Zürioberland-Tour


Written by Schlumpf Pro , 30 September 2007, 14h01.

Region: Monde » Switzerland » Zürich
Date of the hike:29 September 2007
Waypoints: Hörnli 1133m. 3716 ft. (21) Hulftegg 953m. 3126 ft. (8) Roten 1148m. 3765 ft. (14) Hirzegg 1088m. 3569 ft. (10) Schnebelhorn 1292m. 4238 ft. (27) Dägelsberg 1269m. 4162 ft. (4) Rossegg 1254m. 4113 ft. (2) Habrütispitz 1275m. 4182 ft. (10) Höchhand 1314m. 4310 ft. (15) Schwarzenberg 1293m. 4241 ft. (13) Tössstock 1154m. 3785 ft. (9)
Geo-Tags: Zürcher Oberland   CH-SG   CH-ZH 
Time:9:30
Height gain: 1600 m. 5248 ft.
Height loss: 1600 m. 5248 ft.
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike

Tour über 10 Gipfel im schönen Zürioberland, wobei 4 davon auf St.Galler Boden liegen.

Start in Bauma 638m dann der Töss nach bis Tüfenbach 664m, von dort über den Ämberg via Heiletsegg 910m auf's Hörnli 1133m.

Auf dem gleichen Weg ein Stück zurück bis zum Wegweiser Hulftegg 953m, dem nach über die Storchenegg zum Pass 953m und weiter auf den Roten 1148m. Auf dieser Strecke liegt die Schlüsselstelle beim Appenzellerhund vom Bauernhof Älpli.

Vom Roten 1148m zur Hirzegg 1088m.

Von der Hirzegg 1088m bei starkem Wind auf's Schnebelhorn 1292m dem höchsten Punkt vom Kanton Zürich. Ein rechter Berg!

Weiter bis Neurüti 1234m, dort ein Abstecher auf den Dägelsberg 1269m.

Wieder nach Neurüti 1234m und auf St.Galler Boden über die Schindelegg 1154m zur Rossegg 1254m hoch.

Kleiner Ab- und Aufstieg zum Habrütispitz 1275m.

Grosser Abstieg zur Hand 1003m und gleich wieder hinauf, im oberen Teil über den Gratweg der kurz vor dem höchsten Punkt mit Stahlseilen gesichert ist auf die Höchhand 1314m.

Weiter zum höchsten Punkt vom Schwarzenberg 1293m, der offizielle Gipfel liegt noch etwas weiter südlich auf 1286m aber eben 7 Meter tiefer.

Wieder zurück zum Waldrand und hinunter via Obere- 1203m und Untere-Boalp 1086m nach Schwämi 1087m. Vom Bauernhof die Wiese hinauf zum Wald wo ich auf Zürcher Boden kam und so auch wieder die Leute verstand, im Wald führen Wegspuren auf dem "Grat" über den Tössstock 1154m, am Gipfel vorbei weiter zum P.1043. Von dort führen die Spuren im zickzack steil den Wald hinunter bis der Weg etwas ersichtlicher wird und nach Norden führt. Viel wird diese Route sicherlich nicht begangen da alles total verwachsen ist. An der Weggabelung links hinunter zur Forststrasse, noch schnell über die Absperrung "Weg gesperrt, Durchgang verboten!" geklettert und so zur Vordertöss.

Auf der Strasse am P.843 vorbei zur Tössscheidi wo die Hinter- und Vordertöss zusammenfliessen. Weiter nach Orüti 724m und so zum Bahnhof Steg 699m.

Eigentlich sollte die Tour noch lange nicht fertig sein, aber von der Höchhand 1314m an bekam ich starke Knieschmerzen und musste leider abbrechen. War aber dennoch eine schöne Wanderung durch die Herbstwälder vom Zürioberland.


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Comments (7)


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Taka says: Super!
Sent 30 September 2007, 19h55
Hammertour und das direkt vor der Haustüre...was will man mehr!?

