Keeskogel 3291 m


Publiziert von Chiemgauer , 28. August 2011 um 21:32.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Venedigergruppe
Tour Datum:21 August 2011
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Hochtouren Schwierigkeit: L
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Mountainbike Schwierigkeit: L - Leicht fahrbar
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 12:00
Aufstieg: 2200 m
Abstieg: 2200 m
Strecke:32 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Über Gerlospass oder Mittersill nach Neukirchen. Dort in den Ortsteil Sulzau und den Wegweisern zum Hopffeldboden folgen.
Unterkunftmöglichkeiten:Kürsinger Hütte
Kartennummer:Kompass Nr. 38

Wie es der Zufall so wollte, war ich gerade mal vier Tage nach dem Gero auf der selben Tour unterwegs. Da ich sie tagsüber gemacht habe, gibt es von mir auch einen Bericht dazu.

 

Los geht es mit dem Rad vom Parkplatz Hopffeldboden, wobei ich beim nächsten Mal beim Kieswerk, am Ende der Teerstraße, parken würde um etwas Strecke zum Einfahren zu habe, denn es geht gleich von Beginn an zur Sache. Auf den ersten 3,7 km bis zur Berndlalm werden gleich etwas über 400 Hm zurückgelegt, wobei kurze Stellen fast 20% Steigung besitzen. Von der Straße her aber kein Problem, wenn es die Beine mitmachen. Danach geht es gemütlich, immer wieder mit kurzen Steigungen das Tal hinter, an der Postalm vorbei, bis zur zweiten Steilstufe zur Materialseilbahn (Radldepot) hoch. Die etwa 250 Hm haben es in sich, da es fast mit einer mittleren Steigung von 15% hoch geht. Insgesamt sind es ca. 10,5 km und 850 Hm mit dem Rad.

Danach geht es zu Fuß die ca. 600 Hm zur Kürsinger Hütte hoch. Ein gut ausgebauter und gesicherter Steig, der stellenweise durch exponiertes Gelände führt. Für Leute mit Trittsicherheit und etwas Schwindelfreiheit aber sicher kein Problem. Trotz der fast tropischen Temperaturen und des relativ späten Starts (bin erst 7:30 Uhr, mit zwei weiteren Tagestourlern, am Auto los) war es bis hierher noch angenehm, denn bis kurz unter der Hütte nur im Schatten unterwegs.

Von der Hütte sieht man dann auch das Tagesziel. Man wählt den linken Steig von der Hütte, der sich erst am Hang entlang, in moderater Steigung, nach Osten zieht, bevor er eine Linkskurve macht und sich zum Kürsinger Eck hochzieht (mit etwa 10min Umweg zu erreichen, was ich im Abstieg gemacht habe). Hier dann leichten Rechtsbogen, ab jetzt durch Blockgelände, und weiter Richtung Norden auf den Westgrat zum Keeskogel. Über diesen geht es dann zum Gipfel. Im oberen Bereich ist durchgehend eine Drahtsteilsicherung, wobei nicht unbedingt nötig. Wegen sandigen Untergrund oder bei Schnee aber doch hilfreich. Der Grat ist immer recht breit und so gut wie nicht ausgesetzt. Stellenweise I, aber für Hochtour sicher noch Wandergelände (wenigstens bei schneefreien Bedingungen).

War es am Grat wegen Wind noch etwas frisch, herrschte am windstillen Gipfel T-Shirt-Wetter und ich gönnte mir wieder eine 2 stündige Gipfelpause. Runter ging es dann wie rauf, wobei es bei den Temperaturen schon hart war und ich es kaum erwarten konnte endlich den Fahrtwind auf dem Rad zu genießen, mit dem ich trotzt nicht zu sportlicher Abfahrt nach 30 Min. am Auto war.

 

Fazit: Traumtour, wie aber eigentlich so gut wie alles, in dieser Gegend, auf einen herrlichen Aussichts-/Wanderdreitausender


Tourengänger: Chiemgauer

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Geodaten
 7291.gpx Radstecke
 7292.gpx zu Fuß

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Kommentare (2)


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Roman Keimel hat gesagt: welcher Grat?
Gesendet am 27. September 2011 um 15:27
Hallo Chiemgauer,
kann es sein, dass du den Westgrat gemeint hast zum Keeskogel, der Südostgrat ist doch um einiges schwieriger, und eine Drahtseilsicherung gibt es dort auch nicht. lg Roman

Chiemgauer hat gesagt: RE:welcher Grat?
Gesendet am 27. September 2011 um 17:33
Servus Roman,
natürlich habe ich den Normalweg gemeint und auch schon ausgebessert.
Danke für den Hinweis,
Hans


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