Vom Schafsiedel zum Salzachgeier
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Zum Aufstieg zum Schafsiedel gibt es nichts neues zu berichten, also nur kurz. Vom Parkplatz über den Sommerweg zur neuen Bamberger Hütte und gleich danach abbiegen und an den drei Seen vorbei zum Gipfel. Von hier kann man schon sehr gut den Rest der Tour einsehen und vor allem die „unschönen“ Schneefelder am Ende.
Weiter geht es dann rüber zur Aleitenspitze. Von hier steil am Kamm hinunter und dabei eine Felszacken links umgangen. Ab jetzt immer den Kamm folgend in schönem auf und ab bis zum Fünfmandling. Ab und zu bin ich auf Steigspuren unterwegs, aber da das Gelände den Weg vorgibt passe ich darauf nicht wirklich auf und gehe meine eigene Linie. Bis hierher alles im T3 Bereich, was sich nun aber ändert. Vom Fünfmandling geht’s nun ziemlich steil in die nächste Scharte, wobei eine kurze Steilstufe (II) abzuklettern ist. Erst unten habe ich gesehen, dass hier ein Steig auf der Westseite vorbei gegangen wäre. Weiter geht es hoch zum Molterfeldgeier. Schöner Gipfel mit Kreuz, der anscheinend nicht wirklich oft besucht wird. Mein Eintrag im Gipfelbuch war Nr. 28 in diesem Jahr und damit schon die meisten in den letzten drei Jahren.
Von hier geht es kurz weiter am Grat, was aber relativ schnell ziemlich heikel wird, also wenige Meter nach Osten abgestiegen und dort auf dem Steig in die Scharte vor dem westlichen Salzachgeier gequert. Ab hier wird es etwas ekelhaft, da der Schnee im Blockgelände zum Teil tiefe Löcher unter sich versteckt. So geht es überwiegend über die Felsen nach oben zum Gipfel, wobei auf halber Strecke große Felsblöcke lauern, die man wohl westseitig umgeht. Mitten durch geht alles in III über, so dass ich mich durch einen engen Felsspalt drücken musste (Rucksack musste ich abnehmen und nachziehen) um das ganze noch mit II lösen zu können. Danach wieder einfach zum Gipfel des westlichen Salzachgeier.
Von hier noch kurz am Grat, der schnell sehr schmal wird, bevor entweder nördlich (wohl die gängige Variante) oder südlich umgangen werden muss. Ich habe mich für den steilen, aber schneefreien Süden entschieden, auch wenn dort einige Meter mehr abzusteigen sind. Nach queren unterhalb der Felsen geht es wieder hoch zum Grat, auf dem ich im unteren Drittel zum Östlichen Salzachgeier treffe. Weiter über diesen bis zu einem Wandl (mind. II) direkt unter dem Gipfelkreuz. Über dieses hoch, wobei ich da sicher nicht runter wäre. Das Ganze kann aber auch etwas unterhalb des Gipfels auf der Südseite umgangen werden um dann über den Normalweg auf den Gipfel zu kommen.
Runter geht es dann über den Normalweg zur Neuen Bamberger Hütte und zurück zum Auto.
Dank geschlossener Hütte und Spätherbst sind auf den sonst überlaufenen Gipfel so gut wie keine Leute mehr unterwegs (habe einen auf dem Schafsiedel und zwei auf dem Salzachgeier gesehen, aber selbst erst beim Abstieg von der Neuen Bamberger Hütte die ersten getroffen). Am Grat dürften sich aber auch im Sommer die Menschenmassen stark in Grenzen halten.
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