Frage: Hatten deine Knieschmerzen einen bestimmten Grund (z.B fr. Verletzung o.ä) oder waren das die berüchtigten Abstiegsschmerzen?

Gruss Taka

Schlumpf Pro says: RE:Super!
Sent 30 September 2007, 20h23
Ja das Zürioberland ist immer ein Türli wert und wie du sagst direkt vor der Haustüre.

Letztes Jahr hatte ich bei jeder Tour Knieschmerzen, behandelte die mit Physiotherapie und trage Einlagen in den Schuhen. So hatte ich Erfolg und konnte dieses Jahr jede Tour voll geniessen, auch bei längeren Touren hatte ich keine Probleme mehr. Und jetzt?! Keine Ahnung wieso, hoffe es geht nicht wieder los. War sehr schnell untewegs, bergab rannte ich fast, vielleicht war es einfach etwas zuviel.

Gruess Schlumpf

Taka says: RE:Super!
Sent 30 September 2007, 20h32
Das hört sich nicht gut an! Ich hatte zu Beginn dieser Saison auch auf jeder Tour Abstiegsschmerzen und konnte teilweise die Beine nicht mal mehr strecken/biegen. Nicht auszudenken, wenn das bei einer Hochtour in abgelegenem Gelände passiert wäre.Ich frage deshalb, weil mein Orthopäde nicht helfen konnte. Mittlerweilen sind die Schmerzen zum Glück verschwunden, auch bei langen Touren. Aber die Angst davor, dass diese plötzlich wiederkommen ist natürlich bei jeder Tour dabei und auch Faktor für die Routenplanung...

Gute Besserung und Gruss ins ZO
Taka

ossi Pro says: Knieschmerzen
Sent 30 September 2007, 21h55
Das gibt bald Material für eine "Kniecommunity";) Beim Bergabrennen kann man oft den Schwung "mitnehmen", was manchmal entlastend sein kann. Blöd ist einfach, wenn man Fehltritte macht oder an einer Wurzel o.Ä anstösst, dann beginnen bald die Schmerzen.
Beim Aufsteigen habe ich festgestellt, dass sehr grosse Tritte kombiniert mit schnellem Steigen zu einer Überbelastung führen können. Diese klingt zum Glück häufig auch schnell wieder ab. In jedem Fall sollte man immer sauber hinstehen, das vermeidet wohl die meisten Komplikationen.

Viel Glück....
ossi

Taka says: RE:Knieschmerzen
Sent 1 October 2007, 12h02
Danke für den Tipp! Ich kann mir vorstellen, dass es viele Leute gibt die davon betroffen sind/waren aber nicht gross darüber geredet wird;-) Ich habe gemerkt, dass es auch hilft, wenn man konsequent aber vorallem auch richtig Stöcke verwendet (Auf- und Abstieg). Obwohl das auch sehr anstrengend sein kann! Ausserdem benutze ich bei den ersten Anzeichen eine Knieschiene. Allerdings laut Arzt nur für den Abstieg zu empfehlen, da ansonsten das Gegenteil bewirkt werden kann...

Gruss Taka

Schlumpf Pro says: RE:Knieschmerzen
Sent 1 October 2007, 12h35
Bei mir gibt es keine Tour mehr ohne Stöcke, beim abwärts laufen nehme ich so mit dem Oberkörper sehr viel Gewicht ab was sonst die Knie stark belasten würde, die Belastung ist ohnehin schon sehr gross. Mit einem schweren Rucksack auch beim Aufstieg eine grosse Hilfe und im Schnee.
Stöcke sind also nicht nur für alte Leute gut wie ich lange dachte.

Gruess Roger

ossi Pro says: RE:Knieschmerzen
Sent 1 October 2007, 17h37
Ich habe mir in jungen Jahren (also unter 30)einige Marschsünden erlaubt. Ich bin schon zwei Stunden mit steifem Bein gewandert (z.b. als ich zweimal den Säntis am gleichen Tag gemacht habe). Seither bin ich sehr achtsam. solche Aktionen kann man sich wohl nicht allzu häufig leisten.

Grüsse
ossi


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