: EIne super Tour bei super Wetter, welche eine vernüftige Kondition und absolute Schwindelfreiheit verlangt. Auf dem Weg zur Freiheit ist es wichtig de roten Punkten zu folgen da es sonst ziemlich schnell spannend werden kann. Für mich wurden zwei langehegte Alpsteinträume bei bombastischem Wetter war, herrlich!
Danke auch an Ivo für seinen superinformativen Bericht und Bruno für den schönen Abstieg und die Autofahrt!
Hike partners:
TeamMoomin





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