Triftbrücke 1720m
|
||||||||||||||||
Bevor die erste Bahn fährt starte ich bei der Talstation der Triftbahn. Der Weg führt unter anderem an der Triftschlucht entlang. Beim Auftstieg geniesse ich die herrliche Ruhe, mit dem Wissen, dass diese bei der Bergstation der Triftbahn sicher vorbei ist. Und ich sollte mich nicht Täuschen... Kaum bei der Bergstation (Underi Trift) angekommen, sehe ich eine richtige Völkerwanderung, welche sich den Berg hinauf schlängelt.
Ich gehe weiter bis zum grossen Stein mit der Abzweigung Windegghütte und Triftbrücke. Ich schlage die Richtung Triftbrücke ein und nun geht es nicht mehr lange bis ich zur Triftbrücke (1720m) komme.
Die Triftbrücke ist mit 102m Spannweite die höchstgelegene und längste Hängeseilbrücke Europas. Sie überquert den Gletscherbach des Triftwassers in 70m Höhe. Die Brücke wurde nach nepalesischer Bauart gebaut.
Eigentlich wollte ich von hier noch weiter zur Trifthütte aber irgendwie wollen meine Beine heute nicht so recht. So entscheide ich mich für einen ausgiebigen Rast und geniesse die Sonne mit Blick auf den Triftgletscher.
Von der Triftbrücke nehme ich danach den Ketteliweg zur Windegghütte (1887m). Wie es der Name schon sagt, ist der Ketteliweg mit Ketten gesichert. Bei Nässe sind diese Ketten sicher hilfreich damit man auf den glatten Steinen nicht ausrutscht.
Von der Windegghütte steige ich wieder zum grossen Stein ab und von da den selben Weg zurück wie ich gekommen bin.
Fazit: Die Triftbrücke ist sicher einen Ausflug wert, besonders auch für Familien. Zumal man von der Bergstation der Triftbahn die Triftbrücke gut erreicht (ist auf dem Wegweiser mit 1,5 Stunden angegeben). Mir hätte als Kind dieser Ausflug auf jeden Fall Spass gemacht.







Comments