Grisset, oder auf dem guten Nachbarn des BösFulen


Published by TeamMoomin , 30 September 2011, 17h29.

Region: World » Switzerland » Schwyz
Date of the hike:24 September 2011
Hiking grading: T5 - Challenging High-level Alpine hike
Climbing grading: II (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GL   CH-SZ   Glärnischgruppe 
Time: 5:45
Height gain: 956 m 3136 ft.
Height loss: 973 m 3191 ft.

Das Wetter zeigte sich in den letzten Tagen endlich wieder mal von einer guten Seite, dies wollte ich nutzen, also gings auf nach Braunwald.

Ob ich auf den guten oder den bösen Fulen gehen würde beschloss ich vor Ort zu entscheiden, da ich ja sowieso beide irgendwann mal besteigen möchte und der Böse der beiden bei Schnee vielleicht doch etwas zu heikel für mich sein könnte.

Da ich am Abend zuvor viel zu spät ins Bett gekommen war beschloss ich heute mal die Bahn nach Gumen zu nehmen anstatt mir den Weg per Pedes zu erarbeiten. So gewann ich sehr schnell an Höhe, und kurz darauf war ich bereits oben.

Von hier aus quert man zuerst ein Stück unter den Eggstöcken hindurch bis es dann in einem kurzen knackigen Anstieg zum Bützi geht, ab hier verlässt man dann den Wanderweg (welcher weiter Richtung Ortstock geht) und steigt immer sich diagonal nach links empor.

NAchdem man die erste Hügelkuppe so überwunden hat taucht ein grosser Steinman auf der näcsten auf welcher gut die Richtung anzeigt in ide man gehen solte also einfach zu diesem emporsteigen. Wenn man dann beim Steinmandli ankommt sieht man den guten und den bösen Fulen direkt vor sich, ich sah allerdings nur die Wandfüsse da sich der Rest in einem Nebel versteckt hielt.

Allgemein war das Wetter sehr Nebel und Wolkendurchsetzt, wenn auch rocken.

Nun ging ich etwa eine halbe Stunde diagonal nach links immer auf das Schotterband welches direkt unterhalb des guten Fulen/Grisset ist zu. Hier hat man nun zwei Möglichkeiten, entweder man geht bis ganz ans Ende dieses Schotterbandes und steigt dann pber eine Wiese Richtung Grisset auf oder aber man ghet schon etwas davor über meherere Grasbänder direkt empor was zwar etwas anspruchsvoller ist man sich aber dafür einiges an Weg sparen kann.

Ich wählte den zweiten Weg und gelangte so schon nach kurzer Zeit auf die steindurchsetzte Wiese welche bis zu Gipfelaufbau des Grissets reicht. Hier sollte man auf nasse Stellen achten da es dort sehr rutschig ist.

Oben beim Gipfelaufbau angelangt sollte man UMBEDINGT sich wie schon beschrieben links halten wo man über zwei Rinnen gut aufsteigen kann. Ich war gerade losgekraxelt als ich total vom Nebel verschluckt wurde, und kam dann zuweit nach rechts (im Nachhinnein gesheen zimliech direkt unter dem kreuz) wo es einige hässliche Stellen hatte und sehr viel losses Gestein. Eine Stelle würde ich sogar eher als II+ bewerten, und so war ich dann doch nicht unglücklich als das Nebelband sich wieder auflöste und ich sah wo ich genau war.
Sofort querte ich mehr nach links erreichte besseres Gelände und gelangte schnell und unschwierig zum Gipfel.

Mit dem Grisset habe ich nun die hälfte der Top10 vom Kanton Schwyz bestiegen, alles tolles Berge und die welche noch fehlen werden sicher auch noch toll, besonders auf den höch Turm freue ich mich.
Mampfend sass ich mutterseelen allein auf diesem tollen Gipfel und genoss die AUssicht welche sich immer wieder je nach Nebelwolkellage veränderte. Und dan sah ich auch den bösen NAchbarn, eindrücklich!

NAch etwa einer halben Stunde hies es dann wieder absteigen, nun schön auf der linken Seite, was sich als wesentlich bessere Idee erwies.

NAch dem Gipfelaufbau gings dann gemütlich bis nach Braunwald und wieder nach HAuse. Eine schöne Tour!

Als Alternative für Leute welche nicht gerne kraxeln gibts noch die Möglichkeit (habe ich von oben entdeckt) beim Gipfelaufbau länger nach rechts zu gehen und dann auf den Zwischenpass vom Grisset/Bös Fulen aufzusteigen und so unschwierig zum Grisset zu gelangen ohne, dass man den Gipfelaufbau erkraxeln muss. Allerdings hats dort auch geschätzte Stellen mit I und Schwindelfrei sollte man auch einigermassen sein. Dieser Weg allerdings ohne Gewähr da ich ihn nur gesehen aber nicht begangen habe.

Fazit: Eine tolle Tour auf einen zumindestens von Hikr`n sehr wenig begangenen Gipfels. Bei Nebel sollte man aber beim Gipfelaufbau Acht geben nicht zu weit nach rechts zu kommen, da es sonst doch schwieriger werden kann. Mir wars jedenfalls wieder eine Lehre von der ich was für die Zukunft lernen durfte.

Hike partners: TeamMoomin

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