Über den Surenenpass


Publiziert von genepi , 25. Juli 2011 um 07:58.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:29 Juli 2006
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR   CH-OW 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 650 m
Abstieg: 1050 m

Als ich mit Gäste unterwegs war und um die ganze Sache ein bisschen weniger anstregend zu gestalten hatte ich vorgesehen auf der Fürenalp zu übernachten. Das hatten wir auch getan. Das Übernachten auf der Fürenalp ist ein besonderes Erlebnis. Man schläft über dem Kuhstall... Das ich aber nicht der Grund wieso ich es besonders schätze... sondern, das, dass es für meine Gäste jedesmal eine Art Scherz ist. Das Innern des "Schlafzimmer" hat nichts zu tun mit der Aussenwelt, und es ist jedesmal eine Überraschung wenn man dieses zum ersten Mal betritt.

An diesem Morgen ist es entsprechend zuerst "nidsi" gegangen. Von der Fürenalp muss man zuerst ca. 200m Höhendifferenz nach Äbnet absteigen. Dann kommt man zu einem langen flachen Abschnitt bis Stäuber. Somit erspart man sich den langen und zum Teil weniger reizvoller Aufstieg durch die Niedersurenen.

Beim Stäuber (wo sich der Name Aa-Wasser in Stierenbach umwandelt) steigt es ein bisschen und dann wird es wieder flach bis kurz vor der Blackenalp. Der letzte Aufstieg zum Surenenpass beginnt eigentlich dort. Bei der Blackenalp lohnt es sich zu rasten und ein Stück Käse zu kaufen.

Der, zum Teil abwechslungsloser, Aufstieg erfolgt entlang des Hangs unter dem Blackenstock. Es ist nur wenn man die Schutzhütte sieht dass man sich bewusst wird dass die Passhöhe nähert.

Vom Pass ist es von Vorteil über den Grat zu wandern. Dies ist ratsam dam man eine schönere Aussicht hat. Es ist auch besonders zu empfehlen wenn man auf dem Brüsti übernachtet. Dann erspart man sich die einige Höhenmeter Aufstieg die man über die Waldnacht ersteigen sollte. Unterhalb des Pass (in der letzte Rechtskurve bevor der normale Weg zum Langschnee hinabsteigt, kann man einen Weg folgen der durch den ganzen Geröllhang quert. Aufmerksamkeit ist aber hier gefragt. Zuerst ist der ganze Hang steinschlaggefärdet. Dazu kommt noch die Tatsache dass im Frühsommer dort noch ziemlich grosse Firnfelder befindet.

Der Weg über den Grat wurde als "ausgesetzt und luftig" beschrieben. Diese Meinung teile ich nicht. Der einzige Abschnitt wo dieses zutrifft ist ganz gut abgesichert...

Tourengänger: genepi


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