Dremelspitze (2733 m) - ein wilder Lechtaler


Publiziert von mabon , 31. August 2011 um 02:17.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Lechtaler Alpen
Tour Datum:24 August 2011
Wandern Schwierigkeit: T5- - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Mountainbike Schwierigkeit: WS - Gut fahrbar
Wegpunkte:
Geo-Tags: A   Parzinn 
Zeitbedarf: 1 Tage 8:00
Aufstieg: 1400 m
Abstieg: 1400 m
Strecke:Boden - Hanauer Hütte - Dremelspitze - Hanauer Hütte - Boden
Kartennummer:DAV-Karte 3/3 und 3/4

Bei subtropischen Temperaturen ging es auf einen immer noch einsamen Lechtaler hinauf. Man spricht zwar mittlerweile von einem "Modeberg", aber mehr als 30 Gipfelbucheinträge pro Jahr konnte ich auch nicht zählen. Kurioserweise war dieser Tage das nicht weit entfernte Imst der Hitzepol Österreichs mit Temperaturen von bis zu 35°. Auch hier oben bekam man von der Hitze - wenn auch in abgeschwächter Form - noch  etwas ab. 4,5 Liter Getränkeverbrauch sprechen eine deutliche Sprache. :-))

Nun ja; ich bin dann mit dem Mountain-Bike von Boden aus los und fand es aus unerfindlichen Gründen interessant, das Radl bis zu Hanauer Hütte raufzuschleppen. Fragende Blicke mir begegnender Wanderer blieben demnach nicht aus. :-)

Weiter ging es zur Westlichen Dremelscharte, von der aus es dann gen Osten und später dann nördlich gen Gipfel ging. Wären die hilfreichen Markierungen nicht gewesen, hätte es durchaus sein können, sich zu versteigen, denn das Gipfelterrain ist sehr zerfahren und absolut unübersichtlich. Man wähnt sich schon in der Nähe des Gipfels und muss dann doch wieder absteigen, um daraufhin neue Wände vor sich zu sehen.Wie gesagt: Ohne Markierungen wäre der Gipfel nur schwerlich zu finden.
Summa Summarum alles ziemlich umständlich und nicht leicht zu machen. Das Gipfelbuch ist durchgefeuchtet und zerfällt langsam. Wäre schön, wenn jemand mal eine schützende Plastikhülle mit raufbringen würde. Erschwerend kam das dräuende Gewitter hinzu, dass mich auf dem Rückweg mit Graupeln empfing.

Im Abstieg sah ich mir dann noch mal den Großen Schlenker an, den ich vergangenes Jahr bestiegen hatte. Letzterer ist besser zu machen -  und das, obwohl er nicht markiert ist. Probiert es aus... 

Tourengänger: mabon

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Kommentare (2)


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trainman hat gesagt:
Gesendet am 31. August 2011 um 18:06
Sehr gute Dokumentation dieses wilden Aufstiegs,ich erinnere mich gut an die kritischen Stellen( an meiner Leistungsgrenze).
Beste Grüsse trainman

mabon hat gesagt: RE:
Gesendet am 31. August 2011 um 18:22
Danke Dir Emil. Freue mich schon, wenn wir mal wieder eine gemeinsame Tour machen... :-)


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