Untere Fründenschnuer und Fründenhütte


Publiziert von xaendi , 17. September 2011 um 08:18.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Frutigland
Tour Datum:16 September 2011
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 1 Tage
Aufstieg: 1500 m
Abstieg: 1500 m
Strecke:Station Oeschinen - Heuberg - Ober Bärgli - Unter Bärgli - Untere Fründenschnuer - I de Fründe - Fründenhütte - Oeschinensee
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Kandersteg
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Kandersteg
Unterkunftmöglichkeiten:Fründenhütte SAC, werde ich sicher wieder mal besuchen

Eindrückliche Spätsommer-Wanderung rund um den Oeschinensee und hoch zur Fründenhütte

Der letzte Sommertag vor dem Kälteeinbruch will genutzt sein: Wir entschliessen uns spontan, einen Tag frei zu nehmen und den idyllischen Oeschinensee zu besuchen. Früh brechen wir auf, sodass wir um 7.45 Uhr bereits in Kandersteg ankommen und nach einer kurzen Gondelfahrt etwa eine halbe Stunde später bei der Bergstation Oeschinen starten können.
Das primäre Ziel heute ist die untere Fründenschnuer: Ein schmales Gras- und Geröllband, das die imposante Felswand auf der Ostseite des Oeschinensees durchquert. Ein mit Seilen entschärfter Wanderweg führt durch die Fründenschnuer. Der Einstieg erfolgt bei der Alpwirtschaft Unterbärgli. Um dorthin zu gelangen, wählen wir den Wanderweg über die Alp Oberbärgli. Von dort muss man zwar einen Abstieg von ca. 150Hm in Kauf nehmen, dafür hat man eine weitaus prächtigere Aussicht, als wenn man dem See entlang direkt zum Unterbärgli aufsteigen würde.
Vom Unterbärgli folgen wir den Wegspuren zur Felswand. Die Pfadspuren sind gut ausgeprägt und der Weg trocken - kein Problem also. Die Fründenschnuer wird schmaler und schmaler. Links gehts hunderte Meter nach oben, rechts unten grüsst der türkisfarbene Oeschinensee. Hier könnte man zum direkten 'Köpfler' in den See ansetzen... Um die Fixseile am Wegesrand bin ich froh. Auch wenn ich sie nicht permanent benutze, vermitteln sie eine zusätzliche Sicherheit. Die Knie werden schon etwas weich - meine Höhenangst ist also noch nicht gänzlich überwunden. Langsam legt sich das Gelände etwas zurück und wir gelangen in einen weitläufigen, schuttigen Kessel. Bäche mit glasklarem Wasser sprudeln hier lustig durch die ausgewaschenen Felsen, um dann in Wasserfällen in den See zu stürzen.
Bald erreichen wir P.1936 und somit den Hüttenweg zur Fründenhütte. Auf diesem sehr gut ausgebauten und schön zu begehenden Wanderweg steigen wir die verbleibenden 600Hm hoch bis zur Hütte und geniessen die schönen Tief- und Weitblicke: Zum Oeschinensee, ins Kandertal, und zum Blüemlisalp- und  Doldenhorn. In der Hütte empfängt uns nebst der schönen Aussicht auf den Gletscher ein freundliches Hüttenpersonal - hier fühle ich mich gleich wohl.
Nach einer ausgiebigen Mittagsrast begeben wir uns auf den Abstieg. Beim Oeschinensee angekommen, gönnen wir uns ein erfrischendes Bad, bevor es mit der Gondelbahn wieder zurück nach Kandersteg geht. Dort darf der Besuch im Käse-Spezialitätenladen nicht fehlen, bevor wir den nächsten Zug nach Bern nehmen.

Fazit: Eine Wanderung, die ich absolut weiterempfehlen kann. Die Tiefblicke auf den Oeschinensee sind einfach nur schön. Besonders gefallen hat mir der Wanderweg zur Fründenhütte: Durchgängige, konstante Steigung mit gut ausgebauter Weganlage.

Tourengänger: xaendi

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