Gratwanderung, Backofen und Dreispitz
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Da stehen wir nun also, vor der imposanten Schlüsselstelle des Latrejespitzes. Und ich gebe zu, ich habe mir diese Stelle weniger ausgesetzt vorgestellt. Ein schmales Grätchen verbindet uns und den ca. 20m Steilaufschwung. Die Lücke ist grosszügig geschätzt vielleicht gerade mal 20cm breit und links und rechts bricht es ziemlich jäh ab; die "Reittechnik" drängt sich somit auf. Ein altes Fixseil steht in der Senkrechten zur Verfügung, ein Hilfsmittel das wir nicht verschmähen. Aber alles von vorne:
Gestartet sind wir im Kiental. Via Alpstrasse (Teilstücke werden auf einem Wanderweg zurückgelegt) erreichen wir den Renggpass. Unterwegs grüsst uns das Dreispitz-Felsloch mit den ersten Sonnenstrahlen. Der zum Teil steile Aufstieg lässt den Gedanken an eine allfällige Biketour hinauf auf den Pass im Keim ersticken. Schiebstrecken wären garantiert und an "Beisserpassagen" fehlt es auch nicht. Dann doch lieber mit Sack und Pack hinaufsteigen - auch wenn der Strassenanteil doch relativ hoch ist. Wie auch immer, auf dem Renggpass weht ein laues Lüftchen und uns bietet sich ein schöner Blick hinunter ins Suldtal.
Weiter gehts auf dem markierten Wanderweg (weiss-blau-weiss) bis zum Punkt 1'946. Hier trennen sich die Geister, äh die Wege und wir verlassen den ausgetretenen Pfad. Hohes Gras lässt die vorhandene Wegspur beinahe verschwinden und bald verliert sie sich gänzlich. Beim Höchstboden begrüssen uns Schafe und die neugierigen Blicke begleiten uns bis zum ersten Felsriegelchen. Dieses kann ziemlich direkt und leicht durchstiegen werden. Nach einer weiteren steileren Passage (fels- und grasdurchsetzt) erreicht man den Felskessel.
Die First linkerhand bäumt sich förmlich auf und wir wissen nun weshalb diese Aufstiegsvariante eher selten begangen wird. Das Gelände geizt nicht an Steilheit und je näher der Grat heranrückt umso anstrengender wird's. Alsbald stehen wir schweissnass auf der "Grasschnur" und erhaschen einen Blick Richtung Latrejespitz. Zum Gipfel der First wären es jetzt nur noch ein paar hundert Meter. Wir lassen es bleiben den die Schlüsselstelle naht... Wir folgen dem Grat und erkennen bereits aus entfernter Distanz, dass diese Passage wohl etwas Überwindung kosten wird. Die vor uns liegende Felsstufe ist kurz aber beeindruckend ausgesetzt und nicht mit bestem Fels bestückt. Deshalb ist das hängende Seil, aus unserer Sicht, durchaus angebracht. Der 1. Felsturm ist das "Einwärmen" auf die bevorstehende Herausforderung... Das Gelände ist jedoch auch hier bereits ziemlich ausgesetzt, man bleibt aber am besten immer hart an der Kante. Vor der Lücke müssen rund 5 m rückwärts abgeklettert werden um dann zur Reittechnik überzuleiten...;-). Es hat also von allem ein bisschen...;-). Sobald der 2. Zahn überklettert ist, kann man sich erleichtert zurücklehnen und den Rest der Grates bis zum Gipfel des Dreispitzes in vollen Zügen geniessen...;-).
Für den Abstieg wählen wir den Weg Richtung Alp Agne. Ein Variante, welche auch nicht sonderlich oft begangen wird (bis zur Alp weglos). Uns gefällt es, die Höhenmeter sind bald vernichtet und das Absteigen wird mit prächtigem Panorama versüsst. Müde jedoch um eine weitere, lohnenswerte Bergtour reicher, erreichen wir schlussendlich wieder das Kiental.
Gestartet sind wir im Kiental. Via Alpstrasse (Teilstücke werden auf einem Wanderweg zurückgelegt) erreichen wir den Renggpass. Unterwegs grüsst uns das Dreispitz-Felsloch mit den ersten Sonnenstrahlen. Der zum Teil steile Aufstieg lässt den Gedanken an eine allfällige Biketour hinauf auf den Pass im Keim ersticken. Schiebstrecken wären garantiert und an "Beisserpassagen" fehlt es auch nicht. Dann doch lieber mit Sack und Pack hinaufsteigen - auch wenn der Strassenanteil doch relativ hoch ist. Wie auch immer, auf dem Renggpass weht ein laues Lüftchen und uns bietet sich ein schöner Blick hinunter ins Suldtal.
Weiter gehts auf dem markierten Wanderweg (weiss-blau-weiss) bis zum Punkt 1'946. Hier trennen sich die Geister, äh die Wege und wir verlassen den ausgetretenen Pfad. Hohes Gras lässt die vorhandene Wegspur beinahe verschwinden und bald verliert sie sich gänzlich. Beim Höchstboden begrüssen uns Schafe und die neugierigen Blicke begleiten uns bis zum ersten Felsriegelchen. Dieses kann ziemlich direkt und leicht durchstiegen werden. Nach einer weiteren steileren Passage (fels- und grasdurchsetzt) erreicht man den Felskessel.
Die First linkerhand bäumt sich förmlich auf und wir wissen nun weshalb diese Aufstiegsvariante eher selten begangen wird. Das Gelände geizt nicht an Steilheit und je näher der Grat heranrückt umso anstrengender wird's. Alsbald stehen wir schweissnass auf der "Grasschnur" und erhaschen einen Blick Richtung Latrejespitz. Zum Gipfel der First wären es jetzt nur noch ein paar hundert Meter. Wir lassen es bleiben den die Schlüsselstelle naht... Wir folgen dem Grat und erkennen bereits aus entfernter Distanz, dass diese Passage wohl etwas Überwindung kosten wird. Die vor uns liegende Felsstufe ist kurz aber beeindruckend ausgesetzt und nicht mit bestem Fels bestückt. Deshalb ist das hängende Seil, aus unserer Sicht, durchaus angebracht. Der 1. Felsturm ist das "Einwärmen" auf die bevorstehende Herausforderung... Das Gelände ist jedoch auch hier bereits ziemlich ausgesetzt, man bleibt aber am besten immer hart an der Kante. Vor der Lücke müssen rund 5 m rückwärts abgeklettert werden um dann zur Reittechnik überzuleiten...;-). Es hat also von allem ein bisschen...;-). Sobald der 2. Zahn überklettert ist, kann man sich erleichtert zurücklehnen und den Rest der Grates bis zum Gipfel des Dreispitzes in vollen Zügen geniessen...;-).
Für den Abstieg wählen wir den Weg Richtung Alp Agne. Ein Variante, welche auch nicht sonderlich oft begangen wird (bis zur Alp weglos). Uns gefällt es, die Höhenmeter sind bald vernichtet und das Absteigen wird mit prächtigem Panorama versüsst. Müde jedoch um eine weitere, lohnenswerte Bergtour reicher, erreichen wir schlussendlich wieder das Kiental.
Hike partners:
babu



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