Tour de pot de chambre


Publiziert von ossi , 5. August 2007 um 23:11.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Unterwallis
Tour Datum:28 Juli 2007
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS   F 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1500 m
Abstieg: 600 m
Strecke:Champery-Col des Ottans- Cabane de Vogealle
Zufahrt zum Ausgangspunkt:SBB bis Aigle und Zügli bis Champery

Tourbeschreibung: Die Wanderung startet am Bahnhof in Champery. Der Weg führt zuerst wenig interessant der Strasse entlang taleinwärts, wobei man den Wegweisern Richtung cabane de susanfe folgt. Bei Punkt 1018 wird der Fluss überquert und die Route führt vorbei an La Lui bis Punkt 1141. Hier steigt der Weg steil und unterhaltsam an und führt über Roc Coupé nach Bonaveau. Von Bonaveau aus führt die Route über den Pas d’Encel in den weiten Kessel von Susanfe. Die Route auf den Col des Ottans zweigt im Kessel nach Süden ab (blau-weisse Markierungen, später dann rot-weiss) und führt über viel Schotter und einige Schneefelder bis zu einem Schlusskamin, der steil an eingebohrten Ketten, Metalltritten und Leitern überwunden wird (T4). Die letzten 15 min auf den Pass sind wieder einfach.

 

Trotz Buchelis toller Vorhersage war ausser viel, viel Nebel nichts zu sehen. Zwei Locals klärten uns auf und meinten, die Gegend hier sei der pot de chambre (Nachthafen) Savoyens und habe häufig ein ganz eigenes Wetter. Der allgemeine Wetterbericht tauge deshalb nicht allzu viel. Vom Pass aus folgten wir den rot-gelben Markierungen (ja,ja, wir sind jetzt in Frankreich) zuerst über Schotter dem Grat, später auf guter Wegspur über Wiesen hinunter zur cabane de vogealle (T2, gemäss Führer T3). Sie war der Ausgangspunkt für unser Projekt, das am nächsten Tag stattfinden sollte.

 

Der Mythos Tenneverge: Während des Anmarsches und in der Hütte wussten viele Leute die gruseligsten Geschichten über unser geplantes Projekt zu berichten (zitter, zitter). Interessanterweise war aber noch niemand wirklich dort. Die Hüttenwartin meinte, wir würden 17 Stunden für unsere Tour benötigen (Hääää?). Später hat sie sich dann auf 12 Std. beschränkt.

Hmmm, alleine hätte ich jetzt weiche Knie bekommen. Ein erfahrener Hikr-Kollege und die lockende Aussicht, einer Menge von tapferen Hikr-Usern neue Wegpunkte zu liefern, liessen meine Nerven erstarken. Trotz der kreativen Einwände und der sorgenvollen Gesichtsfalten der werten Hüttenwartin blieben wir bei unserer Planung. Tja, und ob die Tour durch die abschüssigen Halden der Tenneverge von Erfolg gekrönt war, das lest ihr in http://www.hikr.org/tour/post3813.html .


Tourengänger: Zaza, ossi

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