Lüderenalp und Obere Rafrüti


Publiziert von ABoehlen Pro , 18. August 2007 um 11:07.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Emmental
Tour Datum: 5 November 2006
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   Napf 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 400 m
Abstieg: 400 m
Strecke:Steinweid - Sänggenberg - Lüderenalp - Obere Rafrüti - Tällihüttli - Schützenschwand - Sänggenberg - Steinweid
Zufahrt zum Ausgangspunkt:In unserem Fall mit dem Auto. Alternativ kann man auch am Bahnhof Sumiswald-Grünen (662 m) starten und gelangt von dort auf mehreren möglichen Wegen in ca. 30 Minuten zur Steinweid
Unterkunftmöglichkeiten:Gasthof Bahnhof in Grünen / Hotel Restaurant Lüderenalp ***
Kartennummer:2522 Napf (Zusammensetzung LK25)

In die Klassierung T3 fällt nur die Querung vom Tällihüttli zur Schützenschwand. Ansonsten bietet die Tour keine Schwierigkeiten; der ruppige Abstieg von der Oberen Rafrüti ist dennoch nicht gerade Turnschuh-tauglich.

Es handelt sich hier um eine sehr aussichtsreiche Höhenwanderung, die vor allem an klaren Herbst- und Wintertagen empfehlenswert ist. Von der Steinweid (809 m), dem Übergang zwischen Grünen und Heimisbach folgt man dem Strässchen ostwärts über die breite Egg und gelangt in abwechslungsreichem Auf und Ab zur Passstrasse Wasen - Lüderenalp - Langnau. Dieser muss man aber immer nur für kurze Abschnitte folgen, meist verläuft der markierte Weg abseits.

Von der Lüderenalp (1144 m) erreicht man südwärts den Gipfel der Oberen Rafrüti (1202 m), einen hervorragenden  Aussichtspunkt. Auf steilem und rauhem Alpweg steigt man anschliessend Richtung Tällihüttli ab, biegt aber vorher auf ca. 1100 m rechts in den Wald ab (nicht markiert und schlecht sichtbar). Hier beginnt die Querung der Nordabdachung der Rafrüti. Es ist dies das Quellgebiet des Laternenbaches, der später mit dem Liechtguetbach den Dürrbach bildet; jenen Bach, dessen Talschaft Simon Gfeller Heimisbach genannt hat, und die ihm zu Ehren dann auch so umbenannt wurde (vorher Dürrgraben).

Die Querung verläuft auf einem stark erodiertem Pfad durch steiles und unwegsames Gelände (T3+). Da diese Verbindung offensichtlich nicht mehr genutzt wird, dürfte sie wohl irgendwann völlig zerfallen und nicht mehr benutzbar sein. Über die Schützenschwand erreicht man wieder den markierten Weg. Der Rückweg ist nun derselbe wie der Hinweg.


Tourengänger: ABoehlen

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentar hinzufügen»