Oeschinensee und Unterbärgli


Publiziert von Steinbock , 18. Juli 2011 um 13:34.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Frutigland
Tour Datum:31 Juli 2009
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 1200 m
Strecke:Kandersteg-Oeschinensee-Untebärglifall-Unterbärgli-Oberbärgli-Heuberg-Oeschinensee-Kandersteg
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Kandersteg,Parkplatz Gondelbahn
Unterkunftmöglichkeiten:Berghaus Unterbärgli
Kartennummer:Wanderkarte Kandersteg Zusammenstellung 1.25000 1247/1248/1267/1268

Unsere zweite Tour starteten wir  an einem Samstagnachmittag,den Weg durch den Wald hoch zum Oeschinensee.Dann folgten wir dem Wanderweg Richtung Unterbärgli und zweigten dann rechts dem Seeufer entlang ab. Gleich am Anfang gilt es einen ziemlich ausgesetzten Felsen zu umrunden.Das ganze ist schon etwas luftig.Von da an einfach dem Ufer entlang.Immer wieder hat es Wasserfälle und Bäche vom Berg her.Der grösste macht schon ziemlich Eindruck.Er verursacht starken Wind und Getöse.Weiter gehts durch eine Art Delta,wo etliche Zelte standen.
Beim grossen Fall angelangt,ist alles in einen feinen Sprühnebel getaucht.Die Stimmung ist sehr weich und entspannend.
Weiter gings dann den gleichen Weg zurück und dann Aufstieg zum Unterbärgli.Dort übernachteten wir im Massenlager.Das Abendessen war super und die Wirtsleute sehr freundlich und zuvorkommend.Wir gingen dann noch etwas in Richtung Untere Fründenschnur und genossen die wunderbare Aussicht über den Oeschinensee mit der  rotgoldenen Abendstimmung.
Am Sonntag machten wir uns auf den Weg zur Blüemlisalphütte.Gleich nach dem Unterbärgli geht es recht steil aufwärts zum Oberbärgli.Von Dort führt ein schön angelegter Wanderweg weiter zum Hohtürli.Wir kamen aber dann nicht soweit,denn einige Zeit nach dem Blüemlisalpseeli,auf ca.2300m liefen wir frontal in eine Gewitterfront.Wir wurden mit Hagel nur so bombardiert und suchten zwischen grösseren Steinen Schutz.Der Weg verwandelte sich sofort in einen Bergbach.Wir kehrten um und versuchten im Restaurant Oberbärgli Unterschlupf zu finden.Es hatte mittlerweile aufgehört zu hageln,dafür regnete es Bindfäden.Beim Oberbärgli hatten viele andere Wanderer dieselbe Idee.Kein Platz mehr.Also weiter über den Heuberg zum Oeschinensee.Die Aussicht wäre sicher schön,nur war da Heute nichts zu machen.In einer kleinen Höhle,die durch einen weit vorstehenden Felsen sowas wie ein Dach hatte,machten wir Mittagsrast und versuchten etwas abzutrocknen.Der Weg führte uns dann zum Oeschinensee und durch den Waldweg nach Kandersteg.Trotz dem vielen Wasser haben wir dieses Wochenende genossen!

Tourengänger: Steinbock

Galerie


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