Auf zum Hohgant


Publiziert von Mo6451 Pro , 30. August 2011 um 19:56.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Emmental
Tour Datum:30 August 2011
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 1083 m
Abstieg: 1085 m
Strecke:13,8 km - Hinders Hübeli - Schärpfeberg - P 1608 - Hohganthütte - Hohgant - P 1897 - Ällgäuli - P 1356 - P 13ß3 - Hinders Hübeli
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW nach Kemmeribodenbad
Unterkunftmöglichkeiten:Hotel Kemmeribodenbad

Das Wetter versprach heute sonnig und nicht zu warm zu werden, so dass wir uns entschlossen, endlich die schon so lange geplante Tour auf den Hohgant zu realisieren. Da Kemmeribodenbad, unser Ausgangspunkt etwas abseits liegt und der Postbus nicht so häufig fährt, nahmen wir das Auto. Etwas mehr als eine Stunde benötigt man von Luzern nach Kemmeribodenbad. Um 8.30 Uhr starteten wir vom Parkplatz Hinders Hübeli.

Der erste Aufstieg erfolgt über Schotterstraßen und anschließend etwas steil über einen Weg, der aussieht wie eine alte römische Straße. Ganz eigenartig, da dieser Weg überhaupt nicht befahren werden kann. Zu allem Überfluss gibt es auch noch ein Seilgeländer. Wofür?
In Schärpfeberg angekommen geht dann der Wanderweg rechts hoch, erst über eine Weide (Achtung Hochmoor), dann als Waldweg mit Steinen unterschiedlicher Größe durchsetzt. Teilweise ist auch etwas Klettern angesagt, da die "Stufen" für einen Schritt etwas zu groß sind. Bis zur Hohganthütte sind in diesem Gelände 502 Höhenmeter zu überwinden.
Die Hohganthütte, eine SAC Hütte der Sektion Emmental ist nicht bewartet, so dass man nur die Möglichkeit hat draußen zu sitzen und eine Pause einzulegen.

Rechts von der Hütte führt dann der Weg auf den Hohgant. Erst muss man ein paar Meter absteigen, bevor sich der Weg in Serpentinen zum Gipfel zieht. Bevor der Gipfel erreicht wird muss man sich entscheiden, ob man auf den Hohgant oder auf den Furggegütsch steigen will. Wir entschlossen uns für den Hohgant.
Der Gipfel ist ein großes Plateau, auf dem es heute mächtig windete und es gibt keine Möglichkeit sich vor dem Wind zu schützen. Wir nahmen zwar hier unser Mittagessen ein, blieben aber nicht lange, denn die Aussicht auf die Berge des Berner Oberlandes war durch tiefhängende Wolken getrübt. Vom Fürggegütsch wäre die Aussicht auch nicht besser gewesen.

Also entschlossen wir uns nach einer halben Stunde zum Abstieg und zwar über Ällgäuli und Steini.
In Schärpfeberg trifft dieser Weg dann wieder auf die Aufstiegsroute. Der Abstieg über Ällgäuli und Steini ist zwar wesentlich länger (er macht einen großen Bogen), dafür aber knieschonender. In Hinders Hübeli bestiegen wir unser Auto und fuhren hinunter nach Kemmeribodenbad. Dort leisten wir uns noch ein  stattliches Eis, bevor wir die Rückfahrt nach Luzern antraten.
Der Weg auf den Hohgant ist ein sehr abwechslungsreicher und schöner Weg. Egal ob Alpenrosen, Blaubeeren, Wacholder oder Enzian, die Natur schüttet hier ihr Füllhorn aus.

Tourengänger: Mo6451

Galerie


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