Gsür 2'708m - Albristhorn 2'762m
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Heute habe ich eine lange Grattour unternommen die ganz nach meinem Geschmack ist. Begleitet hat mich ein entfernter Verwandter aus Adelboden.
Schon lange habe ich diese Tour in der Schublade, im Winter konnte ich aus der Ferne vom Bunderspitz aus den langen Grat beobachten. Wegen der Schwierigkeiten im Abstieg vom Gsür habe ich mich bisher nicht getraut. Heute ging es vorzüglich mit meinem Seilpartner. Der Aufstieg über den Südostgrat hinauf auf das Gsür war schon ein Leckerbissen. Plötzlich sind wir aufgetaucht aus dem Nebel und konnten das schöne Panorama um uns herum geniessen. Dann umkreiste uns auch noch ein Adler aus nächster Nähe, ein eindrückliches Erlebnis. Kurz vor dem Grat steigt man durch ein schuttiges Couloir auf. Das gibt dem Aufstieg die richtige Würze.
Zum Gipfel sind es dann nur noch ein paar Schritte und schon hatten wir das erste Gipfelkreuz erreicht. Nun zogen wir unsere Gstältli an, denn nun gings brüchig und senkrecht hinab. Es hat zwei Abseilstellen, wir sind gesichert abgeklettert. Im Nachhinein wage ich zu behaupten, dass es ohne auch ginge, aber die Tiefe ist doch recht gross und da darf einfach nichts passieren....! Also vernünftig bleiben und so war's dann eine recht schöne Kletterei wenn auch im Rückwärtsgang. Aber es gab bis zum Albristhorn einige genüssliche Klettereien, natürlich nicht auf dem Weg, den liessen wir ab und zu aus und suchten die schönen Stellen heraus, dass man auch mal die Hände brauchen kann.
Vom Albristhorn bis zum Hahnenmoos zieht sich der Laveygrat ziemlich in die Länge, aber die Kulisse um uns herum verkürzte uns die Zeit mit schönen Tiefblicken. Auch heute schwabbte der Nebel immer wieder um uns herum und verzauberte die Berge in ein mystisches Ambiente.
Es war ein prächtiger, luftiger und erlebnisreicher Tag!





















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