Mein zweiter Anlauf auf das Ferdenrothorn. Diesmal mit Erfolg! Mit von der Partie ist Omega3, zusammen haben wir die Überschreitung des Ferdenrothorn geplant. Obwohl kein guter Wetterbericht vorausgesagt, haben wir den ganzen Tag kaum einen Tropfen abbekommen. Einmal kurz ein Versuch eines Regengusses, kaum waren die Jacken an, war's auch wieder vorbei.
Route 233,232 Mit erheblicher Verspätung wegen einer Zugpanne sind wir doch endlich auf der Lauchernalp gestartet. Die Wolken haben das ganze Lötschental eingekreist, aber wir sind fröhlich an der Sonne marschiert. Auf dem Lötschenpass bei der neuen Hütte haben wir eine erste Pause eingelegt. Wegen des kalten Windes zog es uns aber bald einmal weiter, schliesslich hatten wir immer noch die Zeitverspätung im Nacken und die Ungewissheit, ob das Wetter hält.
Der Aufstieg hinauf zur Gitzifurggu habe ich noch in guter Erinnerung vom Winter. Auch damals wurde es heiss im Aufstieg. Schritt um Schritt haben wir uns durch den festen Schnee hinaufgearbeitet und standen endlich auf dem Grat. Nun kam die Mutprobe oder der Test für uns beide. Nur schon der Einstieg erforderte etwas Geduld. Geht's links herum oder rechts, doch wohl nicht direkt?! - Der Führer spricht davon, konsequent auf dem Grat zu bleiben, Abstecher in die Flanken bringe Ärger. Den haben wir vermieden und uns daran gehalten. An mindestens 2 IIIer Stellen haben wir uns Mut zugesprochen und dann war's auch schon vorbei. Schlussendlich standen wir beide glücklich auf dem Gipfel. Die Sicht war noch recht gut und so haben wir die Minuten des Erfolges genossen. Im grossen Steinmann auf dem Gipfel harrt nun auch der obligate hikr Schatz!!
Mit dem leichten Abstieg vor Augen wich die Anspannung und ausgelassen benutzten wir die zahlreichen Schneefelder zum Abstieg. Schliesslich kommt wieder eine Skisaison und wir wollen nicht aus der Übung kommen. Mit etwas Schwung gewannen wir leicht viele Höhenmeter und es macht einfach Spass auf den Schuhen hinunterzurutschen.
Von der Kummenalp hinunter nach Ferden wurden die Beine schwerer, aber der schöne Weg entlang eines Baches und durch den Wald entschädigt reichlich. Diese Begehung war sehr schön und einmal mehr haben wir beide einen tollen Gipfel erklommen. In Kandersteg empfing uns prasselnder Regen, wir sind trocken geblieben und gemütlich mit dem Zug unserer Heimat entgegengefahren.



















Himmlisch leicht und gut gebaut
Der "ACT Lite 40+10" besticht durch seine leichte Bauweise und seinen hohen Tragekomfort. Dank dem verstellbaren Rücken kann der Rucksack optimal dem Körper angepasst werden.


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