Ostegghütte 2317m


Publiziert von Pit , 7. August 2011 um 12:09.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Jungfraugebiet
Tour Datum: 6 August 2011
Hochtouren Schwierigkeit: WS+
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 704 m
Abstieg: 1380 m
Strecke:Grindelwald Grund - Alpiglen - Pt.1758 - Ostegghütte - Lägerli - Trychelegg - Grindelwald Grund

Die Wettervorhersagen versprachen nicht das blaue vom Himmel für heute Nachmitag, wie schon des öfteren in letzter Zeit. So entschieden wir uns für eine etwas kürzere Tour, und zwar eine die schon lange auf unserer langen Liste stand.
Fast auf die Minute erreichten wir das erste Bähnli um 7 Uhr 25 welches uns zusammen mit den vielen Asiatischen Touristen Richtung Jungfraujoch hochkarrte. Wir allerdings stiegen schon bei der zweiten Station in Alpiglen, zusammen mit ettlichen Klettersteig Rotstock-Aspiranten aus.
Der Weg führt uns von Alpiglen hinauf zum Eigertrail, genauer bis Punkt 1758, irritierenderweise steht bei der Höhenangabe vor Ort 1725m, jedenfalls gehts von da Richtung Boneren und Gletscherschlucht.
Bei Punkt 1752, gleich beim Bachbett, da wo der grosse Schneehaufen liegt gehts rechts hoch, und ist gut mit einem Schild markiert.
Über einen schönen teils mit Seilen gesicherten Pfad gehts über Matten, Schrofen und Bachbette hinauf zum Einstieg des eigentlichen Steiges.
Der ganze Weg, und Steig, ist durchgehend mit orangen Markierungen markiert.
Gleich zu Beginn des Steiges gehts ein kurzes Stück ungesichert über Bänder hinauf. Bei dem vielen losen und "läbigen" Material heisst es, vor allem in den ungesicherten Passagen aufzupassen.
Das "Pièce de Résistance" allerdings war heute das Couloir welches in trockenem Zustand beim Klettern wohl gute Reibung bietet, heute jedoch entlud sich genau über den Felsen im Couloir ein hübsches Bächlein welches uns erstens eine morgendliche Dusche bescherte, und zweitens unsere Reibung einfach davonschwemmte. Nun, mit einigem Ach und Krach und feuchten Kleidern "freute" ich mich schon auf den Abstieg, welcher erfahrungsgemäss nicht wirklich einfacher ist.
Nach dem Couloir legt sich das Gelände etwas zurück, über gut gestuftes Gelände führt der Weg hinauf zur Hütte.
Wie auf einem Balkon liegt die Hütte hoch oben über Grindelwald, die Aussicht ist natürlich demendsprechend . Nach einer kurzen Rast, (die Wolken wurden immer schwärzer) gings wieder mit der nötigen Vorsicht  hinunter.
Das Couloir verlangte doch einigen Kraftaufwand, um ein abrutschen zu verhindern. Ohne Kabel wäre hier auf jeden Fall kein durchkommen.
Unten angekommen machten wir noch mal eine kurze Rast beim grossen Steinmann, worauf wir wieder bis Punkt 1752 abstiegen, und uns der Einerkolonne anschlossen, welche sich auf dem Eigertrail tummelte.
Für den Abstieg wählten wir den längeren aber doch schöneren Weg zur Gletscherschlucht und weiter Richtung Grindelwald Grund.
Erstaunlicherweise hellte der Himmel nach einem kurzen Regenintermezzo wieder auf, so dass wir ganz genüsslich bei strahlender Sonne, uns auf der Restaurant Terrasse über eine Coupe hermachten.

Tourengänger: Pit


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