Von Grat zu Grat übers Jochli - Brisen - Risettenstock - Schwalmis


Published by Mo6451 Pro , 6 September 2011, 21h47.

Region: World » Switzerland » Uri
Date of the hike: 6 September 2011
Hiking grading: T3+ - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: Bauen - Brisen - Bürgenstock   CH-NW   CH-UR 
Time: 7:00
Height gain: 993 m 3257 ft.
Height loss: 1337 m 4385 ft.
Access to start point:S4 von Luzern nach Niederickenbach Talstation, Gondel bis Niederickenbach Dorf, LSB von Alpboden bis Haldigrat

Ja, ja der Brisen - er hält mich irgendwie in seinem Bann, im Juli war er nicht zu sehen, am 22. August war es brütend heiß und heute ein drittes Mal mit meinen Wanderkollegen Eduard und Kurt. Diesmal aber soll es der ganze Grat sein: vom Brisen über den Risettenstock und ein Ausflug auf den Schwalmis. Vorweg gesagt, es wurde eine Traumtour an einem Traumtag.

Um 7 Uhr fuhren wir mit dem Zug nach Niederickenbach und mit der Gondel hinauf ins Dorf Niederrickenbach. Der Morgen war noch kühl, die Feuchtigkeit des gestrigen Tages überall zu spüren. 2 km sind es dann, bis man die LSB in Alpboden erreicht, zwar fährt sie erst ab 9 Uhr, aber wenn man telefoniert (wie in alten Zeiten mit einer Kurbel) schicken sie die Sessel nach unten. Nach einer Kaffeepause zogen wir dann um 9. 30 Uhr los über den Haldigrat Richtung Brisen. Im Gegensatz zum August, wo alles staubig und trocken war, ließ sich der Weg heute gut bewältigen. Mehr als die angegebene Zeit  von 1 Stunde und 20 Minuten haben wir bis zum Gipfel nicht benötigt. Bei einem wolkenlosen Himmel über uns, Wolken waren nur am fernen Horizont zu erkennen, konnte man sich an einem wunderbar klaren 360 Grad Panorama nur erfreuen. Uri Rotstock und der Blümlisalpfirn, der Titlis, die Walenstöcke, auch die Berner Größen EMJ lagen im klaren Licht des Morgens vor uns. Weiter im Rund dann Stanserhorn, Bürgenstock, Pilatus, die Rigi, Vitznauer Stock, Rigi Hochflue und die Mythen, alles klar zu erkennen. Und in direkter Nachbarschaft Hoh Brisen, Risettenstock und Schwalmis.

Nach einer ausgiebigen Pause ging es dann hinunter zum Steinalpler Jochli. Ab hier ist der weitere Weg jetzt blau-weiß-blau markiert. Zunächst geht es über ein Felsband zum Glattegrat. Der Glattegrat fällt zwar zu beiden Seiten steil ab, ist aber gut zu begehen, breit genug und an einer Seite durch einen Zaun begrenzt. Der Aufstieg zum Risettenstock wird dann an einigen Stellen etwas ausgesetzter, alles in Allem aber unschwierige Kraxelei. Es ist schon unnötig zu erwähnen, dass die Aussicht immer noch gleiche war, nämlich phänomenal.

Vom Risettenstock abwärts führt der Weg zum Hinter Jochli. Hier hat man die Möglichkeit entweder zur Klewenalp abzusteigen oder weiter zu gehen auf den Schwalmis. Ab hier ändert sich die Markierung wieder in weiß-rot-weiß. Der weitere Weg auf den Schwalmis zieht sich dann endlos in die Länge, zuerst mit etwas Kraxelei, dann stetig über Wiesen hinauf zum Gipfel, der nur mit einem Grenzstein markiert ist. Hier gibt es auch keinen Weg mehr weiter, man muss zurück zum Hinter Jochli. Mit dem Schwalmis habe ich dann seit März diesen Jahres meinen 50. Gipfel bestiegen.

Der Rückweg ist unschwierig, der Abstieg vom Hinter Jochli sehr angenehm, da der Weg in einem guten Zustand ist. Vom Steinalpler Jochli bis zur Klewenalp benötigt man 1 Stunde und 35 Minuten.
Insgesamt ist die Strecke 14 km lang, 993m im Aufstieg und 1337 m im Abstieg. Angesetzt sind in etwa 6 Stunden.




Hike partners: Mo6451

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