Pigne de la Lé, traumhafte Aussicht


Publiziert von TeamMoomin , 17. September 2011 um 10:58.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Mittelwallis
Tour Datum:13 September 2011
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m

Bevor mich Astrid (laGazelle) auf diesen Gipfel aufmerksam gemacht hatte, war mir der Pigne de la Lé überhaupt kein Begriff, zum guten Glück hat sich dies nun geändert,

Gestartet sind wir um 6.01 Uhr in Basel wobei es zuerst mal gemütlich mittels Zug ins Wallis ging. Das gemietete Mobility Auto dann zu kriegen damit wir zum Ausgangspunkt beim See fahren konnten gestaltete sich dann dank eines Eingabefehlers und vorallem wegen eines sagen wir mal "nicht gerade freundlichen und mit allzuviel Intelligenz gesegnetem" SBB Mitarbeiter als kleine Odysee, aber schlussendlich konnten wir dann mit gut einer halben Stunde Verspätung doch noch starten.

Und dann kamen die ZickZack Strassen bis zum Stausee hinauf welche mich ziemlich grün anlaufen liessen, so dass ich froh war als wir oben ankamen und ich wieder meine Füsse auf festen Boden setzten konnte. Und schon in dem Moment wo ich die Autotüre aufschwang wuste ich diese Tour würde genial werden, stahlblauer Himmel und von hier aus schon ein sehr eindrücklicher Glacier de Moiry.

Der Weg zur Cabane de Moiry CAS geht nach einem gemächlichen Anstieg über die Moräne des Gletschers bevor er diesen dann wieder nach links verlässt und anschliessend gemütlich im Zick Zack empor führt. So gelangten auch wir relativ schnell zur Cabane und machten dort bei super Aussicht auf dem schönen Balkon eine kleine Pause.

Der grosse Gletscherabbruch direkt neben der Cabane mit all seinen Eistürmen etc. ist echt eindrücklich und wunderschön, alleine deswegen kann ich jedem diese Tour schon empfehlen.

Nach der Hütte geht es zuerst über ein ziemliches Geschottere auf einem mehr oder weniger guten Wanderweg hinauf zum Col du Pigne. Von hier hat man dann das erste mal einen Blick auf einen Teil des 4000er Bombenpanoramas, inklusive des Weisshorn was für ein Berg!

Die letzten Höhenmeter bewältigt man nun direkt dem Blockgrat entlang, wobei man teilweise ein bisschen nach rechts ausweicht. Obwohlman nicht über den I Schwierigkeitsgrad hinausgeht gibt es zwischen den einzelnen Blöcken immer wieder passagen auf einem ausgetretenen Pfad der aber oft ziemlich loose und rutschig ist. Bei Nässe würde ich diesen nicht benutzen und eher auf den Felsen selbst hochsteigen (dann vielleicht mal irgendwo ne II Stelle dabei).

Nach einer Weile endet der Grat und man kommt auf dem Vorgipfel an von wo es nur noch schnell über ein winziges Restschneefeld geht und dann über einen letzten ziemlich loosen Aufschwung zum Gipfel. Hier trohnt ein massiver Steinmandl und das Panorama welches sich uns nun bietet verschlägt mir echt fast die Sprache.

Welche eine prächtige Ansammlung von 4000- und hohen 3000er und all die grosen Gletscher, wahnsinn!

Wir könnne uns kaum sattsehen und auch während dem essen muss ich immer wieder meinen Mund schliessen, dass es nicht offen bleibt, toll!

Nach vielen Fotos und mit vollem Magen reissen wir uns eher wiederwillig dann doch noch los und beginnen mit dem Abstieg. Dieser gestaltet sich als leichter als gedacht und mit Konzentration und etwas gekraxle sind wir dann auch bald wieder beim Col du Pigne, von da gehts dann eher wieder mühsam zur Hütte.

Bei der Hütte angekommen gibts ein kaltes Rivella und nochmals Panoramagenuss, danach heisst es für heute Abschied nehmen und zurück zum Auto.

Die Heimfahrt mit dem Zug wird dann noch mit Konversation gefüllt, nachdem ich die Autofahrt mehr grün als sonstwas überlebt habe ;-)

Fazit: Eine wunderschöne Wanderung zu einem top Ziel welches wohl eine der schönsten Aussichten bietet welche man für einen doch eher einfachen Berg kriegen kann. Für mich wahr es definitiv die schönste Aussicht diese Wandersaison, welche ich auf einem Wanderberg geniessen durfte. Danke Astrid für den tollen Tipp, und die lustige und tolle Tour mit dir, gerne jederzeit wieder.




Tourengänger: LaGazelle, TeamMoomin

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