Dom 4545m


Publiziert von numinis , 26. August 2011 um 18:57.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:18 August 2011
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 3 Tage
Aufstieg: 3100 m
Abstieg: 3100 m
Strecke:Randa - Domhütte - Normalroute - Dom

 Der Dom was für in Berg,
gewaltig und doch versteckt, ein Traum vieler Bergsteiger und doch unter nicht Bergmenschen eher unbekannt.
Dieses Jahr sollte es soweit sein, wir wollten den höchsten rein Schweizer Berg unseren Besuch abstatten. Peter uns Stefan waren am Dom schonmal gescheitert, für mich wars der erste Versuch.
Wir fuhren an einem warmen Tag gen Randa und kamen dort so um die Mittagszeit an. Also Aufstieg in der Sonne (Kommentar der Führerliteratur:"in den Morgenstunden liegt der Weg im Schatten"...) In Randa hatte es 30Grad und die schweizer Bergbauern beregneten ihre Almwiesen künstlich. wir kämpften etwas mit der Hitze kamen aber trotzdem in 3,5 Stunden auf die Hütte. Der Weg dorthin war nicht besonders schwer, doch bei nässe sollte man die Kletterei unterhalb der Hütte nicht unterschätzen und sich auch nicht zu schade sein die vielen Steighilfen und Sicherungspunkte zu nutzen.
Dem heißen Aufstieg folgte ein gemütlicher Abend auf der Hütte mit tollem Essen.
Tagwache war am nächsten tag um 2:45 Uhr. Wir waren erstaunt wie diszipliniert alle an diesem tag waren keine Hektik beim Essen,alles ruhig. Wir gingen um ca. 3:20Uhr von der Hütte los und stiegen durch blockige Felsen bis zum Gletscher. der Zugang war ziemlich beschwerlich. Das Eis war mit Steinen durchsetzt und zuletzt mussten wir ein steilstück in einer Mischung zwischen Eis und feinstem Geröll überwinden um letztlich auf dem Festigletscher zu stehen.
Der Gletscher war schon sehr weit hinauf schneefrei und wir gingen anfangs noch unangeseilt. Sahen aber schon wie viele Spalten dieser Gletscher hatte. Auf ca. 3200m seilten wir an und gingen nicht mit mächtig Respekt über einige Schneebrücken und dachten dabei schon, dass diese im Abstieg wohl nciht mehr da sein würden.
Das Festijoch war in der laufenden Seilschaft gesichert gut zu meistern. Danach folgten wir der langen Normalroute. Diese ist technisch nicht schwer, aber lang und zuletzt auch sehr steil. Die Route umgeht in einem weiten Bogen die Serac-Zone des Dom und steigt dann über dessen Nordflanke empor bis sie im Gipfelhang mit der Route des Festigrats zusammen kommt. Wir hatten Glück und das Wetter riss auf kurz bevor wir den Gipfel erreichten. Nach einem kurzen Gipfelbild steigen wir schnell bis auf ca. 4000m ab um Windgeschützt in der Sonne eine pause zu machen. der weitere Absteig bis zum Festijoch war problemlos(bis auf den weichen Schnee). Das Joch Kletterten wir teilweise gessichert ab.
Nun foglte das vielleicht spannenste Stück der Abstieg über den Festigletscher welcher von der Sonne schon gut gewärmt war. Es galt einige große Spalten zu überspringen, da die Schneebrücken abgesackt waren. Wir machten es wie die Hasen und hüpften mehr den Gletscher entlang. Der weitere Weg war wieder problemlos. und wir kamen so ca. gegen 13:30Uhr an der Hütte an. Hier gnnten wir uns nochmal eine Nacht und das gute essen und machten uns am nächsten Tag gemütlich auf den Heimweg. 

Fazit:
Der Dom ist eine super Tour, der Festigletscher ist gespickt mit allerlei Falltüren und die Hütte ist absolut spitze!!

Vielen Dank an meine Begleiter Peter und Stephan

Tourengänger: numinis

Galerie


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