Blattjigrat (Versuch)


Publiziert von Zaza , 26. Juli 2007 um 21:11.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:25 Juli 2007
Wandern Schwierigkeit: T6 - schwieriges Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1200 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Zug nach Goppenstein
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Postauto Kippel - Goppenstein
Kartennummer:1268

Die Clubführer des SAC sind im allgemeinen tadellose und sehr nützliche Werke, aber die eine oder andere Überraschung kommt dann und wann vor.

Wir versuchten aufgrund der Beschreibung, die beiden "EB"-Routen (Erfahrener Bergwanderer) zum Blattjigrat zu kombinieren, um von Goppenstein nach Hohtenn zu gelangen. Zwar steht geschrieben, dass die Orientierung bei schlechter Sicht schwierig sei, aber sie ist es auch bei ausgezeichneter Sicht. Die Route dürfte, soweit wir sie rekognosziert haben, der Kategorie T6 entsprechen.  

Wir sind in Goppenstein gestartet und zunächst dem Höhenweg zur Bietschhornhütte gefolgt bis zur Vezweigung bei P. 1641. Hier folgt man rechts dem passablen Pfad bis zu den ehemaligen Bleiminen. Unterwegs fanden wir einige schöne Steinpilze (das kärgliche Wetter der letzten Wochen hat doch was Gutes!). Nun sind wir direkt weiter angestiegen, wobei man an einigen Stollen (mit Überresten von Schienen) vorbei kommt. Das Gelände ist steil, aber nicht sonderlich schwierig. Auf etwa 2150 m beginnt die Querung Richtung Süden, um die Geländekammer "Stock" (aus dem Talboden nicht zugänglich) zu erreichen. Nach der Überquerung eines Baches gilt es die Felswand zu überwinden, die diesen Bachlauf abschliesst. Das ist in einem grasigen Couloir möglich, worauf man über Grashalden wieder deutlich absteigt bis zu einem Wäldchen. Nun querten wir einen weiteren Bachlauf (etwas kraxelig), aber beim nächsten Couloir war dann "Ende der Fahnenstange". Der Ausstieg wäre über einen eingeklemmten Block möglich gewesen (etwa III), aber bei einem allfälligen Rückzug wäre das nicht mehr sicher abzuklettern gewesen.

Nun ja, win some, lose some...also retour und steiler Aufstieg nach Scheenbiel, dann hinüber zum Gattunmandli, das heute als "Trostgipfel" herhalten musste. Der Abstieg nach Kippel war nicht sonderlich spannend, umso leckerer war dann am Abend das Pilzrisotto!

Von einem Wanderer aus Brig haben wir unterwegs erfahren, dass der Aufstieg zum Blattjigrat von Süden (Hohtenn - Tatz - Seetal) relativ unproblematisch sei...vielleicht ein anderes Mal!

Fotos folgen...


Tourengänger: Zaza

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